
… um sich vor dem Regen zu schützen“, tönte es aus den ohnehin schon defekten Boxen, als der Dirigent zur raschen Wiederaufnahme des Konzerts aufgerufen hat. BA, Pirner, Thorsten, Marcus, Lööf, Eileen und ich haben uns zum „Klassik Open Air“ verabredet, um bei strömendem Regen und eher mäßiger Akustik einige gediegene Partien “UNO” zu zocken und unter zwei Decken versaute Spielchen zu veranstalten. Eigentlich wollten BA und ich noch auf die Decke urinieren, aber aus mir nicht mehr ersichtlichen Gründen, haben wir das unterlassen. BA meinte irgendwas mit “eklig”, glaub ich.

Was nahezu ausblieb, war die sonst so auffällig vorhandene physikalische Ader Pirners. Außer dem Zusammenrechnen des UNO-Punktestands blieb ihm leider keine weitere geistige Herausforderung. Höchstens vielleicht noch die Ermittlung der Geschwindigkeit der Feuerwerksgeschosse. Das Feuerwerk war im übrigen absolut sehenswert. Faszinierend, wie eine recht konservative Unterhaltungsform in der heutigen, multimedialen Welt immernoch begeistern kann.



