o2 vergrault Kunden

Der Mobilfunkbetreiber o2 hat seit längerer Zeit ein Bonusprogramm. Umsätze und Freundschaftswerbungen werden nach einem bestimmten Schlüssel in Bonuspunkte verwandelt. Diese können entweder in Sachprämien oder o2Gesprächsguthaben eingelöst werden. Kunden, die seit vielen Jahren über o2 telefonieren und den ein oder anderen Freund neu geworben haben, können schnell zu einem Gesprächsguthaben von 150 Euro und mehr gekommen sein.

o2 hat nun angekündigt zum Jahresende das Bonusprogramm einzustellen. Verständlicherweise sind viele Kunden nun dabei ihre Punkte in Prämien einzutauschen. Doch leider hat es o2 innerhalb kürzester Zeit geschafft, die wirklich interessanten Prämien aus dem Programm zu nehmen und vorhandene unverschämt zu verteuern. Ein o2-Schlüsselband kostet nach der Erhöhung satte 550 Bonuspunkte, was einem Umsatz von 550 Euro entspricht.

BA, der einen guten Punktekontostand aufweisen kann, rief heute bei der Hotline an und fragte nach, ob er denn nun sieben o2-Badetücher bestellen soll, anstatt 150 Euro Gesprächsguthaben zu bekommen. Der Call-Center-Agent entgegnete ihm: “Das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit.”

Da kann ich nur froh sein, dass ich mit meinen lumpigen 400 Punkten nicht wirklich was zu befürchten habe. Wobei, nur 150 Punkte mehr und ich hätte ein blaues Schlüsselband.

Handynummer erstmal inaktiv

Heute ist der vorletzte Tag unseres Griechenlandurlaubs. Während wir die letzten Stunden in der Innenstadt Athens verbringen, ist mein T-Mobile-Vertrag nun ausgelaufen. Meine alte Nummer ist derzeit also nicht erreichbar, wird aber zu O2 portiert, sobald ich morgen wieder in Deutschland ankomme. Bitte die Nummer also nicht löschen, sie behält noch weiter ihre Gültigkeit. Es kann allerdings bis zu zwei Wochen dauern, ehe ich wieder normal erreichbar bin. Meine Alternativnummer teile ich gerne jedem mit, der mir eine Mail schreibt und der mich näher kennt natürlich.

Neues Handy, neuer Vertrag

1998 war es noch nicht üblich ein Handy zu besitzen. Trotzdem war ich der Meinung eines benötigen zu müssen und schloss mit meinem 18. Geburtstag einen Vertrag bei T-Mobile ab. Damals hieß der Anbieter noch “D1″, ein Begriff, der aber auch heute noch recht verbreitet ist. Ganze zehn Jahre hielt ich meinem Anbieter die Treue. Ich hatte auch keinen Grund zu wechseln, denn alles war immer zufriedenstellend. Doch ein Angebot des Konkurrenten O2 machte mich nun schwach. In München und Hamburg gab es ein zeitlich befristetes Sonderangebot für den “Genion XL”-Tarif. Dieser Tarif beinhaltet eine Flatrate ins Festnetz und zu allen Mobilfunkanbietern, jede SMS kostet 19 Cent. O2 verlangt dafür normalerweise zwischen 80 und 90 Euro im Monat, je nach Rabattaktion. Ich habe diesen Vertrag am Samstag für lediglich 50 Euro in München abgeschlossen, allerdings ohne subventioniertes Handy. Meine Telefonrechnung, die üblicherweise zwischen 100 und 150 Euro liegt, wird sich freuen. Sobald mein Vertrag mit T-Mobile im August ausläuft, werde ich zudem die alte Nummer portieren lassen, so dass sich an meiner Erreichbarkeit nichts ändern wird.

Auch ein neues Handy habe ich mir geholt und mich nach ewigem Hin und Her für das “Centro” der Firma Palm entschieden. Mein PDA ist ein Palm T|X, somit bin ich mit dem Betriebssystem Palm OS sehr vertraut und werde demnächst nur noch ein Gerät mitschleppen müssen. Bin sehr gespannt, ob mich das All-In-One-Gerät zufriedenstellen wird. Heute wurde es versandt, ich werde berichten!