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Die typische Morningshow [Audio]

Hört ihr morgens Radio? Werdet ihr dabei von einer typischen Morningshow in den Tag gebracht? Völlig egal, wo man sich in Deutschland aufhält, klingen Morgensendungen oft gleich. Künstlich, viele Lacher, pseudo-sexistisch, sexistisch.

Bayern 3-Abendmoderator Matthias Matuschik hat in seiner Sendung eine typische Morningshow parodiert. Wieder ein Beweis dafür, dass er den Deutschen Radiopreis verdient gehabt hätte. Der Mitschnitt ist vom 12. September dieses Jahres:

(via Patrick Lynen und RADIOSZENE)

R.E.M. lösen sich auf


Schade.

Plexiglas mit besonderem Wert

Der Deutsche Radiopreis 2011 im 90elf-Konferenzstudio in meinen Händen

Irgendwann gestern gegen 15:00 Uhr war der Deutsche Radiopreis 2011 dann auch in der Redaktion angekommen. Unser Geschäftsführer Christoph Kruse brachte diese kleine und unscheinbare Skulptur aus Plexiglas nach Leipzig. Viel wichtiger ist aber ihre Bedeutung, denn der Preis sagt aus, dass 90elf die beste Innovation im deutschen Hörfunk ist. Das muss man sich auch erst einmal zu Gemüte führen. Wir sind immer noch überwältigt von diesem Preis, der schon bald einen ganz besonderen Platz in der Redaktion einnehmen wird.

Den Machern von 90elf ist es gelungen, ein privates, kommerzielles Spartenradio für die Zielgruppe der Fußballfans im Hörer- und Werbemarkt zu etablieren. Jahrzehntelang war die Berichterstattung über Fußball dominiert von der “Schaltkonferenz” der ARD. 90elf bietet als erstes Vollprogramm ausschließlich Informationen und Livereportagen zum Thema Fußball an. Es ist inhaltlich genau auf die Zielgruppe der Fußballfans zugeschnitten.

Als reines Internet-Radio zieht es trotz der eingeschränkten Verbreitung an jedem Wochenende Hunderttausende begeisterte Fans ins Netz, die per Livestream das Spiel ihrer Lieblingsmannschaft in der 1. und 2. Bundesliga verfolgen. Damit beweist 90elf eindrucksvoll, dass Hörfunk im Internet funktioniert und auch Zielgruppenprogramme im Web werberelevante Hörerzahlen erreichen können.

Im Programm selbst sind zahlreiche innovative Ideen zu finden, wie beispielsweise die Möglichkeit, über Facebook seine persönliche Auswahl einer Schaltkonferenz zusammenzustellen. Auf mehreren Medienplattformen beweist 90elf, dass es die spezifischen Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile der unterschiedlichen Zugänge verstanden und im Sinne einer gelungenen Medienkonvergenz vernetzt hat. So gibt es eine mobile App für Smartphones ebenso wie eine Facebook-Seite mit rund 100.000 Fans. Zusammen mit einem Gerätehersteller wurde außerdem ein WLAN-Radio entwickelt, welches das Hören des Programms auch ohne Computer ermöglicht.

In der Summe stellt dieses Angebot ein positives und gelungenes Beispiel für die Chancen und Entwicklungspotentiale des Hörfunks im Internet und Mobilfunk dar.

Begründung der Grimme-Jury zur Vergabe des Deutschen Radiopreises 2011 in der Kategorie “Beste Innovation” an 90elf. Danke für diese Auszeichnung. Das Team freut sich wie Schnitzel.

90elf sucht Trainee im Bereich Online & New Media. Ihr wisst ja wie das ist. Wenn ich meinen Arbeitgeber nicht in meinem privaten Blog unterstütze, wird mir mein virtueller Firmenwagen eingezogen und das Gehalt gekürzt. Medienbusiness eben. Deswegen der Tipp für alle, die gerne beim besten Team der Welt arbeiten möchten: Bewerbt Euch!

Ich bin im IFA-Meinungsbarometer

Morgen beginnt die Internationale Funkausstellung in Berlin. Ein kleiner Auszug aus dem Artikel über 90elf im “Meinungsbarometer” der IFA.

Wenn da jetzt noch Konni statt Konny stehen würde… aber ich will ja nicht kleinlich sein.

90elf-Reportercasting: Ab zur IFA!

In der Allianzarena beim DFB-Pokal-Halbfinale 2011: FC Bayern - FC Schalke 04

Im Bekannten- und Freundeskreis bekam ich früher immer wieder Fragen nach meinem Beruf gestellt. “Wie wird man eigentlich Moderator?”, hörte ich immer wieder. Und weil es darauf nicht eine sondern etwa eintausend Antworten gibt, sagte ich meist: “Bewirb dich einfach, mit ner Demo-CD und versuch dein Glück. Aber so ganz ohne Erfahrung wird der erste Schritt wohl ein Praktikum sein.” Seit meiner Zeit bei 90elf werde ich wieder häufiger mit berufsrelevanten Fragen gelöchert. Der Beruf des Sportjournalisten oder gar Fußballreporters lässt das Interesse offenbar steigen. Selbst bei den Leuten, die eigentlich schon alles über Radio wissen. Ich bin da ja immer sehr gesprächig. Tatsächlich kann man aber auch hier nur sagen, dass es nicht DEN einen klassischen Weg gibt. Manche Reporter sind hauptberuflich PR-Berater oder arbeiten für eine Bank. Andere wiederum sind Full-Time-Radioleute.

Wenn man nicht mit einem Praktikum einsteigen will, bei dem man auch beim größten Dreckswetter Straßenumfragen machen darf (außer bei 90elf, da darf man sogar Beiträge sprechen), bewirbt man sich einfach auf offene Stellen oder versucht über ein Casting in den Sender zu kommen. 90elf wird so ein Casting auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin machen. Heute Nachmittag finden dazu die Stellproben und der Soundcheck statt. Ich werde also kurzzeitig in der Hauptstadt sein und bei dieser Gelegenheit auch viele Trostpreise mitnehmen: 90elf-Fußbälle und -USB-Sticks. Aber die wirklich guten Hobby-Reporter können auch Digitalradios von Philips abstauben oder sogar zum 90elf-Reportercamp nach Leipzig eingeladen werden. Da sind dann Menschen wie Chefreporter Tom Hilgers, die Euch dann erzählen wo der Frosch die Locken hat und wie der Hase läuft. So rein fußballreportertechnisch.

Und nach der inhaltlichen Vorbereitung des Sendestarts für Radio BOB auf DAB+, mit dem ich seit einigen Tagen beschäftigt bin, warten ab Freitag fünf Tage IFA auf mich. Ich freu mich auf Berlin und auf Euch. Wenn ihr also da seid, schaut in Halle 22a beim Stand von Philips und 90elf vorbei. Ich hoffe, ich schaffe es Freitagabend dann noch zur #Tassebier.

Ihr habt natürlich a App auf Eurem iPhone. Ich a. Hob a mei App drauf, na klar! Und hier ebbt das Spiel noch net ab.

Reporter Günther Koch auf 90elf während des Spiels FC Augsburg – SC Freiburg.