Eigentlich fahre ich sehr gerne mit der Bahn. Das kann durchaus anders rüberkommen, wenn ich aufgrund von Verspätungen oder anderen Umständen die Bahn bei Twitter verfluche.
Im jüngsten Fall störte mich die Klimatisierung des ICEs (1602) von Nürnberg nach Leipzig. Generell ist es ja imho so, dass man in der Bahn entweder friert oder schwitzt. Eine ordentlich eingestellte Temperatur erlebte ich tatsächlich nur selten. So auch am Dienstagabend. Im Wagen um mich herum begannen die Fahrgäste nach und nach ihre Jacken anzuziehen. Irgendwann wurde es mir dann so kalt, dass ich den Raum der Zugbegleiter aufsuchte, um ein paar Grad mehr anzuregen. Dort stand aber bereits eine junge Frau, die eingepackt in Jacke und einer Decke unter ihrem Arm das gleiche Problem hatte. Ich schloss mich ihrer Meinung an und hoffte auf Besserung.
@Konni Gegebenenfalls wäre ein Sitzplatz in einem anderen Wagen eine Alternative. Jeder Fahrgast hat ein anderes Temperaturempfinden. /ch
— DB Bahn (@DB_Bahn) Juli 11, 2012
Zugegeben, mein Tweet war pampig formuliert und natürlich hat Christian, der Redakteur der Deutschen Bahn, im Prinzip recht. Nachdem sich trotz Bitte an das Bahnpersonal im Zug nichts änderte, wechselte ich den Wagen. Zwar war es dort nur bedingt besser, aber immerhin überhaupt besser.
Jetzt war das aber am Dienstag keine Ausnahme. Deshalb die Frage an euch: Geht es euch auch so, dass die Temperatur in den ICEs der Deutschen Bahn oft unangenehm ist, oder bin ich da wirklich hypersensibel?


