Twitterwall in der Schalke-Kabine

Guck einer an, die Twitterwall zieht im Profifußball ein. Gut, Schalke sagt dazu Glückauf-Wand, aber Twitterwall bleibt Twitterwall. Fans der Schalker können am Samstag ihrer Mannschaft bis kurz vor Anpfiff der Partie gegen den FC Augsburg Tweets in die Kabine schicken. Die Tweets sind darüber hinaus auch zeitweise auf dem Videowürfel in der Arena zu sehen.

Fast schon niedlich ist, dass Schalke im letzten Absatz der Pressemitteilung die Funktionalität von Twitter kurz erklärt:

Twitter (übersetzt “Gezwitscher”) ist ein Kurznachrichtendienst im Web. Jeder Nutzer kann kurze Nachrichten (“Tweets”) mit maximal 140 Zeichen veröffentlichen, die von anderen Nutzern (“Follower”) gelesen werden können. Das soziale Netzwerk erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit und wird bereits von knapp fünf Millionen Menschen genutzt.

Die Frage ist nur, warum eine solche Aktion weder auf der Homepage, noch auf der Facebook-Seite und auch nicht bei Twitter kommuniziert wird. Vermutlich steht’s im Stadionheft.

Der Hashtag zur Aktion ist #s04wirlebendich.

Korrektur, 19:28 Uhr: Schalke hatte die Aktion bereits vor einigen Tagen angekündigt:

Das würdige Champions-League-Finale

Ja, Schalke ist verdient rausgeflogen. Hochverdient. Da hilft es auch nicht, zu bedauern, keine deutsche Mannschaft mehr in der Champions League zu haben. Ins Finale gehören nun mal die besten Mannschaften und das sind – das haben die letzten Spiele eindrucksvoll bewiesen – Manchester United und der FC Barcelona. Man muss sich das noch einmal vor Augen führen: United hat auf neun (!) Positionen verändert und die Rangnick-Elf derartig dominiert, dass ein Felix Magath heute Abend wohl mit breitem schadenfreudigen Grinsen auf dem Sofa saß und sein maßstabsgetreues VW-Miniaturauto gestreichelt hat. Ich stelle mir das vor wie bei Blofeld und seiner Katze.

Chancenlosigkeit auf allen Ebenen und ein ungewohnt schwacher Manuel Neuer. Puff. Peng. Aus. Dafür wird das Finale aber auch grandios, zumal es in Wembley stattfinden wird.