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FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ohne Livestream

Habt ihr auch schon versucht, die Frauen-WM auf der FIFA-Seite im Livestream zu verfolgen?

Mesut Özil im Jahr 2050

Gute Werbekampagnen sollte man allen zeigen. Beim Spot von Nike über Mesut Özil werfen die Macher einen Blick ins Jahr 2050. Özil in ergrauten Haaren, fußballbegeistert und von sich selbst überzeugt. Er wohnt in einer tollen Anlage und sieht sich mit dem Pagen einmal in der Woche seine früheren Spiele an. Promotet wird am Ende die Domain 201ö.de, die auf Özils Facebook-Account weiterleitet. Gelungen!

Twitter baut Grafiken ein

So sehen die kleinen Icons aus

Passend zum WM-Start in Südafrika hat Twitter ein neues Feature eingebaut. Bei bestimmten Hashtags wird neben dem Text auch eine kleine Grafik eingeblendet. Wer beispielsweise ein #ger setzt, um sich auf Deutschland zu beziehen, wird neben dem Hashtag die Deutschlandfahne sehen. Das Hashtag #worldcup blendet einen kleinen Fußball ein.

Außerdem hat der Kurzmitteilungsdienst eine eigene Seite zur Weltmeisterschaft angelegt. Der Account Worldcup zeigt alle Tweets mit WM-Relevanz an. Ein Filter für einzelne Nationalteams oder Spielansetzungen ist ebenfalls vorhanden.

WM-Songs: Zu dieser Musik feiern wir ab heute

Für 90elf habe ich mich mit der unüberschaubaren Menge von WM-Songs beschäftigt und die wichtigsten zusammengefasst. Text, Stimme und Produktion stammen von mir.

Aus Google wird Goal

Geht es Euch auch so, dass die letzten Tage vor der Weltmeisterschaft in Südafrika von großer Vorfreude begleitet werden? Selbst Menschen, die sonst mit Fußball nicht viel am Hut haben, können sich während eines solchen Turniers für den Fußball begeistern. Google lässt es sich zur FIFA WM auch nicht nehmen, ein kleines Feature auf seiner Seite anzubieten.

Im Normalfall sieht die Navigationsleiste nach einer Suchanfrage so aus:

Normale Google-Navigationsleiste

Gebt ihr aber bei Google die Begriffe Weltmeisterschaft oder World Cup ein, wird aus Google Goal:

Schöne Idee.
(via ritman77)

Kein Internet im DFB-Medienzentrum Südafrika

Logo: DFB

Alle reden vom schnellen Internet und den noch im ländlichen Bereich nicht mit DSL erschlossenen Ortschaften. Vielleicht wird es gerade dort in den kommenden Monaten spannend, denn mit den neu erworbenen LTE-Lizenzen (Long Term Evolution) für die nächste Generation des Breitband-Mobilfunks könnte hier eine Lücke geschlossen werden. Anscheinend hat aber auch Südafrika ein Internetproblem.

Gestern landete eine Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in meiner Inbox. Der DFB sendete Informationen über den Verleih und Verkauf von UMTS-Karten im Rahmen der Weltmeisterschaft in Südafrika:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

anbei senden wir Ihnen Hinweise zum Erwerb von Mobil-Telefonen und UMTS-Karten, die Sie bei Ihrem Aufenthalt in Südafrika auf Leihbasis kostengünstig nutzen können.

Zunächst dachte ich an ein Sponsoring des Anbieters Rent a mobile, der mehrmals in der Pressemitteilung auftaucht. Doch schnell leuchtete mir der Rat des DFB ein, wieso sich die Journalisten UMTS-Karten zulegen sollten:

Bitte beachten Sie, dass im DFB-Medienzentrum am Hotel Velmore Grande KEINE Internet-Verbindung besteht und wir Ihnen daher die Anschaffung einer UMTS-Karte dringend empfehlen.

Wie kann es in einem Medienzentrum kein Internet geben?

Frauenfußball und der 1. FC Köln

“Ich bin nur die Werbetante”, sagte mir Steffi Jones im Interview bei 90elf. Die Ex-Nationalspielerin ist quasi der weibliche Franz Beckenbauer. Für die kommende FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland hat sie das Amt der Präsidentin des Organisationskomitees inne. Das gut 13-minütige Interview könnt ihr hier noch einmal nachhören:

 
Auch der 1. FC Köln möchte den Frauenfußball populärer machen und wirbt auf eine ganz eigene Art für den Frauennachwuchs:

 
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Rotzgöre.

Zidane ist – Pardon – das Letzte

Was geht in einem solchen Weltfußballer vor, wenn er seinem Gegenspieler mit voller Wucht den Kopf in den Brustkorb rammt? Zinédine Zidane – seines Zeichens Weltmeister (1998), Europameister (2000), Weltfußballer (1998, 2000, 2003), Europas Fußballer des Jahres (1998), Champions League-Sieger (2002). Die Liste könnte beliebig mit verschiedenen Meistertiteln in Spanien und Frankreich eränzt werden.

Heute war sein letztes Spiel. Schon vor der FIFA WM 2006 gab er bekannt, seine Karriere nach diesem Turnier zu beenden. Egal was Marco Materazzi Zidane geflüstert hat, ein Profifußballer sollte sich beherrschen können. Für mich ein Zeichen von Charakterschwäche derartig durchzudrehen. Mit dieser Aktion hat er den sonst großartigen Abschluß seiner Laufbahn zerstört und womöglich Frankreich den WM-Titel gekostet. Nicht einmal den Mumm bei der Siegerehrung zu erscheinen hat er. Ein schlechter Verlierer, der mir in Zukunft sicherlich nicht fehlen wird.

Italien ist Fußball-Weltmeister 2006!