Donnerstag, 09. September 2010 | Von Konstantin Winkler | Netzwelt
Kommentare zu Windows-Problemen
In der letzten Zeit machte ich immer wieder Bekanntschaft mit Apple-Anhängern. Das lag in erster Linie an Problemen, die bei mir im Zusammenhang mit Windows XP auftraten. Ich suchte Hilfestellungen und Tipps, bekam aber immer die selbe Antwort: “Mac”.
Als Hintergrund solltet ihr wissen, dass ich seit vielen Jahren mit Windows XP Professional sehr zufrieden war und zuverlässig meine Arbeit erledigen konnte. Gelegentlich arbeite ich auf dem Laptop außerdem mit Ubuntu. Ich habe also keine Anti-Einstellung gegenüber Bill Gates, dessen Konzern oder dem Betriebssystem Windows. Ganz im Gegenteil. Andererseits bin ich aber auch überzeugt davon, dass Apple mit seinem Mac OS eine tolle Angelegenheit ist und in vielen Anwendungsbereichen (z. B. Grafik- und Videobearbeitung) klar die Nase vorn hat.
Ich kann es aber wirklich nicht nachvollziehen, dass Leute nahezu stupide auf jede Frage mit “Kauf dir ‘nen Apple!” antworten. Bei allem Respekt vor dieser Marke, aber ich kenne auch Macs, die den Geist aufgegeben haben. Und Mac-Nutzer die Hilflos vor ihrem Laptop saßen. Und Mac-Komponenten, die flöten gehen und teure Ersatzteile erforderlich machen. In all den Jahren hatte ich mit Win XP kaum einen Bluescreen und kein signifikanes Problem mit meinem PC. Windows hat mich zufriedengestellt und tut dies nun in der Version 7. Der Grund, weshalb ich Windows neulich neu installieren musste, war die Virensoftware Antivir der Firma Avira. Sie hat einen angeblichen Virus auf einer systemrelevanten Datei entdeckt und diese daraufhin entfernt.
Dienstag, 31. August 2010 | Von Konstantin Winkler | Netzwelt
Es ist an der Zeit, sich die Frage zu stellen, was aus diesem Blog hier werden soll. Die Themen, die auf konni.org abgedeckt werden, finden sich auf zig anderen Websites wieder. Ich kann es zeitlich weder einrichten besonders schnell Informationen rauszuhauen, noch diese besonders hintergründig aufzubereiten. Schnelle News sende ich sowieso in Kurzform via Twitter.
Schon seit geraumer Zeit schwirren einige Blogideen in meinem Kopf herum. Podcast-, Videocast-, Magazinideen. Themenblogs, die nicht so abgenutzt sind wie Techblogs oder ein Fotoblog. Vielleicht führe ich auch alles wie gehabt fort und lege den Schwerpunkt nicht auf Neuigkeiten an sich sondern auf deren Bewertung und Einordnung. Aber das würde wieder jede Menge Platz in meinem Terminplaner einnehmen.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist alles offen, auch eine Schließung dieser Seite. Alternativ könnte ich mir auch ein kleines Blog auf Tumblr vorstellen, für die nötigsten Sachen, die 140 Zeichen überschreiten.
Ich werde mich in den kommenden Wochen auch mit einigen Leuten zusammensetzen und überlegen, ob man was gemeinsam auf die Beine stellen kann. Das verringert natürlich auch den Druck, ein Blog alleine aktuell zu halten.
Freitag, 09. Juli 2010 | Von Konstantin Winkler | Netzwelt, Sport
Gute Werbekampagnen sollte man allen zeigen. Beim Spot von Nike über Mesut Özil werfen die Macher einen Blick ins Jahr 2050. Özil in ergrauten Haaren, fußballbegeistert und von sich selbst überzeugt. Er wohnt in einer tollen Anlage und sieht sich mit dem Pagen einmal in der Woche seine früheren Spiele an. Promotet wird am Ende die Domain 201ö.de, die auf Özils Facebook-Account weiterleitet. Gelungen!
Donnerstag, 01. Juli 2010 | Von Konstantin Winkler | Medien, Netzwelt
Screenshot: welt.de
Man muss nur aktuelle Ereignisse in der Politik für sich zu nutzen wissen. Was der Autoverleih SIXT immer wieder gerne macht, habe ich nun auch von der Karriereplattform monster.de gesehen. Auf WELT ONLINE entdeckte ich soeben einen Skyscraper-Banner, der die Bundespräsidentenwahl hervorragend als Werbekampagne umsetzt.
Die Bundespräsidentenwahl ist vorbei. Endlich. Sie zog sich über mehrere Stunden und das einzige, das mir in Erinnerung geblieben ist, waren die endlos aufgezählten Namen der Mitglieder der Bundesversammlung. Ein reines Festival an Verhörern und dafür lob ich mir einen Videolivestream auf bundestag.de. Am Ende ist es doch Christian Wulff geworden, doch irgendwie berührt mich das kaum.
Im Internet liest man seit dem Rücktritt Köhlers den Namen Joachim Gauck gepaart mit einer Euphorie, die sich Lena Meyer-Landrut nur gewünscht hätte. Ich habe natürlich meine Ansichten und Positionen, konnte mich aber nicht wirklich in diese Wahl hineindenken. Denn weder Wulff noch Gauck (noch die anderen beiden Nominierten) haben mir wirklich etwas gesagt. Die Funktion war mir natürlich bekannt, aber nicht wirklich deren Tun und Handeln. Vermutlich ist das für das Amt des Bundespräsidenten aber nicht relevant. Ein Bundespräsident muss in erster Linie repräsentieren – und die Gesetze unterzeichnen. Eloquenz, Rheotorik und ein halbwegs glaubwürdiges Erscheinungsbild sollte er inne haben. Da punktet für mich eher Gauck als Wulff, doch am Ende des Tages muss ich gestehen: eigentlich ist es egal. Ein großes Tamtam um nichts. Lediglich die Position von Schwarz-Gelb finde ich nun interessant, die sich mit ihrem Kandidaten so siegessicher gegeben haben und am Ende doch drei Anläufe brauchten.