
Es ist geschafft. Nach langen kräfteraubenden Wochen ist mein gesamter Hausstand in Leipzig angekommen. Vielen Dank an alle Helfer, die in Nürnberg und Leipzig mit angepackt haben.
Der eigentliche Umzug fand an zwei aufeinander folgenden Donnerstagen statt. An beiden Tagen hatte ich einen Sprinter angemietet, der mich samt Möbel und Umzugskisten sicher nach Leipzig brachte. Derzeit wohne ich noch zwischen Kisten und in einem kleinen Chaos. Der Schreibtisch, das Bett, der Kleiderschrank, die Kommode, die Couch, und der Couchtisch stehen schon. Alles andere versuche ich an meinen freien Tagen, heute und morgen, zu erledigen.
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle meinem Nachmieter, Herrn Kirchner. Nur durch seine Hilfe habe ich es geschafft rechtzeitig aus der Wohnung auszuziehen und die Küche abzubauen.
Seit Freitag bin ich nicht mehr in Nürnberg gemeldet. Die freundliche Dame von der Stadtverwaltung (Öffnungszeiten bis 20 Uhr!) überklebte meine Nürnberger Adresse mit meiner neuen Anschrift in Leipzig. Nun ist es also offiziell. Am kommenden Mittwoch hole ich mein Auto in Nürnberg ab und werde es ebenfalls zeitnah ummelden. Gleichzeitig mit meinem neuen Zuhause, habe ich den Dienstagabend damit verbracht ein neues Design für mein Blog auf die Beine zu stellen.
Linktipp: Fotos zum Umzug
Gestern haben Katharina, ihre Mutter, deren Freund und ich gute Arbeit geleistet. Innerhalb von fünf Stunden haben wir die Sachen von Katharina aus dem Transporter in die Wohnung gebracht und die noch benötigten Möbel gekauft. Einen Teil der Einrichtung hat sie in Wismar gelassen, nachdem es unsinnig wäre ein Bett oder den veralteten Kleiderschrank mitzubringen. Bei IKEA sind wir dann ca. 500 Euro los geworden und nun im Besitz eines neuen Schreibtischs, eines neuen Kleiderschranks, zwei neuer Regale, eines Bürostuhls und dem dazugehörigen Kleinkram. Nur eine Sache haben wir gestern nicht mehr geschafft: Das Auspacken und Einräumen der Umzugskisten. Diese stehen nun in meiner Wohnung verteilt und blockieren mich. Vor allem im Schlafzimmer ist die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Lediglich das Büro ist so wie immer, was auch gut ist, nachdem ich mich die meiste Zeit hier aufhalte. Wenn Katharina am Mittwoch wieder kommt, geht die Arbeit weiter.
Mein Aprilscherz war scheiße, mein Wochenende dafür umso schöner. Ja, nahezu sensationell. Das erste Wochenende mit meinem Schatz in Nürnberg, das wir ungestört verbringen konnten. Dank meiner neuen Wohnung. Wir haben es wie immer bestens ausgenutzt: Haben in der L’Osteria gegessen, ein wenig meine Wohnung neu gestaltet, viel gekuschelt, was Leckeres gekocht, und sind Spazierengegangen. Doch nun sitze ich hier alleine im neuen Heim. Und das fühlt sich schon etwas komisch an. Zum Glück verbringen Katharina und ich Ostern zusammen. Dann werden lustig Eier gesucht. Wie ich soeben erfahren habe, werde ich auch das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig begehen. Da warten so einige Treppen auf mich.