Das neue Chromebook

Das ist das neue Chromebook von Google und Samsung. Läuft mit einem ARM Cortex-A15-Prozessor (aus Samsungs eigener Produktion) und 2GB RAM. Ein Flashspeicher mit 16GB sorgt für Platz, wenn das Google Drive (mit 100 GB inklusive) doch nicht ausreicht. Auf 11,6 Zoll schafft das neue Netbook eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Das ist ordentlich, und 249 Dollar klingen nach einem vernünftigen Preis. Trotzdem zweifle ich immer noch an der Ausstattung. Für meine Zwecke reicht das nicht als iPad-Nachfolger.

Aber offenbar spricht man sowieso die Zielgruppe “Familie” an, wie man dem Werbespot entnehmen kann.

Tatort-Erkenntnisse #1

Ich schaue eigentlich fast jede Woche den Tatort im Ersten. Und wie jedem von euch fallen auch mir immer wieder Dinge auf, die ich in Zukunft hier in aller Kürze posten werde.

Erkenntnisse aus “Es ist böse” (22.04.12)

  1. Journalisten mischen sich immer in die Polizeiarbeit ein, kritisieren Polizei-Chefs und hinterfragen Kompetenzen von ermittelnden Beamten. Während einer Pressekonferenz.
  2. Polizisten lauern Journalisten auf der Toilette auf und stören sie handgreiflich beim Urinieren
  3. Die ARD darf zur Primetime offenbar Szenen zeigen, für die jedes Computerspiel für 20 Jahre auf dem Index landen würde.

Trotz alledem war der Tatort wieder einer der besseren Sorte.

Muss Facebook vor Google+ zittern?

Google Wave sollte einst die E-Mail-Nutzung revolutionieren. Das Projekt ging gewaltig in die Hose. Mit Google+ versucht sich Google jetzt an einem Social Network. Ich habe die Plattform gestern Nacht einige Stunden getestet.

Das positive Echo bei Twitter und bei Google+ selbst hat mich doch etwas überrascht. Denn das, was ich in den ersten Stunden Nutzung gesehen habe, war nichts Neues. Hochgelobt wurden die sogenannten Circles, die einzelnen Nutzergruppen, in die man seine Kontakte einteilen kann. Von einer deutlich besseren Usability als bei Facebook war hier die Rede. Ich hatte bisher aber keinerlei Probleme meine Freunde bei Facebook in Listen einzuteilen und Statusmeldungen und Content nur bestimmten Nutzern zugänglich zu machen. Klar, Circles sind ne nette Spielerei und das Hin- und Herverschieben sieht dank HTML 5 schick aus, bringt aber keinen echten Mehrwert. Weiterlesen

Quora: Das Frage-Antwort-Spielchen macht Spaß

Ich bin ganz ehrlich: Zunächst wusste ich nicht, ob mir Quora irgendwas bringt oder die Plattform eine Zukunft hat. Ein Frage-Antwort-Startup – ob’s das bringt?

Als ich mich das erste Mal einloggte, war ich etwas überfordert. Das Interface und die Funktionsweise von Quora sind nicht wirklich selbsterklärend, vielleicht hätte ich mich vorab noch schlau machen müssen. Aber die Anfänge bei Facebook waren damals als VZ-Nutzer auch etwas gewöhnungsbedürftig. Ich gab Quora eine Chance und learnte by doing. Ihr wisst schon.

Orientieren konnte ich mich auf der Seite ganz gut, doch mit einigen Begriffen und Funktionen musste ich mich erst einmal vertraut machen. Nach einiger Einarbeitung kann ich vielleicht den ähnlich ratlosen Menschen einen ersten Einblick in Quora gewähren: Weiterlesen

Carpendale in Erfurt

Gestern war bei mir mal wieder ein Konzertbesuch angesagt – Howard Carpendale ist wieder on the road, seine aktuelle Tournee Stark führt ihn seit Anfang April durch viele deutsche Städte, aber auch ins benachbarte Ausland. Wir haben gestern das Konzert in Erfurt besucht – eine Messehalle, viel kleiner als erwartet – zudem die Seitentribünen komplett zugehängt. Das hat mich doch sehr überrascht, denn ich dachte eigentlich, dass Howard Carpendale durchaus immer noch “in” ist. Okay, vielleicht ein taktischer Management-Fehler, in kurzer Zeit Leipzig (Samstag), Magdeburg (Montag) und dann auch noch Erfurt zu spielen. Möglicherweise drehen die Menschen aber auch gerade im Osten den Euro in den heutigen Zeit den dreimal um, bevor sie ihn ausgeben. Und Ticketpreise um 80 Euro aufwärts schrecken dann doch eher ab.

Vielleicht spielt aber auch eine Rolle, dass der smarte gebürtige Südafrikaner ja vor einigen Jahren mit großem Brimborium, riesen-großer Tränen-Abschieds-Tournee zurückgetreten ist, um dann doch auf einmal wieder zu spüren, dass es ohne sein Publikum dann doch nicht geht, Golfspielen und Strand dann doch nicht “alles” sind für einen Sänger, der sein Leben lang nichts anderes gemacht hat. Ich nehme ihm irgendwie ab, dass ihm das Adrenalin irgendwie gefehlt hat, dass er gemerkt hat, was ihm ohne die Bühne fehlt. Er wirkt glaubwürdig, wenn er davon erzählt oder singt, er wirkt in der Tat “authentisch”, was er ja auch gerne immer wieder von sich behauptet. Auch wenn das alles irgendwie ein “Geschmäckle” hat, mag ich ihm nicht unterstellen, dass er seinen Rücktritt nur inszeniert hat, um bei der “Rücktritts-Tour” abzusahnen und dann bei der “Comeback-Tour” auch noch mal ordentlich was mitzunehmen. Möglich ist im Showgeschäft allerdings alles. Bemerkenswert, dass Udo Jürgens schon bei Carpendales Abschiedstournee gesagt hat, “der kommt eh irgendwann wieder, weil er merken wird, was ihm fehlt…” – er sollte recht behalten. Weiterlesen