Vor über zwei Jahren hat es mich nach Leipzig verschlagen. Und ich habe diese Stadt lieben gelernt. Das folgende Video zeigt wie facettenreich Leipzig ist. Für alle, die noch nie hier waren, in meiner zweiten Heimat:
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Musik
Als ich vorgestern mit dem Auto von Leipzig nach Nürnberg unterwegs war und dabei lautstark Musik hörte, fragte ich mich, was wohl wäre, wenn es Musik und Melodien nicht gäbe. Stellt Euch vor, uns wären Notenkombinationen gänzlich unbekannt. Alles würde monoton nur auf einer Tonhöhe stattfinden. Radiosender würden nur Wort senden, höchstens vielleicht noch Percussion-Stücke. Plattenfirmen und Sänger würde es nicht geben und die damit verbundenen Castingshows würden uns auch erspart bleiben.
Doch der wirklich schlimme Gedanke dabei ist nicht der eben angesprochene wirtschaftliche, sondern vielmehr der emotionale. Was würde uns in den verschiedensten Stimmungslagen akustisch unterstützen? Liebeskummer, Geburtstage, Sport – ohne Musik? Kein “Rock im Park”, kein “Taubertal Festival”. Musik ist für mich einer der wesentlichen Bestandteile des Lebens. Leider bin ich nicht allzu begabt, um selbst Musik machen zu können. Dabei würde ich manchmal verdammt gerne Gedanken und Gefühle in Musik packen, gesanglich. Aber mit meiner Blockflöte komme ich da nicht sehr weit.
Der DJ im Parkhaus des Stadttheaters Fürth hat übrigens auch ein großartiges Talent. Nach “Romeo und Julia” lief Xavier Naidoo mit “Sie sieht mich einfach nicht”. Musik ist Leben, so philosophisch das auch klingen mag, es ist die Wahrheit.
Produktiv
Allmählich schaffe ich es meine gesamte CD-Sammlung auf dem PC zu archivieren. Die letzten Tage habe ich mit Hilfe von iTunes und Audiograbber gegrabt was das Zeug hält. Neben dem Vorteil, dass ich alles unkompliziert auf den iPod laden kann, ist es für die CDs auch besser wenn sie mal ruhen, anstatt ständig aus der Hülle genommen zu werden. Nun bin ich aber erst am Anfang dieses Vorgangs und war dennoch sehr produktiv. Immerhin könnte ich schon jetzt zweieinhalb Tage Musik durchhören, ohne einen einzigen Song wiederholen zu müssen. Das soll mir das Radio erstmal nachmachen.
Super-Comet – Super-Enttäuschung
Wie peinlich ist das bitte? Die beste Newcomerband, zudem auch Super-Comet-Gewinner Tokio Hotel singt bei der Cometverleihung 2005 nicht mal live. Nena war auch kein bisschen besser, alles von Tape. Ich frage mich ernsthaft mit welchem Recht diese pubertierende Band einen Comet bekommt. Gut, sie sind vom Publikum gewählt worden. Doch das lässt mich an der geistigen Fähigkeit vieler Jugendliche zweifeln.
My life is brilliant
Nach zweieinhalb Wochen Griechenland hat sich einiges getan im Bezug auf meine musikalischen Favorites. Zum ersten Mal in meinem Leben finden sich in meiner Playlist auch griechische Titel. Hier ein kurzer Überblick, der Songs, die mich derzeit am meisten ohral befriedigen:
Konnis Top 5 (29.09.05):
- James Blunt – You’re beautiful
- Elena Paparizou – Fos stin psychi
- Melanie C – First day of my life
- Xryspa – Moy kanei plaka o theos
- Giannis Ploutarxos – Ola se sena ta brhka
Sind aber nur einige. Für alle fehlt mir die Lust.
Laith Al-Deen – “Die Frage wie”
Am 05. September kommt das Album “Die Frage wie” von Laith Al-Deen in die Läden. Ich hab mir das Teil schon vorab angehört. Auf elf Tracks zeigt Laith wieder was in ihm steckt. Mit gewohnten Klängen und den typisch melancholischen Texten, berührt er die Zuhörer wieder sehr emotional.
Die CD wird in 2 Versionen erscheinen: Zum einen die normale CD mit den besagten elf Songs, zum anderen eine Dual-Disc. Backstageeindrücke, einige Videoclips zu den Songs und ein Livemitschnitt von “Worauf wartest du” sorgen hier neben dem akustischen Genuß auch für einen visuellen.


