Mittwoch, 24. März 2010 | Von Konstantin Winkler | Netzwelt
In diesen Tagen bekommen auf Anordnung der EU-Komission alle Windows-Nutzer die Frage gestellt, welchen Internetbrowser sie in Zukunft nutzen möchten. Dabei stehen neben den üblichen Verdächtigen Microsoft Internet Explorer, Firefox und Opera auch die weniger bekannten Programme wie Maxthon oder Green Browser zur Wahl. Um diese Richtlinie umsetzen zu können, gab es ein eigenes Windows-Update, das die sogenannte Browser Choice umsetzen soll.
Da kommt die Meldung aus dem Hause Amazon irgendwie passend. Die Plattform wird ab Ende des Monats bei der Programmierung ihrer Seiten keine Rücksicht mehr auf den Internet Explorer 6 nehmen. Das Unternehmen will sich damit von der Last befreien, die Kompatibilität zu einem veralteten Browser gewährleisten zu müssen. Amazon weist in der Verlautbarung auf die Langsamkeit und die Sicherheitslücken des fast neun Jahre alten Browsers hin und bittet vor allem Verkäufer auf die aktuelle Version upzudaten.
Dienstag, 02. Februar 2010 | Von Konstantin Winkler | Netzwelt
Mozilla hat in seinen Labs ein Add-On veröffentlicht, das es erlaubt Lesezeichen (Bookmarks), History und weitere Einstellungen des Firefox-Browsers mit anderen Rechnern zu synchronisieren. Weave ermöglicht es also, Firefox-Installationen auf verschiedenen Rechnern auf dem selben Stand zu halten. Die Erweiterung befindet sich noch in einer Testphase, funktionierte aber bei meinem Versuch fehlerfrei.
Nach dem Installieren des Add-Ons muss über Weave ein Account eingerichtet werden. Die Zugangsdaten gibt man auch auf den anderen Rechnern ein und wählt die zu synchronisierenden Bereiche aus. Den Rest erledigt die Erweiterung automatisch und sendet die Dateien verschlüsselt an einen Server. Von dort aus werden alle Firefox-Instanzen synchronisiert. Lesezeichen auf dem heimischen PC etwa, landen direkt auf dem Laptop oder im Firefox am Arbeitsplatz.
Link: Mozilla Weave für Firefox