Spring Break

BA und ich vor dem Eingang von Kanal Telemedial
Gerade einmal drei Monate ist es her, seitdem ich das letzte Mal in Wien war. Ein bisschen Blut habe ich schon geleckt, muss ich gestehen. Wien ist großartig! Um meinen Resturlaub 2008 zu verbraten, ging es am Montag mit BA erneut in die österreichische Hauptstadt. Zuvor machten wir aber noch Halt in Linz, um im Restaurant Lentos zu Essen. Die Lokalität blieb uns seit dem letzten Besuch gut in Erinnerung und so nutzten wir die Chance uns in der Nähe des Ars Electronica Centers zu stärken.

In Wien waren wir dieses Mal waren wir geocachen, trafen einige Freunde von BA und aßen zu Abend mit JB und Thomas. Schön zu wissen, dass es auch andere Gadget- und Mobile-Verrückte neben uns gibt. Vor und nach dem Essen haben wir uns neben den bekannten Radiothemen überwiegend mit iPhones und HTC-Handys beschäftigt.

Eigentlich hatten wir uns auch vorgenommen am Wiener Burgtheater das Stück “Mea Culpa” von Christoph Schlingensief zu besuchen. Der an Krebs erkrankte Theaterregisseur inszenierte ein Stück über sein Leben und insbesondere über seine Krankheit. Leider war das Stück ausverkauft und nur Stehplätze verfügbar, die wir dann nicht genommen haben.

Natürlich versäumten wir es auch nicht, erneut den Sitz von “Kanal Telemedial” in Dornbach zu besuchen. Thomas G. Hornauer trafen wir dort leider nicht an, aber wir machten ein Foto vor dem Eingang zu dem kleinen Domizil (siehe Artikelfoto), in dem einst die verrücktesten Fernsehsendungen unter dem Deckmantel der Esoterik ausgestrahlt wurden. Die Sendelizenz dafür hat er schon lange nicht mehr und so kommt man lediglich online und auf YouTube in den Genuss seiner Sendungen. Außer man hat das Glück ihn zu erwischen, wenn er sich bei den Kollegen des ZDF reinschmuggelt.

Am Donnerstag zog es uns für einen Tag nach Bratislava. Es war mein erster Besuch in der slowakischen Hauptstadt. Mit dem Zug vom Wiener Südbahnhof dauert es eine knappe Stunde bis man ankommt, und der Preis für die Hin- und Rückfahrt samt ÖPNV-Ticket für Bratislava ist mit 13 Euro mehr als günstig. Relativ planlos und spontan gingen wir durch diese Stadt, die viele Facetten zeigt. Das alte Osteuropäische, aber auch das Moderne. Verwahrloste Häuser reihen sich neben neu entworfenen Glasbauten ein. Wir gingen durch die Straßen der Innenstadt und an der Donau entlang. Unser Hunger verschlug uns später ins “Malecón“, einem Restaurant in der Nähe des Casinos. Die Küche war sehr delikat und preislich auf jeden Fall bezahlbar. Unser zuständige Kellner hatte übrigens eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Bruce Willis. Angesichts der aktuellen Veltins-Werbung musste ich in diesem Zusammenhang auch gleich an Rudi Assauer denken. Bratislava ist einen Besuch wert, leider hatten wir nur begrenzt Zeit um alles genauer zu erkunden. Ins Casino sind wir dann nach langen Diskussionen nicht mehr gegangen. Komischerweise war ich derjenige von uns beiden, der weniger Lust darauf hatte.

Heute ging es wieder zurück nach Nürnberg und morgen Abend bin ich wieder bei 90elf zu hören, während des Länderspiels zwischen Deutschland und Liechtenstein, ab 19 Uhr. Ein schöner Kurzurlaub mit dem besten Freund der Welt geht zu Ende.

Alle Fotos findet ihr hier.