UEFA und Polizei fordern personenbezogene Daten an

Am 19. Mai treffen der FC Bayern München und der FC Chelsea im Champions-Leauge-Finale in München aufeinander. Das Spiel ermittelt den Gewinner des höchsten europäischen Club-Wettbewerbs. Klar, dass alle Verantwortlichen möglichst hohe Sicherheitsstandards gewähren wollen. Doch zu welchem Preis?

Der FC Bayern München verschickte in diesen Tagen eine Erklärung an Ticket-Käufer. Im Schreiben werden Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Straße, Ort und den Anreiseweg (Auto, ÖPNV, Bus, Zug oder Flug) angefordert. Laut dem Schreiben (s.u.) wurden diese Informationen “verschärft angefordert”. Darüber hinaus müssen Besucher der Champions-League-Finales eine Erklärung zum Verzicht auf Pyrotechnik unterschreiben.

Die Tickets für das Finale behalten ihre Gültigkeit, auch wenn die Erklärung nicht unterschrieben zurückgeschickt wird. Wer sich aber weigert, bekommt in Zukunft keine Karten mehr für Partien des FC Bayern München.

Hier wird also ein Druck ausgeübt, der äußerst fraglich ist. Ein Zwang, seine personenbezogenen Daten an den FC Bayern zu schicken, der diese dann an UEFA und Polizei weiterleitet. Mir stellt sich die Frage, wo die Polizei diese Daten speichert und wieso nicht direkt im Vorfeld personenbezogene Tickets erstellt wurden. Dann hätte jeder Fan direkt gewusst, was ihn erwartet. Ob dieser Vorgang datenschutzkonform ist, erzieht sich meiner Kenntnis, ein fader Beigeschmack bleibt aber in jedem Fall.

YPS kommt wieder!

Yps kommt wieder! →

Die letzte Wiedereinführung von YPS war weniger erfolgreich. Umso schöner, dass man nun einen neuen Anlauf versucht. Weitere Details sind zwar noch nicht bekannt, aber auf der offiziellen Facebook-Seite wurde bereits das Release-Datum genannt: Am 11. Oktober 2012 erscheint YPS erneut. Ich hoffe doch mal standesgemäß mit den Urzeitkrebsen.

Bundestagsabgeordnete und Twitter

Das sind die Web-Champions im Bundestag →

Christian Stöcker analysiert in diesem SPON-Artikel eine Studie über die Social-Web-Nutzung der Bundestagsabgeordneten aus dem Jahr 2010:

Es sind nur einige wenige Volksvertreter, die wirklich auf hohem quantitativen Niveau online mit dem Wahlvolk kommunizieren, es sind vielfach die jüngeren – und die ganz prominenten. Bei letzteren allerdings ist davon auszugehen, dass viele von ihnen Profileinträge und Status-Updates eher nicht selbst verfassen. Social Media, daran lassen die Ergebnisse keinen Zweifel, ist im Bundestag vor allem eine Altersfrage.

Cem Özdemir versteigert Bundesversammlungs-Ausweis

Özdemirs Bundesversammlungs-Ausweis bei eBay →

Cem Özdemir, der Bundesvorsitzende von Bündis 90/Die Grünen, versteigert bei eBay seinen Ausweis zur 15. Bundesversammlung. Der Erlös geht an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin. Gute Idee, aber vielleicht sollte man den Titel der Auktion ändern. Dort steht derzeit noch “autogramm”.

Der Schreibtisch muss weg

Ihr seht einen Schreibtisch, der mich schon zu Nürnberger Zeiten begleitet hat. Ich wollte in meinem Arbeitszimmer (Freundin sagt “Spielezimmer”) aber den Platz sinnvoller nutzen als ihn mit einem Eckschreibtisch unnötig vollzustellen. Also ist ein neuer Schreibtisch da und der hier muss weg. Ich hätte dafür gerne 75 Euro 45 Euro und gebe ihn nur an Selbstabholer ab. Es fehlt die ein oder andere Schraube und einer von vier Eck-Stabilisatoren ist auch leicht angeknackst. Trotzdem ist der Schreibtisch gut erhalten und auch stabil. Natürlich hat er aber nach einigen Jahren Nutzung Gebrauchsspuren. Hier die Maße: 230cm x 185cm.

Er ist schon auseinandergebaut und natürlich gibt es alles was da auf dem Tisch steht und darunter nicht dazu. Außer den Staub. Den könnt ihr haben.

[blue_box] Wer Interesse hat und in Leipzig oder Umgebung wohnt, schreibt mir einfach eine Mail an schreibtisch@konni.org. [/blue_box]

Es grünt so grün

Deutschland spielt gerade gegen Frankreich – zum ersten Mal mit den neuen Auswärtstrikots. Die grünen Teile sehen ja eigentlich ganz ok aus. Mir gefiel die schwarze Version zwar besser, aber wenn man ein wenig nostalgischer werden will, ist das in Ordnung. Immerhin ist das Design die grüne Variante des Club-Trikots. Oder eben die, des Chelsea-Dresses.

Der DFB präsentiert den neuen Look heute also erstmals während eines Spiels. Aber genau da liegt doch der Witz. Das Spiel steigt gerade in Bremen, mit anderen Worten in Deutschland. Und nur weil das Spiel auch den Präsentationszwecken dient, spielt Deutschland in grün und Frankreich muss auf weiß ausweichen. Ja, das ist Kleinscheißerei, ich finde es trotzdem eine etwas kuriose Situation auf dem Platz. Und jetzt liegt Deutschland auch noch hinten.

Update nach Abpfiff: