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Public Viewing – ganz alleine

Einsam vor der Leinwand beim Public Viewing

Zugegeben, das Spiel Algerien gegen Slowenien war nicht der Knaller bei der WM. Das hat auch niemand zuvor erwartet. Dass dann aber doch so viele Leute beim Public Viewing in der Leipziger Gottschedstraße waren, hat mich überrascht. Deutschland ist eben eine Fußball-Nation.

Ein Trikot für Afrika

Das Africa Unity Kit / Foto: PUMA

Zum ersten Mal in der Geschichte des Fußballs gibt es ein einheitliches Nationaltrikot für einen ganzen Kontinent. Die 13 von PUMA gesponserten afrikanischen Nationalmannschaften teilen sich mit dem Africa Unity Kit das gleiche Trikot. Leider beitrfft dies nur das Dritt-Trikot der jeweiligen Mannschaften (darunter die Elfenbeinküste und Kamerun), dennoch ist das in der Geschichte des Fußballs ein einmaliges Event.

Die FIFA hat inzwischen das Africa Unity Kit als Ausweichtrikot anerkannt. Stellt sich nur die Frage, ob es überhaupt bei der Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen wird. In der Regel werden die Afrikaner mit den gewohnten Heim- oder Auswärtstrikots antreten. Mit dem Trikot wird das Internationale Jahr der Artenvielfalt 2010 im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen unterstützt. Ein Teil des Erlöses dieser Produktreihe kommt der UN zugute.

Wiederkehr der T-Frage

Kurz vor der WM wird traditionsgemäß jeder Deutsche zum Nationaltrainer. Diskussionen über Taktik, Aufstellung und vor allem Zusammenstellung des deutschen Kaders hört man von der Baustelle bis ins Büro. Ob die Entscheidung gegen Stürmer Kevin Kuranyi oder die verletzungsbedingte Absage von Mittelfeldspieler Simon Rolfes, jeder hat seine eigene Meinung. Am Donnerstag gibt Bundestrainer Joachim Löw den endgültigen Kader bekannt. 38 Tage vor Turnierbeginn schien zumindest die Nr. 1 schon festzustehen. Heute Mittag kam dann der Schock: Leverkusens Torhüter Rene Adler muss aufgrund seines Rippenbruchs das Ticket nach Südafrika wieder abgeben.

Plötzlich steht also wieder die T-Frage im Vordergrund. Der Kampf um die Nummer 1 wird voraussichtlich unter Schalkes Keeper Manuel Neuer und Bremens Hintermann Tim Wiese ausgetragen. Die große Unbekannte ist die Nummer 3, die Löw für Südafrika braucht. Weiterlesen »