Ausgebucht

Zur Zeit kann ich mich wirklich nicht über zu wenig Aufträge beschweren. Die nächsten Wochenenden sind bis Mitte März allesamt verplant, an fast jedem Samstag muss ich auflegen, dazu kommt noch ein Montags-Auftritt für Playmobil in Zirndorf. Dabei sind meine Schiedsrichter-Einsätze noch nicht einmal berücksichtigt. Katharina wird in zehn Tagen zu mir ziehen und es muss noch viel geplant werden. Der eigentliche Umzug soll an einem einzigen Tag stattfinden, besser gesagt innerhalb von sechs Stunden. Anschliend geht es am selben Abend ins Loop, während Katharina zunächst wieder nach Leipzig fährt, um ihren Personalausweis zu verlängern und den Zweitwohnsitz neu anzugeben. Es wird also langsam ernst im Hause Winkler. ;)

Ansonsten verspüre ich zur Zeit eine gewisse Faulheit. Einkäufe und To-Dos werden bis zum letzten Moment aufgeschoben. Wobei, es liegt nicht nur an der Faulheit. Meine To-Do-Liste ist so lang, dass es mich fast erschlägt, sie anzuschauen. Wenn zuviele Dinge zu erledigen sind, fehlt mir meist die Motivation auch nur eine Sache zu beginnen. Heute wird aber definitv die Buchhaltung fürs Quartal 04/07 erledigt, sonst mag mich mein Steuerberater nicht mehr.

Die erste Woche ist geschafft

Da sitze ich nun vor meinem Laptop, lausche den sanften Klängen meiner ehemaligen AFKmax-Kollegen via Livestream, die den Äther mal wieder mit Eurodance vernebeln, und nippe an meinem Bananensaft, weil mir der Kirschsaft zum Mixen fehlt. Eigentlich sollte ich in Nürnbergs Lifestyle-Domizil “Brunswick” sein, doch der Betriebsleiter hatte zum wiederholten Male zwei DJs an einem Abend gebucht. So war mein Gastspiel nicht von langer Dauer. Ich mache es mir zuhause bequem, videokonferiere mit der süssesten Frau der Welt und erfreue mich eines ruhigen Abends, der mir die erste Verschnaufspause in dieser Woche gönnt. Das tut gut.

Erschöpft, aber glücklich!

Eines der stressigsten Wochenenden der letzten Monate neigt sich dem Ende zu. “Rock you, hallelujah” war gestern ein voller Erfolg. In einer vollgestopften Rockfabrik hatten wir alle wirklich sehr viel Spaß. Danke an alle Hörer die da waren und ein herzliches Dankeschön auch an DJ Teddy und LJ Harry, die mir den Einstieg sehr leicht gemacht haben und mir unter die Arme gegriffen haben. Als Radiomensch hat man nicht das direkte Feedback der Zuhörer beim Moderieren. Da ist eine solche Veranstaltung ideal, um die Leute auch mal zu sehen, die das Programm hören, für die man Radio macht und letztendlich auch um vier aus dem Bett springt. Es war wirklich geil!

Heute Nachmittag war mein erstes Spiel als 1. Schiedsrichter mit Lizenznummer. Inzwischen ist nämlich meine Schiedsrichterlizenz angekommen, so durfte ich ein Bezirkspokalspiel leiten. Nach diesem anstrengenden Wochenende bin ich merklich geplättet und hoffe, daß sich die Erkältung im Laufe der nächsten Tage nicht erneut meldet. Schließlich hat mein Körper nicht die Erholung bekommen, die er gebraucht hätte.

Erst pfeifen, dann auflegen

Eine kurze Zusammenfassung meines Wochenendes:

Am Freitag hatte “Night Fever” sein acht- oder neunjähriges Jubiläum. So genau konnten wir das nicht wirklich nachvollziehen. Die wichtigsten Akteure, nämlich die aktuellen Moderatoren, BA und Mr. G, fehlten leider. Dafür waren DJ Bladeranner, Pirner, Anna und Dittmer im Studio. Zumindest Pirner und Bladeranner waren damals von Anfang an fester Bestandteil der Show. So war es am Abend doch nicht so einsam wie anfangs gedacht.

Der Samstag stand ganz im Zeichen von Basketball. Zum ersten Mal in meiner Schiedsrichterlaufbahn durfte ich auf dem heiligen Parkettboden der Euroleague pfeifen. Allerdings nicht das Erstligaspiel der Sellbytel Baskets gegen die Deutsche Bank Skylines, sondern ein U16-Freundschaftsspiel. Und trotzdem war es ein ganz besonderes Gefühl dort unten zu stehen. Es hat mich in meinem Vorhaben gestärkt, meine Schiedsrichterkarriere weiter fortzusetzen.

Im Anschluß an das Spiel liefen bereits die Vorbereitungen für die bereits angesprochene Erstligapartie. Diese wurde von PREMIERE live übertragen, so war exaktes Timing notwendig. Soweit hat alles bestens geklappt. Nur mit dem Sieg der Falken wollte es nicht so recht klappen. Direkt nach dem Spiel sind Anna und ich zu Joschis Geburtstagsparty gefahren, um uns mit lecker Lasagne Bolognese und Tiramisu den Magen vollzustopfen. Doch diese Party sollte nicht unsere letzte Station sein. Es ging weiter in den Starclub, um dort bis Mitternacht die Zeit mit Pirner, Michi, Lehnert, Lööf, Zhengning und Schuster zu verbringen. Die Anderen sind länger geblieben, aber für mich war der Tag so anstrengend, daß ich mich lieber ins Bett verzogen habe.

Sonntag ist traditionell mein persönlicher Tag des Faulenzens. Ich war also daheim und habe viel Zeit mit der Frage verbracht, ob ich mein Abitur nachholen soll. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt ist. Allerdings werde ich mein Abi definitiv noch nachholen. Ein nicht unwesentlicher Anteil des Tages wurde auch mit Skypen und Katharina verbracht. Das hat den Tag schön abgerundet. A propos Katharina: Es gibt ein neues Rezept bei unserem Kochlöffelchen.

Der Sonntag

Heute mal tabellarisch:

08:45 Der Wecker klingelt mich wach
09:15 Langsam weckt mein Gehirn auf und ich kann frühstücken
10:00 Ich fahre los nach Heroldsberg
10:20 Ankunft an der Sporthalle des TuSpo Heroldsberg
11:00 Anpfiff TuSpo Heroldsberg – TV Fürth 1860
12:30 Der Coach von Fürth bekommt von mir ein technisches Foul (C-Foul)
13:00 Abpfiff (Endtstand 150:44)
13:15 Abfahrt nach Nürnberg
13:45 Abfahrt in die Arena Nürnberg
14:00 Letzte Vorbereitungen und Generalprobe für das erste Heimspiel der SBTB
16:00 Anpfiff und stressreiche Arbeit beim Spiel gegen die Giessen 46ers
18:00 Das Spiel ist vorbei und ich hab Feierabend
18:15 Ein kurzer Blick noch zur Pressekonferenz nach dem knapp verlorenen Spiel (81:86)
19:00 Daheim angekommen und gucken, ob ich heute noch was mache

Bin KO!

Konni @ SELLBYTEL Baskets Nürnberg

In der neuen Saison der 1. Basketball-Bundesliga werde ich bei allen Heimspielen der SELLBYTEL Baskets Nürnberg als DJ für die gute Musik sorgen. Heute war die große Generalprobe für das erste Heimspiel morgen um 16.00 Uhr in der Arena Nürnberger Versicherung. Zahlreiche Helferinnen und Helfer haben den Parkettboden aufgebaut, die Körbe installiert, die Banden aufgestellt und dafür gesorgt, daß morgen nichts mehr schief gehen kann. Dominik, der Hallensprecher, und ich haben derweilen den Sound gecheckt. Anschließend blieb noch etwas Zeit dem Team beim Training zuzuschauen.