ZDFkultur überträgt eSport

ZDFkultur überträgt eSport. Was könnte ZDFkultur machen damit es sein eh schon gutes Standing bei mir verbessert? eSport-Events übertragen. Und genau das machen die Mainzer Kollegen am 20. August im Rahmen der gamescom. Zockerfreunde sehen dann eine Aufzeichnung des Saisonauftakts der ESL Pro Series. FIFA und Counter-Strike werden gezeigt. Daumen ganz hoch für ZDFkultur!

FIFA veranstaltet eSport-Wettbewerb

So wird FIFA 12 aussehen / Foto: EA Sports (cc)

Fußball-Wettbewerbe werden auf der ganzen Welt durchgeführt. Im kleinen regionalen Kreis bis hin zur Fußball-Weltmeisterschaft, die alle vier Jahre von der FIFA organisiert wird. Solche Contests gibt es auch im eSport-Bereich. Ligen, wie die ESL, veranstalten Ladders und Turniere und bieten den Wettbewerb via Internet an. Einen besonderen Stellenwert nehmen solche Turniere allerdings dann ein, wenn sie von ganz oben „abgesegnet“ sind, wie beim FIFA Interactive World Cup. Weiterlesen

Wenn im Bundestag gezockt wird

Den deutschen Politikern wird ja gerne vorgeworfen, sie hätten keine Ahnung von neuen Medien, dem Internet und Computergames. Und weil das meistens nicht nur haltlose Vorwürfe sind, wird es in dieser Woche ein nettes Event geben. Die Bundestagsabgeordneten bekommen Nachhilfe in Sachen Zocken und werden mit Medienpädagogen Spiele ausprobieren. Man muss ja schließlich wissen, was man über Counter Strike so erzählt.

Hier meine Vorschläge, welche Spiele die Abgeordneten zocken sollten:

Battlefield: Bad Company 2

Damit Herr Guttenberg einen guten Einblick in moderne Kriegsführung bekommt.

Lemmings

Wie man in einer Partei Positionen sinnvoll verteilen kann, oder eben den gesamten Laden zum Absturz bringt.

Mafia II

Die Mafia soll ja auch in Deutschland ihr Unwesen treiben. Hier erfährt man genau, wie die organisierte Kriminalität funktioniert.

Und welche Spiele empfehlt ihr unseren Politikern?

Aus für Gamingsender GIGA

GIGA Logo
Der Fernsehsender GIGA wird Ende März eingestellt. Im offiziellen Blog des Senders verkündete Stephan Borg, Geschäftsführer der GIGA DIGITAL TELEVISION, diese Botschaft an die User, noch bevor eine Pressemitteilung veröffentlich wurde. Der Eigentümer, die Premiere AG, möchte sich mehr auf das Abonnementgeschäft konzentrieren, heisst es in dem Artikel. Als weiteren ausschlaggebenden Faktor für den Entschluss führt Borg die Wirtschaftskrise an. Der Werbemarkt im Fernsehen habe in den letzten Monaten Umsatzeinbrüche erleiden müssen. Davon seien vor allen kleine Sender betroffen. Auch im Bereich Gaming blieben die Umsätze hinter den Erwartungen, so Borg.

Erst im August wurde der Sender neu gelauncht. Mit Formaten wie der “Pokernight” oder dem Kinomagazin “Screen” versuchte man noch mehr Abwechslung in das Programm zu bringen. GIGA war immer innovativ. Es sprach seine ganz eigene Sprache und erreichte damit goldrichtig seine Zielgruppe. In den Anfängen gehörte auch ich zu den Zuschauern, die begeistert auf ein genau solches Format gewartet haben – und es bekamen. Ich freute mich jedes Mal über den Spaß und die Authentizität, die die Crew an den Tag legte – damals noch unter den Fittichen von NBC. Die Themen interessierten mich, die Machart war einzigartig. Auch nach dem Umzug von Düsseldorf nach Berlin schaltete ich gelegentlich ein. Leider haben Sendungen wie “GIGA Real”, ein Politikmagazin für Jugendliche, nicht überlebt. GIGA konzentrierte sich immer mehr auf den Bereich Gaming. Spannend, aber nicht so spannend um immer dabei zu bleiben.

Was nun bleibt ist der Versuch GIGA als Online-Community aufrecht zu erhalten. Es werde in den nächsten Wochen geprüft, ob es mit Hilfe von Kooperationspartnern gelingt, giga.de weiter zu betreiben, so Borg. Für den Fernsehsender ist nun aber nach über 10 Jahren Programm Schluss. Ab sofort werden nur noch Wiederholungen gezeigt.

Foto: GIGA