Gestern war der erste Tag in meiner neuen Wohnung in Leipzig. Als kleines Mitbringsel habe ich die Matratze von Chris vorerst mitbekommen. Ich kann ja schlecht auf dem Boden schlafen. Die Bude ist total kahl, nicht mal ein Spiegel hängt im Bad. Meine Klamotten liegen verteilt im Wohnzimmer, das zudem mein einziges Zimmer ist. Zugegeben, ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Größe hier schon, wenn man zuvor drei Zimmer mit 62qm hatte. Nach und nach werde ich die Wohnung mit Leben und vor allem mit Möbeln füllen. Am Montag wird kräftig bei IKEA eingekauft.
Ab morgen bin ich übers Wochenende wieder in Nürnberg. Dieses Mal wird auch der Fernseher und eventuell mein Rechner mitgenommen. Ein neuer Laptop wartet in Nürnberg ebenfalls auf mich. Ich habe ihn zu meinen Eltern schicken lassen. Nach wie vor ist in Leipzig alles toll, nur eine kleine Erkältung macht mir gerade etwas zu schaffen. Halsschmerzen und eine verschnupfte Nase trüben meine gute Stimmung. Noch etwas: Ich zitiere ja ungern PUR, aber: Der triste Himmel macht mich krank. Das Wetter ist hier seit Tagen eine Frechheit. Herbst hin oder her.


Gestern haben Katharina, ihre Mutter, deren Freund und ich gute Arbeit geleistet. Innerhalb von fünf Stunden haben wir die Sachen von Katharina aus dem Transporter in die Wohnung gebracht und die noch benötigten Möbel gekauft. Einen Teil der Einrichtung hat sie in Wismar gelassen, nachdem es unsinnig wäre ein Bett oder den veralteten Kleiderschrank mitzubringen. Bei IKEA sind wir dann ca. 500 Euro los geworden und nun im Besitz eines neuen Schreibtischs, eines neuen Kleiderschranks, zwei neuer Regale, eines Bürostuhls und dem dazugehörigen Kleinkram. Nur eine Sache haben wir gestern nicht mehr geschafft: Das Auspacken und Einräumen der Umzugskisten. Diese stehen nun in meiner Wohnung verteilt und blockieren mich. Vor allem im Schlafzimmer ist die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Lediglich das Büro ist so wie immer, was auch gut ist, nachdem ich mich die meiste Zeit hier aufhalte. Wenn Katharina am Mittwoch wieder kommt, geht die Arbeit weiter.