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Offenes WLAN darf frei genutzt werden [Gerichtsurteil]

Das Urteil des Landgerichts Wuppertal bedeutet in erster Linie eines: Wer nicht möchte, dass Fremde über seinen eigenen Internetanschluss surfen, muss sein WLAN mit einem Passwort absichern. Eigentlich komisch, dass man hierfür tatsächlich ein Urteil braucht, und das nun schon in der zweiten Instanz. Was denkt sich denn die Staatsanwaltschaft dabei? Das wäre so, als ließe ich meine Wohnungstüre offen und beschwerte mich dann, dass etwas gestohlen wäre. Jede Versicherung würde mich auslachen. In solchen Konstellationen entscheiden die Gerichte nicht immer mit gesundem Menschenverstand, dieses Mal aber schon. Das Urteil gibt vielen Usern nun die Sicherheit, dort surfen zu können, wo ein WLAN offen zur Verfügung steht. Gewollt oder ungewollt.

Das eigentliche Surfen über einen fremden Internetanschluss via WLAN ist also nicht strafbar, sofern das Netzwerk nicht geschützt ist. Wie es sich dann allerdings mit der Haftung verhält, wenn der Surfer strafrechtlich relevante Dinge im Netz macht, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht werden wir hierzu schon bald etwas von Udo Vetter auf dessen Blog lesen. Ich bin ja nicht vom Fach.

E-Mails verschlüsseln und signieren

Wir leben inzwischen in einer Welt, die seitens der Politik stark kontrolliert wird. Überwachungskameras, RFID-Chips und neue Gesetze schränken unser Handeln ein. Der freiheitsliebende Mensch fühlt sich zunehmend auf den Schlips getreten. Zurecht. Doch in kaum einem Bereich geht der Konsument mit seiner Privatsphäre so fahrlässig um wie im Internet. Sogenannte Social Networks wie studiVZ, Facebook oder die Businessplattform XING laden herzlich dazu ein, aus sich selbst einen gläsernen Mensch zu machen. Es ist nahezu erschreckend, wieviele Informationen bewusst oder unbewusst preisgegeben werden. Hier obliegt jedem Einzelnen, was er veröffentlichen möchte und was nicht.

Anders sieht es beim E-Mail-Verkehr aus. Geschäftliche Papiere und private Mitteilungen werden gutgläubig auf die Datenautobahn geschickt. Dass diese sensiblen Daten leicht in die Hände von Behörden oder Gaunern (Ich liebe dieses Wort!) gelangen können, scheint den Wenigsten klar zu sein. Schützen kann man seine Informationen nur durch eine Verschlüsselung. Ich persönlich greife hier auf die Suite von Ggp4win zurück. In diesem Paket, das auf Basis von OpenPGP und dem Projekt GnuPG kostenlos heruntergeladen werden kann, finden sich alle Programme zur Erstellung und Verwaltung von digitalen Schlüsseln.
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