Ein Besuch im neuen Gondwanaland des Leipziger Zoos lohnt sich. Das hier war gestern bei den Zwergottern.
Blog-Archiv
101 Helden in der Halbzeit. Martin Neuhof ist ein sehr feiner Kerl. Der Twitterer, mit dem ich nebst einem Fotoshooting auch das ein oder andere Twitgrillen miterlebt habe, hat ein tolles Projekt. Er fotografiert 101 Leipziger, die ihm in Leipzig über den Weg laufen. Da Leipzig die Heldenstadt ist, heißt das Projekt 101 Helden. Am Wochenende knipste er seinen 51. Helden, Poetry-Slammer André Herrmann.
Das war das 5. Twitgrillen Leipzig

100 Leute, alle zusammen in einem Park, ausgestattet mit einigen Grillgeräten und endlosen Fleischvorräten. Schön war’s, das 5. Twitgrillen im Rosental. Meine Nürnberger Bratwürste haben auch einige Abnehmer gefunden. Die Wurstkultur in Leipzig wurde also erfolgreich aufgewertet.
Meine wenigen Fotos habe ich bei Flickr hochgeladen. Danke für einen tollen Abend an alle, insbesondere an @ritman77, @LIinLE, @analyze, @sebschindler, @signifikanten, @jkasek, @LAUTschrift, @fotofalk, @dolmentschen_LE, @nnamrreherdna, @hausohnefenster, @Anarchnophobia
Verliert nie Euren Fahrzeugschein!

Nein, ich möchte nicht mit der Frau tauschen, die im Ordnungsamt-Zimmer 3.0.0.3 sitzt. Ihr Arbeitsplatz ist ein etwa neun Quadratmeter großes, schmuckloses Zimmer. Die Wände dort sind kahl, Pflanzen sind Fehlanzeige. Auf dem kleinen Schreibtisch steht ein Computermonitor und ein Telefon. Ein kaltes, tristes Büro. Die Dame, die dort ihre Arbeit verrichtet, ist für Eidesstattliche Versicherungen zuständig. Und ich wurde zu ihr geschickt, weil ich meinen Fahrzeugschein verloren habe.
Vor etwa einer Woche habe ich mit Gewissheit feststellen müssen, dass meine Zulassungsbescheinung Teil I (Fahrzeugschein) einfach nicht mehr auffindbar ist. Da ich aber für eine Ausnahmegenehmigung zum Parken eben diese brauche, ging es direkt ins Technische Rathaus, wo auch die KFZ-Zulassungsstelle der Stadt Leipzig untergebracht ist. Denn wenn man doch mal von der Polizei angehalten wird, will man ja nicht blank da stehen. Weiterlesen »
Das ist Leipzig
Vor über zwei Jahren hat es mich nach Leipzig verschlagen. Und ich habe diese Stadt lieben gelernt. Das folgende Video zeigt wie facettenreich Leipzig ist. Für alle, die noch nie hier waren, in meiner zweiten Heimat:
Geiselnahme in Leipzig und die Medien
Heute vor einer Woche wurde die Geiselnahme in der Leipziger H&M-Filiale ohne Zwischenfälle beendet – zum Glück. Ich war zufällig in der Innenstadt, als die Einsatzkräfte anfingen, das Gelände abzusperren. Via Twitter habe ich als Erster über die Geiselnahme berichtet und schilderte meine Eindrücke. Das Echo darauf war groß, ich bekam positives und negatives Feedback, einige Twitteruser, mit denen ich das Gespräch suchen wollte, hatten mich bereits geblockt. Andere wiederrum empfahlen mir einen Job bei der BILD-Zeitung. Viele bedankten sich für die Informationen, weil sie durch die Informationslage verunsichert waren. Ich habe mir im Anschluss viele Gedanken gemacht über die Verhältnismäßigkeit von Echtzeit-Nachrichten, über Gefahren und Risiken, über Medienethik und Mediennutzung. Angeregt von vielen kritischen Stimmen möchte ich an dieser Stelle die Diskussion eröffnen. Denn eines ist auch klar: wann immer es um Ethik geht, gibt es kein richtig oder falsch. Weiterlesen »
Public Viewing – ganz alleine

Einsam vor der Leinwand beim Public Viewing
Zugegeben, das Spiel Algerien gegen Slowenien war nicht der Knaller bei der WM. Das hat auch niemand zuvor erwartet. Dass dann aber doch so viele Leute beim Public Viewing in der Leipziger Gottschedstraße waren, hat mich überrascht. Deutschland ist eben eine Fußball-Nation.
Twittergrillen 3 in Leipzig – So war’s

Jeder war sein eigener Grillmeister
Zum ersten Mal in der langen Geschichte des Twittergrillens gab es einen 50-Zoll-Flachbildschirm mitten im Rosentalpark, gesponsert von der LVZ. Ein etwas gewöhungsbedürftiger Anblick. Das fanden auch viele Passanten und Griller, die sich im Laufe des Samstagabends zu uns gesellten und wissen wollten, was wir denn dort veranstalteten. Der Monitor mit der Twitterwall war ein nettes Gimmick, aber kein Must-Have. Der ein oder andere tendiert dazu, Twitter zu nutzen anstatt mit den Leuten direkt ins Gespräch kommen. Eigentlich ist ein solches Treffen genau dafür da, Twitter Twitter sein zu lassen. Zumindest für einige Zeit. Doch hin und wieder verursachte der Monitor auch große Freude. Weiterlesen »


