Ich bin ein Leipziger

Die leere Wohnung in Nürnberg
Es ist geschafft. Nach langen kräfteraubenden Wochen ist mein gesamter Hausstand in Leipzig angekommen. Vielen Dank an alle Helfer, die in Nürnberg und Leipzig mit angepackt haben.

Der eigentliche Umzug fand an zwei aufeinander folgenden Donnerstagen statt. An beiden Tagen hatte ich einen Sprinter angemietet, der mich samt Möbel und Umzugskisten sicher nach Leipzig brachte. Derzeit wohne ich noch zwischen Kisten und in einem kleinen Chaos. Der Schreibtisch, das Bett, der Kleiderschrank, die Kommode, die Couch, und der Couchtisch stehen schon. Alles andere versuche ich an meinen freien Tagen, heute und morgen, zu erledigen.

Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle meinem Nachmieter, Herrn Kirchner. Nur durch seine Hilfe habe ich es geschafft rechtzeitig aus der Wohnung auszuziehen und die Küche abzubauen.

Seit Freitag bin ich nicht mehr in Nürnberg gemeldet. Die freundliche Dame von der Stadtverwaltung (Öffnungszeiten bis 20 Uhr!) überklebte meine Nürnberger Adresse mit meiner neuen Anschrift in Leipzig. Nun ist es also offiziell. Am kommenden Mittwoch hole ich mein Auto in Nürnberg ab und werde es ebenfalls zeitnah ummelden. Gleichzeitig mit meinem neuen Zuhause, habe ich den Dienstagabend damit verbracht ein neues Design für mein Blog auf die Beine zu stellen.

Linktipp: Fotos zum Umzug

Es wird langsam ernst

Den Donnerstag nutze ich, um meine kleine Wohnung in Leipzig in die große zu transferieren. Nachdem ich heute die Abendsendung moderiere, habe ich tagsüber frei. Das Tageslicht werde ich also nutzen können. Wenn alles nach Plan läuft, kann ich dann nach der Sendung schon in meinem neuen Zuhause im Waldstraßenviertel übernachten. Vorraussetzung für dieses Vorhaben ist natürlich meine Disziplin und eine hoffentlich hohe Einsatzbereitschaft meinerseits. Im Moment gehe ich nicht davon aus, dass ich Hilfe beim “kleinen Umzug” brauchen werde. Falls doch, haben sich glücklicherweise ein paar Bekannte und Kollegen bereit erklärt mit anzupacken.

Wenn alles erledigt ist, starte ich am Freitag in meinen zweiwöchigen Urlaub. Zunächst werde ich in Nürnberg sein, um mit der Familie Weihnachten zu feiern und auch die alte Clique zu sehen. Anschließend geht es hoffentlich nach Wien, wo ich gerne Silvester mit BA verbringen und in das neue Jahr starten würde. Das hängt jetzt nur noch von BA ab und dessen Planung. Ich hoffe nicht nur, dass das klappt, sondern auch, dass meine lästige Erkältung sich bis dahin endgültig verabschiedet. Irgendwie bekomme ich den Mist nicht los. Und der große Umzug wäre da auch noch, der idealerweise auch während meines Urlaubs stattfindet.

Mietkaution leicht gemacht

In der nächsten Woche ist Schlüsselübergabe für meine neue Wohnung im Leipziger Waldstraßenviertel. Um die Kaution begleichen zu können, bat mich meine neue Vermieterin bei meiner Bank eine Mietbürgschaft zu beantragen. Meine Bank wiederrum, die Hypovereinsbank, riet mir von einer solchen Bürgschaft ab. Die Kosten seien zu hoch und ein Sparbuch sei die bessere Alternative. Zumal ich noch ein paar Prozent Zinsen auf das sonst ruhende Geld bekommen würde.

Meine Vermieterin stimmte einem Sparbuch zu, auf das die 650 Euro eingezahlt und anschließend an sie verpfändet werden. Doch so leicht ist das von Leipzig aus nicht zu regeln. Meine Bank fordert zunächst einen aktuellen Personalausweis, der mich als Inhaber identifiziert. Im Anschluss wird ein Mietkautionskonto in Nürnberg eröffnet und ein Sparbuch auf meinen Namen ausgestellt. Dieses erhalte ich per Post, muss den Betrag einzahlen und es dann als Pfand weitergeben.

Wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

Der endgültige Abschied

Verschiedene Umstände zwingen mich leider dazu, Nürnberg komplett zu verlassen. Bislang hatte ich noch meine Wohnung in St. Johannis und zusätzlich eine keine Nebenwohnung in Leipzig. Beide bestehende Wohnungen werde ich auflösen und eine große Bude im Waldstraßenviertel beziehen – so sehen es jeweils die aktuellen Planungen vor. Der genaue Umzugstermin steht noch nicht fest, jedoch habe ich die letzten Wochen viele Wohnungen besichtigt und mich nun für eine entschieden. Jetzt kommt es nur noch darauf an, wie sich die Kündigungsfristen variieren lassen und wie schnell ich aus den bestehenden Wohnungen rauskomme. Eine dreifache Mietbelastung will ich mir nicht länger als einen Monat leisten. Ich bin also auf das Entgegenkommen meiner Vermieter angewiesen, möchte ich am 01. Januar in die neue Wohnung einziehen.

Heute habe ich übrigens einen Brief von der Geschäftsführung erhalten. Meine Probezeit wird zum 01.12.2008 vorzeitig beendet. Ab Dezember bin ich also im normalen Angestellenverhältnis. Das mir entgegengebrachte Vertrauen und die damit verbundene Zufriedenheit freuen mich natürlich sehr und motivieren ungemein.

Die neue, kleine Wohnung

Gestern war der erste Tag in meiner neuen Wohnung in Leipzig. Als kleines Mitbringsel habe ich die Matratze von Chris vorerst mitbekommen. Ich kann ja schlecht auf dem Boden schlafen. Die Bude ist total kahl, nicht mal ein Spiegel hängt im Bad. Meine Klamotten liegen verteilt im Wohnzimmer, das zudem mein einziges Zimmer ist. Zugegeben, ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Größe hier schon, wenn man zuvor drei Zimmer mit 62qm hatte. Nach und nach werde ich die Wohnung mit Leben und vor allem mit Möbeln füllen. Am Montag wird kräftig bei IKEA eingekauft.

Ab morgen bin ich übers Wochenende wieder in Nürnberg. Dieses Mal wird auch der Fernseher und eventuell mein Rechner mitgenommen. Ein neuer Laptop wartet in Nürnberg ebenfalls auf mich. Ich habe ihn zu meinen Eltern schicken lassen. Nach wie vor ist in Leipzig alles toll, nur eine kleine Erkältung macht mir gerade etwas zu schaffen. Halsschmerzen und eine verschnupfte Nase trüben meine gute Stimmung. Noch etwas: Ich zitiere ja ungern PUR, aber: Der triste Himmel macht mich krank. Das Wetter ist hier seit Tagen eine Frechheit. Herbst hin oder her.

Chaos in der Wohnung

Gestern haben Katharina, ihre Mutter, deren Freund und ich gute Arbeit geleistet. Innerhalb von fünf Stunden haben wir die Sachen von Katharina aus dem Transporter in die Wohnung gebracht und die noch benötigten Möbel gekauft. Einen Teil der Einrichtung hat sie in Wismar gelassen, nachdem es unsinnig wäre ein Bett oder den veralteten Kleiderschrank mitzubringen. Bei IKEA sind wir dann ca. 500 Euro los geworden und nun im Besitz eines neuen Schreibtischs, eines neuen Kleiderschranks, zwei neuer Regale, eines Bürostuhls und dem dazugehörigen Kleinkram. Nur eine Sache haben wir gestern nicht mehr geschafft: Das Auspacken und Einräumen der Umzugskisten. Diese stehen nun in meiner Wohnung verteilt und blockieren mich. Vor allem im Schlafzimmer ist die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Lediglich das Büro ist so wie immer, was auch gut ist, nachdem ich mich die meiste Zeit hier aufhalte. Wenn Katharina am Mittwoch wieder kommt, geht die Arbeit weiter.

Ausgebucht

Zur Zeit kann ich mich wirklich nicht über zu wenig Aufträge beschweren. Die nächsten Wochenenden sind bis Mitte März allesamt verplant, an fast jedem Samstag muss ich auflegen, dazu kommt noch ein Montags-Auftritt für Playmobil in Zirndorf. Dabei sind meine Schiedsrichter-Einsätze noch nicht einmal berücksichtigt. Katharina wird in zehn Tagen zu mir ziehen und es muss noch viel geplant werden. Der eigentliche Umzug soll an einem einzigen Tag stattfinden, besser gesagt innerhalb von sechs Stunden. Anschliend geht es am selben Abend ins Loop, während Katharina zunächst wieder nach Leipzig fährt, um ihren Personalausweis zu verlängern und den Zweitwohnsitz neu anzugeben. Es wird also langsam ernst im Hause Winkler. ;)

Ansonsten verspüre ich zur Zeit eine gewisse Faulheit. Einkäufe und To-Dos werden bis zum letzten Moment aufgeschoben. Wobei, es liegt nicht nur an der Faulheit. Meine To-Do-Liste ist so lang, dass es mich fast erschlägt, sie anzuschauen. Wenn zuviele Dinge zu erledigen sind, fehlt mir meist die Motivation auch nur eine Sache zu beginnen. Heute wird aber definitv die Buchhaltung fürs Quartal 04/07 erledigt, sonst mag mich mein Steuerberater nicht mehr.

Horrende Spritpreise

95 Cent für den Liter Benzin. In diesen Tagen sehne ich mich nach Griechenland. Kein trübes Wetter, keine Minustemperaturen am Morgen und humane Spritpreise. 1,31 EUR musste ich gestern für den Liter Super hinblättern. Wenn ich für meine beruflichen Fahrten diesen Betrag nicht steuerlich absetzen könnte wäre ich ziemlich aufgeschmissen.

Heute wird mein Kleiderschrank aufgebaut, den ich dank Dachsi gestern kaufen konnte. Im Anschluß lasse ich einen Film entwickeln und bereite noch einige Titel vor. Schließlich ist die Arena heute voller als sonst, wenn das Derby zwischen Sellbytel Baskets und GHP Bamberg ansteht.

Scheint nicht ein mit viel Freizeit behafteter Tag zu sein…

Da sitz ich nun

Katharina und ichMein Aprilscherz war scheiße, mein Wochenende dafür umso schöner. Ja, nahezu sensationell. Das erste Wochenende mit meinem Schatz in Nürnberg, das wir ungestört verbringen konnten. Dank meiner neuen Wohnung. Wir haben es wie immer bestens ausgenutzt: Haben in der L’Osteria gegessen, ein wenig meine Wohnung neu gestaltet, viel gekuschelt, was Leckeres gekocht, und sind Spazierengegangen. Doch nun sitze ich hier alleine im neuen Heim. Und das fühlt sich schon etwas komisch an. Zum Glück verbringen Katharina und ich Ostern zusammen. Dann werden lustig Eier gesucht. Wie ich soeben erfahren habe, werde ich auch das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig begehen. Da warten so einige Treppen auf mich.

Die erste Nacht in der neuen Wohnung

Erstaunlich gut habe ich die erste Nacht in meinem neuen Bett in meiner neuen Wohnung verbracht. Eigentlich brauche ich immer einige Eingewöhnungszeit, um mich in einem neuen Bett wohlzufühlen und gut zu schlafen. Heute klappte aber alles ohne Probleme. Vielleicht liegt das auch daran, daß ich einen nicht geringen Nachholbedarf in Punkto Erholung und Schlaf habe. Der Umzug geht zwar zügig voran, trotzdem ist er eine anstrengende Angelegenheit. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich bisher so tatkräftig unterstützt haben. Allen voran ist hier der Pirner zu erwähnen, der seit Sonntag täglich beim Aufbauen geholfen hat.