Manni Breuckmann kommentiert für 90elf. Schön, dass es nun offiziell ist. Wir haben einen neuen Reporter in unseren Reihen. Der frühere WDR-Reporter Manni Breuckmann kommentiert ab dem nächsten Wochenende Bundesligaspiele in voller Länge auf 90elf. Sein Debut gibt er beim Auftaktspiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV am ersten Spieltag. Freue mich auf die Zusammenarbeit!
Blog-Archiv
11 Fragen zu DAB+. Am 01. August fällt der Startschuss für den neuen digitalen, terrestrischen Radiostandard DAB+. In Großbritannien funktioniert DAB bereits wunderbar, in Deutschland scheiterten die Etablierungsversuche seit den Neunzigern immer wieder. 90elf ist mit dabei und jeder der so ein Radiogerät besitzt, kann dann die Bundesliga live und kostenlos hören, unabhängig von Internet, PC, WLAN-Radio oder Datentarif. Fast überall. Schon deshalb freue ich mich auf den Start und hoffe, dass es sich dieses Mal durchsetzen wird.
Die 12-Stunden-Liga
Das war er also nun, der erste Bundesliga-Samstag in der Saison 2009/2010. Erkenntnis Nummer 1: Der Club hat verloren.
Wie so oft wenn etwas neu beginnt, verbringt man mehr Zeit damit. In der Bundesliga ist das vor allem durch die neuen Anstoßzeiten begründet. Statt bisher ein Mal, wird samstags nun drei Mal angepfiffen. Um 13:30, 15:30 und 18:30 Uhr rollt der Ball und ganz Fußball-Deutschland freut sich. Für uns im Sender ist das natürlich eine gewisse Herausforderung – technisch und personell. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ein solcher 12-Stunden-Samstag derartig schlaucht. Nach der Arbeit wollte ich nur noch heim und mich hinlegen. Die permanente Konzentration während der Live-Konferenz und die verschiedenen Arbeitsabläufe, die im Hintergrund stattfinden, kosten viel Kraft. Dafür macht der Job aber auch unglaublich viel Spaß.
Natürlich berichten wir objektiv von der Bundesliga, aber wie jeder andere Fußballfan auch, hat jeder bei uns im Team einen Lieblingsverein. Interessanterweise kann niemand von uns nach dem ersten Spieltag wirklich feiern. Die meisten Vereine unserer Wahl haben verloren oder zumindest nicht den erwarteten Sieg eingefahren. Andere Kollegen wiederrum ärgern sich über völlig in den Sand gesetzte Tipps beim internen Tippspiel.
Zum Glück ist das erst der Anfang und noch alles offen. Es wird eine spannende Saison.
90elf: Der Kinospot ist da!
Ich bin stolz, den neuen Kinospot von 90elf, Deutschlands erstem Fußball-Radio, auf meinem Blog präsentieren zu dürfen. Macht damit was ihr wollt: Sagt es weiter, verlinkt ihn, postet ihn, bettet ihn ein! Wie gefällt er Euch?
90elf mit iPhone-Applikation

Ab heute können Fußballfans auch unterwegs 90elf hören. Deutschlands erstes Fußballradio veröffentlichte eine Applikation, die 90elf direkt auf das iPhone oder den iPod touch bringt. Das Programm kann kostenlos über den iTunes-Store geladen werden. Damit geht man erstmals den Schritt das Programm ortsunabhängig empfangbar zu machen – von der Empfangbarkeit in Berlin via DVB-T und in Leipzig via DAB abgesehen.
Ich jedenfalls freue mich sehr über die gelungene Programmierung und Umsetzung der Applikation. Leider habe ich kein iPhone, durfte die Software aber bereits auf einem Gerät testen. Jeder, der die Spiele der 1. und 2. Bundesliga hören möchte, kostenlos versteht sich, sollte sich die Software runterladen!
Eine weitere Änderung finden die User auf der Seite 90elf.de. Ab sofort kann wieder während der interaktiven Fußballshow “Bolzplatz” und den Bundesligaübertragungen mit anderen Fans gechattet werden. Der neue Chat wird direkt auf der Startseite eingebunden und ermöglicht es den Hörern sich untereinander auszutauschen und die Sendungen mitzugestalten.
Links:
Die 90elf-iPhone-Applikation
Weihnachtsfeier 2008

Ein feucht-fröhlicher Abend ist soeben zu Ende gegangen. Das Radiozentrum Leipzig, mit seinen Sendern PSR, R.SA, ENERGY Sachsen und 90elf, feierte gemeinsam im Cafe Telegraph seine Weihnachtsfeier. Ein erstklassiges Buffet und viele, viele Getränke gehörten ebenso zum Abend, wie einige Reden und tanzbare Musik im Untergeschoss. Der DJ hatte aber trotz der meist guten Performance einen Schwachpunkt: Keine Musik von Katy Perry in seinem Repertoire.
Dessen ungeachtet hatten wir eine Menge Spaß. Wieder einmal konnte ich einige Leute aus dem Radiozentrum kennenlernen, die ich bisher nur vom Sehen kannte. Außerdem gab es eine Tombola, bei der jeder Mitarbeiter ein Los ziehen durfte, das dann einem Weihnachtsgeschenk zugeordnet war. In meinem Paket war ein Navigationsgerät von Blaupunkt drin, das ich eventuell mit einer Kollegin von ENERGY gegen ein Nintendo DS tausche – mal sehen.
Gegen vier Uhr sind wir dann mit dem Shuttleservice nach Hause gebracht worden. Ich bin nun ziemlich kaputt, müde und heiser. Aber es war eine unglaublich schöne und lustige Party, mit tollen Kollegen und neu geknüpften Kontakten.
Die Fotos zur Weihnachtsfeier findet ihr hier.
Die neue, kleine Wohnung
Gestern war der erste Tag in meiner neuen Wohnung in Leipzig. Als kleines Mitbringsel habe ich die Matratze von Chris vorerst mitbekommen. Ich kann ja schlecht auf dem Boden schlafen. Die Bude ist total kahl, nicht mal ein Spiegel hängt im Bad. Meine Klamotten liegen verteilt im Wohnzimmer, das zudem mein einziges Zimmer ist. Zugegeben, ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Größe hier schon, wenn man zuvor drei Zimmer mit 62qm hatte. Nach und nach werde ich die Wohnung mit Leben und vor allem mit Möbeln füllen. Am Montag wird kräftig bei IKEA eingekauft.
Ab morgen bin ich übers Wochenende wieder in Nürnberg. Dieses Mal wird auch der Fernseher und eventuell mein Rechner mitgenommen. Ein neuer Laptop wartet in Nürnberg ebenfalls auf mich. Ich habe ihn zu meinen Eltern schicken lassen. Nach wie vor ist in Leipzig alles toll, nur eine kleine Erkältung macht mir gerade etwas zu schaffen. Halsschmerzen und eine verschnupfte Nase trüben meine gute Stimmung. Noch etwas: Ich zitiere ja ungern PUR, aber: Der triste Himmel macht mich krank. Das Wetter ist hier seit Tagen eine Frechheit. Herbst hin oder her.
In Leipzig angekommen
Es ist bereits die zweite Woche, in der ich in Leipzig arbeite. Inzwischen weiß ich wo ich in der Innenstadt welches Geschäft finde. Mir ist ein guter Asiate bekannt, eine klasse Dönerbude und ich weiß wo McD, Burger King und Subway sind. Der Weg zum Saturn ist mir nicht mehr fremd und auch die für mich relevanten Straßenbahnlinien habe ich in meinem Gehirn gespeichert.
Das Arbeiten in dem neuen Team macht richtig Spaß. Alle sind engagiert bei der Arbeit und die Organisation des Senders ist erste Sahne. Heute hatte ich eine vierstündige Schulung in der sogenannten “DABIS Planning Base”, die für die redaktionelle Arbeit und das Planen der Sendung wichtig ist. Darüber hinaus werden auch Elemente für die Moderation über dieses System verwaltet und dem Sendeplan zur Verfügung gestellt. Morgen stehen weitere dreieinhalb Stunden Einweisung in das Sendesystem an. Dadurch fehlt mir etwas die Zeit für meine Sendung, so daß ich morgen, ähnlich wie heute, länger im Sender sitzen werde.
Christof hat inzwischen Telefon und Internet. Vor allem letzteres ist natürlich entzückend, wenn auch das UMTS-Netz mit HSDPA vollkommen ausreichen würde – zumindest vorerst.


