



“Alternative Nation” im Loop hat sehr viel Spaß gemacht. Die Leute waren cool drauf und die Stimmung war klasse. Einen schönen Gruß an alle Star FM Hörer, die mich am DJ-Pult besucht haben. Weniger schön war dagegen die Tatsache, dass nach dem Event Schnee auf meinem Auto lag. Ich bin kein Freund des Winters, die Kälte, das Eiskratzen und der frühe Sonnenuntergang sorgen dafür, dass ich mich unwohl fühle. Und dennoch hat das winterliche Wetter seine Vorzüge. Das Kuscheln ist angenehmer als im heissen Sommer und das Entspannen mit einem heißen Tee und selbstgebackten Plätzchen hat durchaus was für sich. Müsste ich mich aber entscheiden würde ich immer den Sommer wählen.
Doch bis dahin werden noch einige Monate vergehen. Der erste Schnee in Franken bedeutet auch den ersten Schnee für mein Blog.
Das Schneechaos hat auch mich heimgesucht. Gestern hatte ich keine gravierenden Probleme mein Auto fortzubewegen. Heute morgen sah das anders aus. Nach einer kurzen Nacht dank Basketball, habe ich morgens im Auto feststellen müssen, daß sich beim zünden nichts tut – aber auch rein gar nichts. Nicht einmal das übliche Rattern des Motors konnte ich hören. Der Griff zum Handy war die logische Konseqzenz für mich. Wissentlich, daß der ADAC gut ne Stunde braucht, um an einem Einsatzort anzukommen, habe ich mit Anja telefoniert, um auszumachen, wie wir am Besten vorgehen. Normalerweise hole ich Anja ab, da sie zur Zeit kein Auto hat. Nun ist sie aber sicherheitshalber verspätet mit den Öffentlichen losgefahren.
Der ADAC hat mich nach dem Telefonat mit Anja erneut angerufen und mir vorgeschlagen, ein Taxi vorbeizuschicken, das mir beim Überbrücken helfen soll. Gesagt, getan. Mit einer großen Portion Hoffnung, daß mir dieses Taxi noch das rechtzeitige Erscheinen im Sender sichert, habe ich mich in den Hausflur zurückgezogen und auf den Anruf gewartet. Wenige Minuten später kam eine sehr freundliche Taxifahrein, mit der ich erstmal mein Auto aus der Parkbucht hinausgeschoben habe, da das Überbrückungskabel zu kurz war. Geholfen hat uns dabei ein Nachbar, der mit seinem Wagen ebenfalls nicht vorangekommen war. Nach einiger Zeit schafften wir es sowohl meine Karre wiederzubeleben, als auch meinen Nachbarn dabei zu unterstützen, seinen Wagen wieder auf die Straße zu bekommen. Gerade noch rechtzeitig!
Die letzten Tage haben Katharina und ich bei meist schönem Wetter verbracht. Jetzt ist sie erstmal wieder weg und ich darf mir das triste Himmelspiel aus grauen Wolken und Schnee anschauen – alleine. Sicher, beschweren kann man sich im November nicht darüber, daß es urplötzlich schneit. Nur fehlt mir derzeit die Lust auf den anbrechenden Winter, auf Dunkelheit nach achtzehn Uhr und auf schneeüberfüllte Straßen ohne Winterreifen. Zur Zeit kann ich mir diese auch nicht wirklich leisten, ohne Bauchschmerzen zu bekommen. Wenn man selbständig ist, hat man nicht immer die Kohle übrig, die man für Dinge ausgeben möchte. Seien sie noch so sinnvoll oder gar nötig. Es führt aber kein Weg daran vorbei. Vielleicht kennt jemand einen Laden in Nürnberg und Umgebung, wo es günstig Winterreifen gibt?