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Dumm und Geld absahnen

Wisst ihr warum ich mich nie für “Wer wird Millionär” bewerben würde? Ich hätte Schiss mich zum Gespött zu machen, bei einer ganz billigen Frage zu versagen und mein Lebtag im Freundes- und Kollegenkreis verarscht zu werden. Das geht ja schnell – bei nicht gängigen Redewendungen zum Beispiel. Und dann sitzt du da, siehst auf den TFT und verstehst die Welt nicht mehr. Dafür muss man nicht mal dumm sein.

Wieso also denken die WIRKLICH Dummen Unschlauen dieser Welt nicht einmal nach, bevor sie nach Köln-Hürth fahren, sich vor die Kamera setzen und ihre Dämlichkeit zur Schau stellen? Was ich meine, könnt ihr bei RTL NOW noch einmal ansehen. Oder am Montag einschalten und dem jungen Mann weiter beim Raten zuschauen.

Trotzdem war die Doppelfolge am Freitagabend eine der besten überhaupt. Nicht zuletzt aufgrund eines überragenden Günther Jauchs, der sich schlagfertig präsentierte und selbst den unsympathischen Kandidaten mehrere Chancen gab.

Die typische Morningshow [Audio]

Hört ihr morgens Radio? Werdet ihr dabei von einer typischen Morningshow in den Tag gebracht? Völlig egal, wo man sich in Deutschland aufhält, klingen Morgensendungen oft gleich. Künstlich, viele Lacher, pseudo-sexistisch, sexistisch.

Bayern 3-Abendmoderator Matthias Matuschik hat in seiner Sendung eine typische Morningshow parodiert. Wieder ein Beweis dafür, dass er den Deutschen Radiopreis verdient gehabt hätte. Der Mitschnitt ist vom 12. September dieses Jahres:

(via Patrick Lynen und RADIOSZENE)

10/03

Aus aktuellem Anlass.

R.E.M. lösen sich auf


Schade.

Wenn He-Man stirbt

Das neue Two and a half men [Preview]

Plexiglas mit besonderem Wert

Der Deutsche Radiopreis 2011 im 90elf-Konferenzstudio in meinen Händen

Irgendwann gestern gegen 15:00 Uhr war der Deutsche Radiopreis 2011 dann auch in der Redaktion angekommen. Unser Geschäftsführer Christoph Kruse brachte diese kleine und unscheinbare Skulptur aus Plexiglas nach Leipzig. Viel wichtiger ist aber ihre Bedeutung, denn der Preis sagt aus, dass 90elf die beste Innovation im deutschen Hörfunk ist. Das muss man sich auch erst einmal zu Gemüte führen. Wir sind immer noch überwältigt von diesem Preis, der schon bald einen ganz besonderen Platz in der Redaktion einnehmen wird.

Den Machern von 90elf ist es gelungen, ein privates, kommerzielles Spartenradio für die Zielgruppe der Fußballfans im Hörer- und Werbemarkt zu etablieren. Jahrzehntelang war die Berichterstattung über Fußball dominiert von der “Schaltkonferenz” der ARD. 90elf bietet als erstes Vollprogramm ausschließlich Informationen und Livereportagen zum Thema Fußball an. Es ist inhaltlich genau auf die Zielgruppe der Fußballfans zugeschnitten.

Als reines Internet-Radio zieht es trotz der eingeschränkten Verbreitung an jedem Wochenende Hunderttausende begeisterte Fans ins Netz, die per Livestream das Spiel ihrer Lieblingsmannschaft in der 1. und 2. Bundesliga verfolgen. Damit beweist 90elf eindrucksvoll, dass Hörfunk im Internet funktioniert und auch Zielgruppenprogramme im Web werberelevante Hörerzahlen erreichen können.

Im Programm selbst sind zahlreiche innovative Ideen zu finden, wie beispielsweise die Möglichkeit, über Facebook seine persönliche Auswahl einer Schaltkonferenz zusammenzustellen. Auf mehreren Medienplattformen beweist 90elf, dass es die spezifischen Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile der unterschiedlichen Zugänge verstanden und im Sinne einer gelungenen Medienkonvergenz vernetzt hat. So gibt es eine mobile App für Smartphones ebenso wie eine Facebook-Seite mit rund 100.000 Fans. Zusammen mit einem Gerätehersteller wurde außerdem ein WLAN-Radio entwickelt, welches das Hören des Programms auch ohne Computer ermöglicht.

In der Summe stellt dieses Angebot ein positives und gelungenes Beispiel für die Chancen und Entwicklungspotentiale des Hörfunks im Internet und Mobilfunk dar.

Begründung der Grimme-Jury zur Vergabe des Deutschen Radiopreises 2011 in der Kategorie “Beste Innovation” an 90elf. Danke für diese Auszeichnung. Das Team freut sich wie Schnitzel.