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Asus Eee PC reloaded

Auf der Computermesse CeBit hat Asus einen Nachfolger für den Eee PC vorgestellt. Das bisherige Modell 4G wird ab Sommer diesen Jahres in zwei wichtigen Punkten aufgemotzt: Bildschirmgröße und Flashspeicher. Während das aktuelle Modelll noch mit 7-Zoll-Display und 4 GB Flashspeicher erhältlich ist, wird das Modell “900″ eine Bildschirmdiagonale von 9 Zoll aufweisen und bis zu 12 GB Daten speichern können. 399 Euro möchte Asus für das neue Produkt verlangen, das sich irgendwo zwischen PDA und Subnotebook einordnen lässt. Auch der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt, auf 1 GB RAM.

Eine weitere Neuerung ist die Auslieferung mit Windows XP, für “etwas mehr” Geld, wie es heute hieß. Aus Kostengründen hat man bisher auf Linux zurückgegriffen, strebt nun jedoch eine enge Kooperation mit Microsoft an. Auf der Pressekonferenz haben sich die Firmen jedenfalls sehr erfreut gezeigt, diese Zusammenarbeit zu vertiefen. In vier bis sechs Wochen werden die ersten 4G-Modelle mit Windows XP erhältlich sein. Auch T-Mobile klinkt sich in das erfolgreiche Eee PC Geschäft ein und bietet 300 Stunden kostenlose WLAN-Nutzung beim Kauf eines Eee PCs ab Ende März. Hier stehen dann 8.000 Hotspots zur Verfügung, über die man kostenlos surfen kann. Auch über UMTS-Pakete wird derzeit nachgedacht.

Asus hat bereits weitere Modelle angekündigt. Inisder gehen davon aus, dass zumindest eine weitere Ausführung noch bis Sonntag auf der CeBit vorgestellt werden könnte.

Asus Eee PC – Eine neue PC-Generation entsteht

Dem ein oder anderen wird vielleicht das Projekt “One Laptop Per Child” ein Begriff sein. Hier wird kostengünstig versucht Ausbildungseinrichtungen, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, 100-Dollar-Notebooks zur Verfügung zu stellen. Kindern soll der Zugang zu einem Computer erleichtert werden und der Rechner als freie Wissensdatenbank fungieren. Bislang konnte man diese Geräte nicht frei erwerben, da sie für oben genannte Zielgruppe vorgesehen sind. Wer allerdings möchte, kann für 399 US-Dollar einen solchen 100-Dollar-Laptop kaufen und spendet damit einen weiteren einem bedürftigen Kind. Das Angebot gilt für die USA und Kanada und ist bis Ende des Jahres begrenzt. Da dieser auch als XO-Laptop bekannte Rechner aber speziell für Kinderbedürfnisse konfiguriert ist, kommt er für den Normalgebrauch eher nicht in Frage.

Eine Alternative kommt aus dem Hause Asus. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich neulich zum ersten Mal vom Asus Eee PC hörte. Ich wurde über einen Artikel in der aktuellen Ausgabe der c’t darauf aufmerksam. Der Eee PC wird vom Hersteller selbst weder als Notebook noch als Subnotebook bezeichnet. Vielmehr scheint er die Lücke zwischen PDA und Subnotebook zu schließen und eine neue Geräteklasse darzustellen. Auf eine große Festplatte müssen wir allerdings verzichten. Das erste Modell, das ab Ende Dezember bei uns vertrieben wird, kann nur einen 4 GB großen Flashspeicher vorweisen. Davon belegen alleine das Betriebssystem Xandros Linux und die mitgelieferten Anwendungen 2,3 GB. Wem der magere Speicherplatz von 1,4 GB nicht ausreicht, kann ihn über den SD-Speicherkartenslot erweitern oder einen von insgesamt drei vorhandenen USB-Ports nutzen, um eine externe Festplatte anzuschließen. Auch W-LAN unterstützt der Eee PC und verfügt darüber hinaus über einen Ethernet-Port, um sich auch via Kabel an ein vorhandenes Netzwerk anzubinden. Der Prozessor ist ein Singlecore Intel Celeron-M ULV 353 mit 900 MHz Taktfrequenz. Hier hätte ich mir vielleicht noch einen Tick mehr vorstellen können.

Das Gerät ist klein und handlich. Es wiegt weniger als der aktuelle “Harry Potter”-Band (< 1kg). Der Eee PC ist lediglich 22,6 cm × 16,4 cm × 2,6 cm groß und kann somit überall mitgenommen werden. Gespannt bin ich auf das 7-Zoll große Display und auf die Tastatur. Reichen sieben Zoll aus, um ordentlich arbeiten zu können? Diversen Testberichten zufolge ja!

Der Eee PC ist eine sehr spannende Angelegenheit und es bleibt abzuwarten, wie ich sich der PC-Markt dadurch verändern wird. Katharina lässt sich einen zu Weihnachten schenken und nachdem ich ihn ausgiebig getestet habe, werde ich hier davon berichten.