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Cem Özdemir und das Kotzen

Dieser Screenshot stammt vom 26. November. Ich habe ihn auf der offiziellen Facebook-Seite von Cem Özdemir gemacht, nur bisher vergessen, ihn hier zu posten. Interessant ist auch der erste Kommentar dazu, dem man sich vielleicht anschließen könnte. Der Post steht übrigens immer noch.

Appell: Weg mit den Social Media Buttons!

Blogbetreiber und Online-Magazine stecken in einer Zwickmühle: Social Media Buttons, die das Liken und Weiterleiten eines Artikels ermöglichen, sehen im Grunde immer scheiße aus. Machen wir uns nichts vor. Facebook-, Twitter- und Flattr-Button nebeneinander sehen perverser aus, als es die lilafarbene Milka-Kuh je war. Aber verzichten möchte eigentlich auch niemand darauf, obwohl es das Design beeinträchtigt. Denn ein großer Teil der Backlinks landet inzwischen in den Sozialen Netzwerken und sorgt für ein höheres Besucheraufkommen. Würde man die Buttons zugunsten des Designs entfernen, müsste man mit weniger Lesern auskommen. Meint man zumindest. Weiterlesen »

Wenn Felix Magath nicht Felix Magath ist

Als Felix Magath, damals noch beim FC Schalke 04, eine offizielle Facebook-Seite startete, war die Aufmerksamkeit groß. Und die Fanzahlen auch. Derzeit hat Magath bei Facebook über 205.000 Fans. Natürlich wollen die Fans mit ihm “befreundet” sein, schreibt er doch vermeintlich selbst und kommentiert aktuelle Ereignisse wie den Rücktritt von Ralf Rangnick persönlich. So nah kann man einem Bundesliga-Trainer sonst nicht sein.

Doch diese Persönlichkeit lässt immer mehr nach. In letzter Zeit häufen sich Einträge, die nicht nach einem Felix Magath sondern nach einer Presseabteilung klingen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Magath diesen Text selbst verfasst hat? Der VfL Wolfsburg macht hier einen Fehler im sozialen Netz. Er fungiert als Ghostwriter und nutzt die größere Reichweite Magaths, anstelle die vereinseigene Fansite zu nutzen. Diese hätte übrigens auch nur ein Viertel Likes. Das alleine ist aber nicht das Problem, Ghostwriting ist bei Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, nicht unüblich. Außerdem hat der Inhalt durchaus Relevanz für die Fans der Magath-Seite. Jedoch darf man eine solche Meldung nicht in der Ich-Form formulieren und suggerieren, Magath selbst hätte diesen Eintrag bei Facebook verfasst. Das schadet der Glaubwürdigkeit der Seite und lässt den Eindruck erwecken, man wolle die Fans für dumm verkaufen.

Datenschutz und Like-Button

Die ewige Geschichte mit dem Like-Button Facebooks und dem Datenschutz. Schon beim Laden einer Website mit Like-Button werden Daten an Facebook übertragen. Ein Klick darauf ist für die Übermittlung nicht einmal notwendig. Übrigens werden diese Daten Eurem Facebook-Account zugeordnet, selbst wenn ihr bei Facebook nicht angemeldet seid, dank Cookies. Wer sich daran stört, hat zwei Möglichkeiten:

Website-Beitreiber: 2-Klick-Button

Wie schon Stefan in seinem Blog schrieb, hat Heise einen 2-Klick-Button programmiert. Damit lassen sich Buttons für Twitter, Facebook und Google+ in Seiten und Blogs integrieren, die allerdings erst durch einen Klick aktiv werden. Ein zweiter Klick darauf führt dann die eigentliche “Like”-Funktion aus.

Website-Besucher: Chrome-Plugin

Wer mit Googles Chrome im Netz unterwegs ist, installiert einfach ein Plug-In. Mit Facebook Disconnect ist zwar Facebook nach wie vor verfügbar, jedoch werden Like-Buttons bei Drittanbietern gar nicht erst geladen bzw. angezeigt. Das Plug-In ist im chrome web store verfügbar.

Facebooks f8: “Read. Watch. Listen.”

Glaubt man einschlägigen Quellen, können wir uns bei Facebook auf viele Veränderungen und ein neues Profildesign einstellen. Auf der Facebook-Developerkonferenz f8 soll demnach ein rundum erneuertes Profil gelauncht werden, zeitgleich sollen auch Buttons wie “Read”, “Listened” oder “Watched” eingeführt werden.

Das Schöne an Facebook ist, dass die Jungs kapiert haben, dass es immer weiter gehen muss. Ein solches Netzwerk braucht immer wieder Veränderungen und muss sich an die Verhaltensweisen seiner User anpassen. Als Facebook beispielsweise den großen Erfolg der Google+-Circles wahrgenommen hatte, wurden neue Listenfunktionen eingeführt. Für ein Unternehmen, das sich sowieso ständig mit Privatsphäre-Vorwürfen konfrontiert sieht, ein kluger Schachzug. Im doppelten Sinne. Die Usability erstreckt sich aber auch auf Teile des Designs. Wenn ich Funktionen nicht dort finde, wo ich sie erwarte, wird die Plattform schnell nervig. Kleine Facelifts der Userprofile auf Facebook waren in den letzten Monaten die Folge.

Doch dieses Mal soll es eine große Veränderung geben. Was dann aus dem Like-Button wird, wenn weitere Schaltflächen eingeführt werden, bleibt abzuwarten.

Hope Solo bedankt sich bei deutschen Fans

Nette Geste, vor allem weil diese Nachricht nicht regionalisert sondern global versendet wurde.

Berlin will eine Million Facebook-Freunde. Gut, wer will das nicht? Aber die Hauptstadt ist nur knapp davon entfernt. Schon weit über 800.000 Menschen haben auf “Like” geklickt. Jetzt soll die Millionen-Marke geknackt werden. Dazu hat Klaus Wowereit eine neue Kampagne eingeläutet, bei der man seine Liebe zu Berlin in einem Kurzfilm (30 Sekunden) auf die Fanseite hochladen kann. In fünf Schritten funktioniert das Ganze, vielleicht ein wenig kompliziert für Teilnehmer, dennoch bin ich auf die Videos gespannt.

[via]

Ein Auftakt nach Maß sieht anders aus. Das Tor nehme ich auf meine Kappe. Nun geht’s zur Nationalmannschaft und dem Länderspiel gegen Brasilien, ehe wir nächstes Wochenende den ersten Dreier einsammeln müssen.

Manuel Neuer auf seiner Facebook-Seite.