Blog-Archiv

Der Egoismus der Busfahrer

Jeden Morgen das selbe Trauerspiel. Die VAG-Fahrer der Buslinien 61 und 62 schleichen mit 20 bis 30 km/h durch Reichelsdorf. Kaum ein Mensch steht an den Haltestellen, da wird das Einhalten des Fahrplans eben schwer. Wir gehen mal die Möglichkeiten durch:

  • Der Busfahrer fährt mit den erlaubten 50 km/h und überspringt die Haltestellen ohne Fahrgäste. Ergo würde er zu früh an den Haltestellen ankommen
  • Der Busfahrer fährt mit den erlaubten 50 km/h und bleibt an jeder Haltestelle stehen, auch wenn keine Fahrgäste warten
  • Der Busfahrer fährt so langsam, dass er auch ohne Fahrgäste den Plan einhalten kann

Da darf man sich doch fragen, wieso die Wahl immer auf die dritte Alternative fällt. Ist es Faulheit an jeder Haltestelle stehen zu bleiben oder hat es etwa mir bisher noch nicht ersichtliche ökologische Vorteile?

Klassentreffen und die VAG

So schnell wird mich die Mojito Bar am Weinmarkt nicht mehr als Kunden begrüßen. Die Bedienung war unfreundlich, die Wartezeiten inakzeptabel und die Bestuhlung für zwei reservierte Tische unzureichend. Lassen wir mal die Tatsache außen vor, dass mich die Bedienung noch um fünf Euro betrügen wollte. Ansonsten war das diesjährige Klassentreffen aber wie immer eine lustige Veranstaltung. Lustig und interessant zugleich. Zwar hätten etwas mehr Leute anwesend sein können, doch das störte nicht weiter. Was sich innerhalb von sieben Jahren so verändert ist bemerkenswert. Die ehemaligen Mitschüler sind querbeet in Deutschland verteilt, haben teilweise Auslandserfahrung in Ländern wie Kuba oder Katar und einige stehen vor ihrem Doktortitel oder streben einen solchen an. Schön auch, dass ich mich mit Leuten unterhalten konnte, zu denen ich während der Schulzeit kaum Kontakt hatte. Nach der Mojito Bar zogen wir noch ins Downtown weiter, das wir aber aufgrund von Überfüllung wieder sofort verließen. Letztendlich verbrachten wir die Nacht in der Saigon Bar. Die Bilder zum Klassentreffen gibt’s hier.

Enttäuscht hat mich gestern Abend die VAG. Überpünktlich stand ich an der Haltestelle, um am Automaten ein “Tages Ticket Solo” zu lösen. Meinen 20-Euro-Schein verweigerte der Automat drei Mal. Erst dann merkte ich, dass nur Kleingeld und Fünf- bzw. Zehn-Euro-Scheine angenommen werden. Das ist absolut unbegreiflich und hat mit Service und Kundennähe nicht das Geringste zu tun. Die Straßenbahn fuhr mir vor der Nase weg und nachdem ich keine zwanzig Minuten warten wollte, rief ich ein Taxi. Danke, VAG!