„Ich gebe Ihnen noch 3 Minuten….

… um sich vor dem Regen zu schützen“, tönte es aus den ohnehin schon defekten Boxen, als der Dirigent zur raschen Wiederaufnahme des Konzerts aufgerufen hat. BA, Pirner, Thorsten, Marcus, Lööf, Eileen und ich haben uns zum „Klassik Open Air“ verabredet, um bei strömendem Regen und eher mäßiger Akustik einige gediegene Partien “UNO” zu zocken und unter zwei Decken versaute Spielchen zu veranstalten. Eigentlich wollten BA und ich noch auf die Decke urinieren, aber aus mir nicht mehr ersichtlichen Gründen, haben wir das unterlassen. BA meinte irgendwas mit “eklig”, glaub ich.

Was nahezu ausblieb, war die sonst so auffällig vorhandene physikalische Ader Pirners. Außer dem Zusammenrechnen des UNO-Punktestands blieb ihm leider keine weitere geistige Herausforderung. Höchstens vielleicht noch die Ermittlung der Geschwindigkeit der Feuerwerksgeschosse. Das Feuerwerk war im übrigen absolut sehenswert. Faszinierend, wie eine recht konservative Unterhaltungsform in der heutigen, multimedialen Welt immernoch begeistern kann.

Meine neue Maus

Halt, nix falsch verstehen. Ich bin nach wie vor Single. Aber mein PC hat nun eine Neue. Die Logitech MX518 flitzt derzeit auf meinem neuen Speedpad umher, und siehe da, ich treffe besser bei Counterstrike. Ob das daran liegt, daß ich beim ersten Testen einen guten Tag erwischt hab, oder sich die Mouse wirklich auf meine Treffsicherheit auswirkt, werde ich die nächsten Tage erörtern. Gute Nacht!

Spamalarm I

Mich ereilt soeben eine Mail:

Jetzt mal ehrlich. So richtig harte geile Nippel, die sich deutlich unter
dem T-Shirt einer Frau abzeichnen, da könnte einem schon der Sabber am Mundwinkel herunterlaufen und ein paar Schweißperlen auf der Stirn erscheinen, oder?

Öhm, nein. Ganz davon abgesehen, daß das grammatikalischer Unfug ist, geht die Mail noch weiter:

Das Thema turnt dich nicht an? Ok, aber wir haben noch viel mehr zu bieten. Warte einfach den nächsten Newsletter ab.

Hm, scheisse…

Die etwas andere Tastatur

Ich blicke herab auf mein Eingabegerät. Die Tastatur. Ein graues Etwas, größtenteils verschmutzt durch Essensreste, Staub, Haare. Kein schöner Anblick. Die Funktionalität ist eher mau: Das deutsche Alphabet und einige Sonderzeichen plus Nummern- und F-Tasten.

Sicherlich, es gibt auch schöne schwarze Tastaturen mit Shortcuts, die einem im beruflichen Alltag oder in der Freizeit mit netten Features weiterhelfen. Was derzeit aber in Russland gebaut wird ist jenseits von Gut und Böse. Eine einzigartige Tastatur soll zum Preis eines guten Mobiltelefons schon im nächsten Jahr rauskommen.

Die Firma Art. Lebedev Studio setzt bei ihrem Produkt gleichermaßen auf Optik und Funktionalität. Jede der Tasten besitzt ein Display. Zudem können diese seperat konfiguriert werden. Damit lassen sich ungeahnte Möglichkeiten nutzen.

Anwender von Photoshop können die wichtigsten Shortcuts auf dem gesamten Tastenfeld anordnen. Die Buchstaben verschwinden und die photoshop-typischen Zeichen erscheinen.
Ebenso können sich Gamer bald von der WASD-Belegung verabschieden. Alle nicht benötigten Tasten werden schwarz, nur die spielspezifischen Symbole erscheinen auf der Tastatur.

Das so genannte Optimus Keyboard klingt sehr vielversprechend. Nur der horrende Preis läßt mich einen Kauf im nächsten Jahr vorerst ausschließen.

Köhler hat entschieden

Wie Bundespräsident Horst Köhler soeben bekannt gegeben hat, finden im Herbst Neuwahlen statt. Nach dem gescheiterten Mißtrauensvotum gegen Bundeskanzler Schröder, wird der Bundestag nun also aufgelöst. Wie es aussieht, wird jedoch das Bundesverfassungsgericht das letzte Wort haben, da einige Politiker eine Verletzung des Grundgesetzes sehen und somit Klagen angekündigt haben. Darunter sind unter anderem der Grünen-Politiker Werner Schulz und die SPD-Abgeordnete Jelena Hoffmann.

Lang lebe Open Source

Egal ob Browser, Email-Client oder Audioplayer. Die meisten Programme, die auf meinem PC rumlungern sind Open Source. Dahinter steckt die Idee, den Quellcode der Programme offenzulegen. Jeder hat also Einblick wie das Programm funktioniert.

Den Open Source Gedanken haben jetzt auch einige dänische Studenten der IT-Universität in Kopenhagen aufgegriffen. Mit der Bezeichnung “Vores Øl” stellen sie das erste Open-Source-Bier ins Netz. Bierliebhaber können das Rezept einsehen und das Bier nachbrauen. Viel besser noch:

Das Bier darf sogar verkauft werden, so lange man sich an die Creative Commons Lizenz hält. Durch diese Lizenz sind auch Veränderungen an der Rezeptur möglich, sofern diese dann auch unter gleicher Lizenz weitergegeben werden.

Wenn jemand von Euch das Rezept ausprobiert, gebt bitte hier Bescheid wie es schmeckt. Für die Etikettierung gibt es übrigens auf der dänischen Seite auch Labels zum runterladen. Ob es wohl gegen ein gutes Zirndorfer ankommt?

1 Jahr Konnis Blog

Happy Birthday, du liebes Blog. Vor einem Jahr kam ich auf die Idee, mein Minitagebuch auf meiner Homepage gegen Dich auszutauschen. Bis heute habe ich es nicht bereut. Zwar habe ich immer wieder Dein Äußeres geändert und Dich kosmetischen Operationen unterzogen. Aber es kommt ja auf die inneren Werte an.
Ob in guten oder schlechten Zeiten, immer konnte ich Dir meine Gedanken mitteilen. Nie hast Du mich kritisiert oder gar ignoriert. Sogar meinen Freunden und Deinen Besuchern hast du die Möglichkeit gegeben mit Dir zu kommunzieren.

Dafür möchte ich Dir danken. Auf dass wir noch viele viele Jahre gemeinsam im Internet befreundet bleiben. Ab sofort wirst Du übrigens mit meiner Hauptseite (konniwinkler.de) fusionieren. Hoffe du kommst mit ihr gut zurecht.

Dein Autor,
der Konni