Kategorien-Archiv: Sport

Die wichtigsten Twitter-Accounts für Fußballfans

Immer mehr Bundesligisten und Spieler haben einen Twitter-Account und schreiben aus dem Umfeld der Vereine und Privates. Ich habe euch eine Liste mit den wichtigsten Twitter-Accounts zusammengestellt. Ich versuche sie, ständig aktuell zu halten und bei Bedarf zu ergänzen. Die gelisteten Accounts sind alle offiziell bestätigt oder wurden durch mich verifiziert. Ihr findet also darunter keine Fake-Profile oder Fan-Accounts. Auf inaktive Accounts habe ich in der Auflistung verzichtet. Das hier ist erstmal die erste Ladung, ich werde diese Liste kontinuierlich ergänzen. Gerne auch mit eurer Hilfe in den Kommentaren.

Verbände

DFB (@DFB_Themen)
FIFA (@FIFAcom)
FIFA Weltmeisterschaft (@FifaWorldCup)

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Social Media am Beispiel von Borussia Dortmund und Holstein Kiel

Schon etwas peinlich, wenn Spieler einer Regionalliga-Mannschaft im Rahmen der DFB-Pokal-Auslosung den nächsten Gegner beleidigen:

Natürlich macht sowas im Netz die Runde, das YouTube-Video wird weitergeleitet, bei Twitter geht’s ab und auch bei Facebook bleiben die Seiten von Borussia Dortmund und Holstein Kiel unter Dauerbeschuss.

Dialog auf der Facebook-Seite des BVB

Selbst Beleidigungen, die Stunden zuvor geäußert wurden, bleiben auf der BVB-Seite (knapp 700.000 Fans) unkommentiert stehen. Die Kieler reagierten dagegen schnell und sperrten die Posting-Funktion der Facebook-Seite (knapp 5000 Fans). Schreiben kann dort also niemand mehr auf die Pinnwand. Ob das unbedingt der richtige Umgang ist, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht hatte Holstein Kiel auch keine andere Wahl, diesem Besucheransturm entgegenzuwirken, denn das Kräfteverhältnis dürfte klar sein. Zumal das Blog schwatzgelb.de zu einer Anti-Choreografie auf Kiels Seite aufgerufen hatte.

Das DFB-Pokal-Viertelfinale wird also bereits jetzt auf Facebook ausgetragen.

Die Wahrheit über Michael Ballack

90elf überträgt das Spiel des FC Valenica gegen Bayer Leverkusen heute live und in voller Länge. Wie immer kostenlos, ab 20:45 Uhr.

Wenn Felix Magath nicht Felix Magath ist

Als Felix Magath, damals noch beim FC Schalke 04, eine offizielle Facebook-Seite startete, war die Aufmerksamkeit groß. Und die Fanzahlen auch. Derzeit hat Magath bei Facebook über 205.000 Fans. Natürlich wollen die Fans mit ihm “befreundet” sein, schreibt er doch vermeintlich selbst und kommentiert aktuelle Ereignisse wie den Rücktritt von Ralf Rangnick persönlich. So nah kann man einem Bundesliga-Trainer sonst nicht sein.

Doch diese Persönlichkeit lässt immer mehr nach. In letzter Zeit häufen sich Einträge, die nicht nach einem Felix Magath sondern nach einer Presseabteilung klingen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Magath diesen Text selbst verfasst hat? Der VfL Wolfsburg macht hier einen Fehler im sozialen Netz. Er fungiert als Ghostwriter und nutzt die größere Reichweite Magaths, anstelle die vereinseigene Fansite zu nutzen. Diese hätte übrigens auch nur ein Viertel Likes. Das alleine ist aber nicht das Problem, Ghostwriting ist bei Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, nicht unüblich. Außerdem hat der Inhalt durchaus Relevanz für die Fans der Magath-Seite. Jedoch darf man eine solche Meldung nicht in der Ich-Form formulieren und suggerieren, Magath selbst hätte diesen Eintrag bei Facebook verfasst. Das schadet der Glaubwürdigkeit der Seite und lässt den Eindruck erwecken, man wolle die Fans für dumm verkaufen.

Den Machern von 90elf ist es gelungen, ein privates, kommerzielles Spartenradio für die Zielgruppe der Fußballfans im Hörer- und Werbemarkt zu etablieren. Jahrzehntelang war die Berichterstattung über Fußball dominiert von der “Schaltkonferenz” der ARD. 90elf bietet als erstes Vollprogramm ausschließlich Informationen und Livereportagen zum Thema Fußball an. Es ist inhaltlich genau auf die Zielgruppe der Fußballfans zugeschnitten.

Als reines Internet-Radio zieht es trotz der eingeschränkten Verbreitung an jedem Wochenende Hunderttausende begeisterte Fans ins Netz, die per Livestream das Spiel ihrer Lieblingsmannschaft in der 1. und 2. Bundesliga verfolgen. Damit beweist 90elf eindrucksvoll, dass Hörfunk im Internet funktioniert und auch Zielgruppenprogramme im Web werberelevante Hörerzahlen erreichen können.

Im Programm selbst sind zahlreiche innovative Ideen zu finden, wie beispielsweise die Möglichkeit, über Facebook seine persönliche Auswahl einer Schaltkonferenz zusammenzustellen. Auf mehreren Medienplattformen beweist 90elf, dass es die spezifischen Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile der unterschiedlichen Zugänge verstanden und im Sinne einer gelungenen Medienkonvergenz vernetzt hat. So gibt es eine mobile App für Smartphones ebenso wie eine Facebook-Seite mit rund 100.000 Fans. Zusammen mit einem Gerätehersteller wurde außerdem ein WLAN-Radio entwickelt, welches das Hören des Programms auch ohne Computer ermöglicht.

In der Summe stellt dieses Angebot ein positives und gelungenes Beispiel für die Chancen und Entwicklungspotentiale des Hörfunks im Internet und Mobilfunk dar.

Begründung der Grimme-Jury zur Vergabe des Deutschen Radiopreises 2011 in der Kategorie “Beste Innovation” an 90elf. Danke für diese Auszeichnung. Das Team freut sich wie Schnitzel.

Ich bin im IFA-Meinungsbarometer

Morgen beginnt die Internationale Funkausstellung in Berlin. Ein kleiner Auszug aus dem Artikel über 90elf im “Meinungsbarometer” der IFA.

Wenn da jetzt noch Konni statt Konny stehen würde… aber ich will ja nicht kleinlich sein.

90elf-Reportercasting: Ab zur IFA!

In der Allianzarena beim DFB-Pokal-Halbfinale 2011: FC Bayern - FC Schalke 04

Im Bekannten- und Freundeskreis bekam ich früher immer wieder Fragen nach meinem Beruf gestellt. “Wie wird man eigentlich Moderator?”, hörte ich immer wieder. Und weil es darauf nicht eine sondern etwa eintausend Antworten gibt, sagte ich meist: “Bewirb dich einfach, mit ner Demo-CD und versuch dein Glück. Aber so ganz ohne Erfahrung wird der erste Schritt wohl ein Praktikum sein.” Seit meiner Zeit bei 90elf werde ich wieder häufiger mit berufsrelevanten Fragen gelöchert. Der Beruf des Sportjournalisten oder gar Fußballreporters lässt das Interesse offenbar steigen. Selbst bei den Leuten, die eigentlich schon alles über Radio wissen. Ich bin da ja immer sehr gesprächig. Tatsächlich kann man aber auch hier nur sagen, dass es nicht DEN einen klassischen Weg gibt. Manche Reporter sind hauptberuflich PR-Berater oder arbeiten für eine Bank. Andere wiederum sind Full-Time-Radioleute.

Wenn man nicht mit einem Praktikum einsteigen will, bei dem man auch beim größten Dreckswetter Straßenumfragen machen darf (außer bei 90elf, da darf man sogar Beiträge sprechen), bewirbt man sich einfach auf offene Stellen oder versucht über ein Casting in den Sender zu kommen. 90elf wird so ein Casting auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin machen. Heute Nachmittag finden dazu die Stellproben und der Soundcheck statt. Ich werde also kurzzeitig in der Hauptstadt sein und bei dieser Gelegenheit auch viele Trostpreise mitnehmen: 90elf-Fußbälle und -USB-Sticks. Aber die wirklich guten Hobby-Reporter können auch Digitalradios von Philips abstauben oder sogar zum 90elf-Reportercamp nach Leipzig eingeladen werden. Da sind dann Menschen wie Chefreporter Tom Hilgers, die Euch dann erzählen wo der Frosch die Locken hat und wie der Hase läuft. So rein fußballreportertechnisch.

Und nach der inhaltlichen Vorbereitung des Sendestarts für Radio BOB auf DAB+, mit dem ich seit einigen Tagen beschäftigt bin, warten ab Freitag fünf Tage IFA auf mich. Ich freu mich auf Berlin und auf Euch. Wenn ihr also da seid, schaut in Halle 22a beim Stand von Philips und 90elf vorbei. Ich hoffe, ich schaffe es Freitagabend dann noch zur #Tassebier.

NFL: iPad ersetzt Taktikboard. Jogi Löw, aufgepasst! Spar dir die ganzen Videoanalysen in großen Meetingräumen. Mach es wie die Tampa Bay Buccaneers in der NFL und schenke jedem Spieler ein iPad, auf dem die letzten Spiele samt Analysen abgespeichert werden.