Bayern oder doch Fürth?

Als Clubfan fällt es schwer, heute Partei zu ergreifen. Hält man eher zu den Bayern oder doch zur Nachbarstadt Fürth. Oder versucht man sich gar als neutraler Beobachter? Gut, wir reden hier vom Fußball und wenn ich nicht gerade im Konferenzstudio stehe, ist es mit der Neutralität dann doch etwas schwieriger. Fußball ist verdammt nochmal emotional und da kann man dezent auf Neutralität pfeifen, im privaten Umfeld. Im Zweifel drücke ich also vielleicht doch den Fürthern die Daumen, weil es einfach der kleinere Verein ist, die Sensation bei einem Sieg umso größer wäre und weil dann wenigstens eine fränkische Mannschaft im Pokal bleibt.

Ich hab eben mit Günther Koch telefoniert. Und siehe da, er sieht’s ähnlich wie ich: “Im Zweifelsfall bin ich natürlich für die Fürther. Solange die Bayern aber nicht gegen einen fränkischen Verein spielen, bin ich für den FCB”, sagte er mir. Damals hatte Günther übrigens auch den 1:0-Sieg des TSV Vestenbergsgreuth kommentiert, bei dem der FC Bayern 1994 in der 1. Runde des DFB-Pokals ausschied. Und Sensationen mögen wir ja alle.

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