Seien wir mal ehrlich: Keiner will einen Twitter-Account haben, dem nur vier Leute folgen. Da ist es ergiebiger, das Fenster aufzumachen und seinen Status hinauszuschreien. Wir wollen also alle Follower. Viele Follower. Doch wie bekommt man die?
Wenn ihr prominent seid, habt ihr schon mal gute Karten. Ein Ashton Kutcher würde vermutlich negative Followerzahlen verzeichnen, wäre er nicht der gutaussehende Schauspieler, der er zu sein scheint. Oder ihr habt einfach wirklich guten Content und verlinkt zu nützlichen oder informativen Artikeln. Damit erreicht man Leute. Vorrausgesetzt sie interessieren sich dafür.
Es geht aber auch einfacher: Ihr gründet ein Unternehmen und baut damit ein Atomkraftwerk in Japan. Sollte es zu einem Tsunami kommen und eine Kernschmelze bevorstehen, ist es ein Leichtes, neue Follower zu bekommen. Wir können also Tepco, dem Betreiber des Kraftwerks Fukushima 1, gratulieren. Innerhalb kürzester Zeit kam die Firma auf über 190.000 Follower. Leider versteht man deren Tweets nur, wenn man der japanischen Sprache mächtig ist. Der Konzern soll sich aber in seinen ersten Tweets für die Vorfälle entschuldigt haben.








