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Steam dreht jetzt richtig auf

Ich hasse Steam. Dieser Laden schafft es mit seinen Game-Angeboten immer wieder einen Kaufimpuls auszulösen. Wegen Steam habe ich neben den Spielen im Regal auch noch Spiele in einer fast endlosen Liste. Unmöglich, alle irgendwann mal zu zocken. So sitze ich da und lasse mich Woche für Woche wieder überreden und die Anzahl der unangetasteten Spiele wächst und wächst. Ich fühle mich fast schon wie eine Frau, die Schuhe einfach kauft, um sie zu besitzen. Mit dem Unterschied, dass Spiele natürlich cooler sind.

Zum Wochenende hin gibt es den Weekend Deal, mittwochs schlägt Steam mit seiner Midweek Madness zu und an Tagen wie Weihnachten verscherbelt die Plattform sowieso Vollpreisspiele für ‘nen Appel und ‘n Ei. Fällt ein Spiel, das ich haben will, unter eine magische Marke (meistens 10 Euro), schlage ich zu. Doch nun kommt es noch schlimmer, ab sofort macht Steam nämlich einen Daily Deal. Auf der Seite lässt sich nicht erkennen, ob das eine limitierte Aktion ist oder diese erst einmal durchläuft. Völlig egal, sie wird mir sicherlich wieder den ein oder anderen Euro aus der Tasche ziehen.

Die Geschichte der Videogames


Computerspiele haben mich in meiner Jugend immer begleitet. Anfangs hatte ich einen Atari 2600, danach einige Nintendo-Konsolen und später auch meinen ersten Rechner. Videogames haben mich schon immer fasziniert, allerdings ist in letzter Zeit oft grafische Perfektion wichtiger als das Gameplay oder die Idee, die hinter einem Spiel steckt. Diese Entwicklung finde ich schade, zumal das nicht Eigenschaften sind, die sich gegenseitig ausschließen müssten.

Mauricio Giraldo hat viel Zeit und Arbeit in einen tollen Überblick gesteckt, der die Geschichte der Videogames grafisch in einer Timeline zeigt. Flash wird vorrausgesetzt:

the videogame history timeline (beta)