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Kleinklima – Der simple Wetterbericht

Screenshot: kleinklima.de

Wie oft haben wir in den letzten Wochen den Wettebericht in den Medien verfolgt, nur um wieder einmal festzustellen, dass der Sommer sich nicht blicken lässt. Auch im Internet gibt es eine Vielzahl von Wetterdiensten, die mich allerdings immer wieder erschreckend feststellen lassen, wie überladen eine Website sein kann. Eine sehr einfache und übersichtliche Anzeige des aktuellen Wetters findet ihr bei Kleinklima. Die Seite ist auf das Wesentliche reduziert und überzeugt mit einem schönen Design. Lediglich der Ortsname muss in die einzeilige Maske eintragen werden. Anschließend wird die aktuelle Temperatur angezeigt und die Aussicht auf die kommenden Tage. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Werbung und keine überflüssigen Menüpunkte. Wenn ihr das Wetter für Euren Urlaubsort anschauen wollt, setzt nach dem Ortsnamen ein Komma und schreibt das jeweilige Land dahinter. Für iPhone-Besitzer bietet Kleinklima auch ein eigenes Interface zur mobilen Nutzung.

Bullenhitze

Das war ein heftiger Klimaschock, als wir heute aus dem Zug von Athen nach Kalampaka ausgestiegen sind. Anscheinend ist die Klimaanlage nicht nur in den Zuegen der Deutschen Bahn ein Problem. Erfrischende 18 Grad waehrend der Fahrt, erschlagende 36 Grad beim Aussteigen, man kann’s auch uebertreiben mit der “Air Condition”, wie die Griechen sagen.

Nach einigen Tagen in Athen und einen Tag am dortigen Strand, sind wir heute bei meiner Oma in Diava angekommen. Sie scheint ziemlich geschwaecht zu sein, deshalb freue ich mich sie in diesem Jahr noch einmal sehen zu koennen. Bisher verlaeuft der Urlaub nach Plan, sofern man ueberhaupt “Plan” dazu sagen kann. Erschreckend war allerdings die Anzahl deutschsprachiger Urlauber in Athen.

Aufstehen ist so geil…

… zumindest wenn man einem Nürnberger Radiosender glauben mag. Ich persönlich finde das Aufstehen um vier Uhr scheisse. Noch schlimmer ist es, im Sommer dann ins Bett zu gehen, wenn es draußen noch hell ist und alle anderen sich im Biergarten des schönen Wetters erfreuen. Da kann ich nur von Glück reden, daß das Wetter zur Zeit sehr zu wünschen übrig lässt und ich somit nicht viel verpasse. Und überhaupt: Wie verrückt ist das Klima eigentlich? In Griechenland sterben die Menschen aufgrund von Temperaturen von über 40 Grad, während wir hier sowohl den Pulli als auch den Regenschirm immer griffbereit haben müssen. Merkwürdig. Ich bitte um Milde. Irgendwie kommt mir der letzte Satz bekannt vor.