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Geocachen mit dem Rollstuhl

Liebt ihr auch Geocaching? Die GPS-Schnitzeljagd macht so viel Spaß und weckt nahezu jeden Urinstinkt: Jagen, Sammeln, Entdecken. Und am Ende holt man sich seine kleine Trophäe und schreibt der ganzen Welt, dass man der große Held ist, der den Schatz gefunden hat.

Besonders berührt hat mich ein Video von Geocaching.com, das die Geschichte von Kevin Berg und dessen Familie zeigt. Berg selbst ist seit einem halben Jahr leidenschaftlicher Geocacher. Was ihn von den meisten anderen Schatzsuchern unterscheidet, ist die Tatsache, dass er an den Rollstuhl gefesselt ist. Doch das hindert ihn nicht daran, die verborgenen Caches zu suchen – und zu finden. Seht selbst:

Radtouren, Wanderungen oder Joggingrunden mitloggen

Heute eine Empfehlung an alle, die das schöne Wetter nicht nur genießen wollen, sondern auch alle Freunde an ihrer Freizeitbetätigung teilhaben lassen wollen.

Es gibt einige Programme, die auch plattformübergreifend auf GPS-Mobiltelefonen mitloggen, wo man gerade langfährt oder -läuft. Zum Beispiel GPSed (als Freeware und als Premiumversion) und meinen derzeitigen Favoriten SportyPal, der nicht nur kostenlos, sondern auch äußerst intuitiv bedienbar ist. Außerdem läuft das Programm auf allen gängigen Pattformen (Android, Windows Mobile, iPhone, Blackberry; als Java Edition ebenso verfügbar, z.B. für Nokia). Weiterlesen »

Sie wissen, wo du bist.

Moderne Mobiltelefone mit eingebautem GPS können auf einer Landkarte (z.B. bei “Google Maps“) anzeigen, wo sich der Handybesitzer gerade aufhält. Selbst Handys, die nicht über ein solches Modul verfügen, können mit Hilfe des GSM und den umliegenden Funkmasten die Position relativ genau lokalisieren. Interessant wird es jedoch, wenn mp3-Player, wie der “iPod touch”, ohne GPS und GSM den Aufenthaltsort exakt bestimmen können. Ermöglicht wird dies durch Verwendung des WLAN, der dadurch bekannten IP-Adresse und einer Datenbank bei Google, von deren Existenz ich bisher nichts wusste.

WLAN-Router haben – wie alle anderen Netzwerkkarten auch – eine einmalige Kennung, die sogenannte MAC-Adresse (Media Access Control). Durch das Abfahren von Straßen und Protokollieren aller sich in der Nähe befindlichen WLAN-Router können die vorhandenen MAC-Adressen geographisch sehr genau archiviert werden. Das macht zum Beispiel die Firma “Skyhook Wireless” und bietet diese Daten in ihrem sogenannten WPS (Wi-Fi Positioning System) an. Wer also eine Standortbestimmung via “Google Maps” vornehmen lässt und dies ausschließlich über die Internetverbindung realisiert, nutzt oft solche Daten. Der “iPod touch” registriert in welchem WLAN er eingebucht ist, scant die Netzwerke in der Umgebung und vergleicht die MAC-Adressen mit den abgelegten Daten in der Datenbank. Die moderne Art sich selbst zu finden. Erschreckend.

Danke an BA für die Anregung zu diesem Thema.