Auf Ideen kommen manche Leute…
Kategorien-Archiv: Mobile
iOS 5 läuft: Die ersten Eindrücke

Mein iPad (1) mit neuem iOS 5
Es gibt viele Gründe von iOS 4 auf das neue iOS 5 upzudaten. Genauer gesagt über 200. Sagen wir der Einfachheit halber 3200 Gründe. Ich will mich hier aber nur auf die meiner Meinung nach stärksten und schwächsten Updates und Features konzentrieren. Eines vorweg: Beim, während und nach dem Installieren hatte ich keine Probleme. Das System läuft stabil und gefühlt sogar etwas schneller als zuvor. Das, was ich bisher sehen und testen konnte, hat mich beeindruckt.
Nachrichtensystem
Dieses System wird vor allem Anbietern wie WhatsApp ordentlich Sorgen machen. Im Endeffekt kann nun zwischen iPhones, iPads und iPods touch kostenlos gechattet werden. Inklusive einer Empfangs- und Lesebestätigung, soweit erwünscht und freigegeben. Solche Features werde sicherlich mittelfristig auch die Preispolitik der Mobilfunkanbieter in Punkto SMS beeinflussen. Zumal über iMessage auch Fotos verschickt und Gruppenchats eingerichtet werden können.
Benachrichtungen
Schonmal ein Android in der Hand gehabt? Das Erste, das ich an Android genial fand, war die Benachrichtungsleiste, die mit einem Wisch von oben nach unten alle wichtigen Infos aufzeigt. Diese hat Apple für das iOS umgesetzt. Neue Twitternachrichten, E-Mails und wichtige Termine werden angezeigt. Im Sperrbildschirm sind diese Infos auch ohne Wisch einsehbar. Und wer für weitere Apps Benachrichtungen einstellen will, kann dies natürlich tun. Bei Twitter fehlt mir bisher noch die Einstellung bei welchen Events ich benachrichtigt werden möchte (Mention, DM etc.).
Erinnerungen
Nichts Sensationelles, aber immerhin ein tolles Feature: Man kann sich ortbezogen an Dinge erinnern lassen. Wenn die Milch also mal wieder leer ist und man welche kaufen will, ploppt die Benachrichtigung auf sobald man in der Nähe des Supermarkts ist. Für mich wird sie die klassische To-Do-Liste ersetzen. Wobei ich Wunderlist eigentlich bisher gerne dafür genutzt hab. Vor allem deswegen, weil Wunderlist auch auf Android verfügbar ist und sich somit meine Listen auf iPad und Android-Telefon automatisch syncen. Mal sehen, wer den Fight gewinnt.
Syncen und Updaten ohne Kabel
iTunes wird quasi überflüssig. In Zukunft kann man ein Backup direkt in die iCloud jagen und über WLAN sind sogar Systemupdates möglich. Damit brauchen nur noch diejenigen iTunes, die das Teil tatsächlich als Mediaplayer nutzen oder ihre Einkäufe lokal sichern wollen.
Gesten
Für die Multitaksing-Bedienung gibt es nun einige neue Gesten:
1. Vier oder fünf Finger zusammenziehen: Home-Bildschirm anzeigen
2. Nach oben streichen: Multitasking-Leiste anzeigen
3. Horizontal Streichen: zwischen Apps wechseln
Einziges Problem: Ging bei mir irgendwie nicht.
Steve Jobs: Ein paar Worte

Steve Jobs Gedenkwand aus Post-Its in Houston / Foto: Matt Mullenweg (ma.tt)
Als ich auf dem Weg nach Hamburg war, ereilte mich die Meldung über den Tod von Steve Jobs. Nun, ich bin kein Apple-Fanboy, ich habe nur ein iPad und lungere sonst mit Windows 7 und Android herum, aber trotzdem ist diese Nachricht natürlich irrsinnig traurig. Nicht, weil ich der Meinung bin, Jobs hätte diese Welt besser gemacht. Artikel, die in diese Richtungen gingen, fand ich etwas überzogen.
Aber Jobs hat eines definitiv: Die Kommunikation und unseren Umgang miteinander in neue Bahnen gelenkt. Er war ein kluger Kopf, ideenreich, geistreich und innovativ. Er hat den Tabletcomputer massentauglich gemacht und es immer verstanden Technik, Design und Marketing perfekt miteinander zu verbinden. Und das ist eine großartige Leistung. Ein ganz Großer ist von uns gegangen.
Minecraft jetzt für Android. Can you dig it? Yes you can! Jetzt ist das 8-bit-Aufbauspiel auch für Android verfügbar. Allerdings nur im Creative Mode, in dem alle verfügbaren Bausteine schon von Anfang an auswählbar sind. Dafür finde ich den Preis von knapp fünf Euro noch etwas zu hoch, aber vielleicht werden noch weitere Modi hinzugefügt.
Der zweite Tag auf der re:publica 11
Heute war alles besser. Die Panels haben mehr gerockt, ich habe mehr Leute kennengelernt und hatte einen wundervollen Abend beim Italiener mit den Teilnehmern des Fußball-Panels. Zugegeben, wenn man von vielen Clubfans umgeben ist, macht das Spaß. Danke also an Katharina Wildermuth (Ladies first!), Alexander Endl, Stefan Helmer, Oliver Fritsch, Max-Jacob Ost, Anatol Vetters (der aber nicht mehr beim Essen dabei war) und last but not least Thomas Schneider von der Deutschen Fußball Liga (DFL). Die Pizza hat geschmeckt, das Radler auch und die Gespräche waren interessant und unterhaltsam zugleich.
Überhaupt war das Fußballpanel zuvor schon aufschlussreich. Wenngleich es Alexander geschafft hat 52 (!) Minuten zu überziehen und mich somit nur in den Genuss der Schlussphase der Twitterlesung gebracht hat. Sei’s drum. War trotzdem schön. Und Sophie konnte ich dann trotzdem noch treffen. Ebenso Marcel, der mich ein wenig aufs Korn genommen hat. Ein wenig…
Die Whisteblowing-Panels waren auch anregend, ebenso der Vortrag von Peter Sunde (Flattr). Einzig Maxwell Salzberg enttäuschte mich, da er weniger auf das dezentrale Social Network Diaspora eingegangen ist als auf Motivationstipps zum Durchsetzen eigener Ideen.
Ich würde das alles gerne ausführen, aber mir fallen die Augen zu. Ich versuche nach der re:publica noch einmal zu (fast) allen von mir besuchten Panels die Senftube auszudrücken. Dann packe ich auch alle geschossenen Fotos in ein Flickr-Album
Der erste Tag auf der re:publica 11
Ich liege im Bett und bin merklich geschafft vom ersten Tag auf der re:publica in Berlin. Kein Wunder bei so viel Input. Aber ganz ehrlich muss ich sagen, dass mich das erste Drittel dieser Konferenz noch nicht vom Hocker gerissen hat. Es war ein ganz netter Tag mit vielen Panels und vielen netten Leuten, aber einige Panels waren schlechter oder anders als ihre Beschreibung es vermuten ließ.
Sascha Lobo dagegen war ein positives Beispiel. Er hat erneut unter Beweis gestellt, dass er ein hervorragender Entertainer ist. In humoristischen Phrasen zeigte er allerdings auf, worin das Problem bei Bloggern besteht: Sie sind einfach noch nicht da angekommen, wo sie vielleicht hingehören: In die Öffentlichkeit. So beschwerte sich Lobo, dass immer er von Fernsehsendern und Zeitungen angerufen werde. Ihn nerve das allmählich und alle im Saal seien Schuld, denn würden sie das Bloggen besser betreiben, stünden auch sie mal im Mittelpunkt. Großes Gelächter, doch es steckt ja so viel Wahrheit hinter diesen Aussagen. Denn gefühlt 95% aller Blogs gehen im Nirvana unter – konni.org inbegriffen.
Es kam mir zugute, dass ich nun mit einem iPad auf der re:publica unterwegs bin. Sein geringes Gewicht und seine zehn Stunden Akkulaufzeit sind wirklich eine Wohltat für mein Surfverhalten. Kein nerviges Suchen nach einer freien Steckdose, auch wenn ich mich in diesem Jahr bewusst mit dem Twittern etwas zurückhalte, um mehr von den Panels mitzubekommen. Das mit dem Multitasking muss ich vielleicht noch lernen. Irgendwie.
Morgen geht’s in die nächste Runde!
Was findest du eigentlich an Foursquare?

Neulich in der Mittagspause: Wir sitzen wie so oft bei unserem Lieblingsasiaten um die Ecke und bestellen die Nummer 13. Das Mangocurry lässt auf sich warten, wir unterhalten uns also über den Job und die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Währenddessen hole ich mein Handy raus und checke bei Foursquare ein. Recht erstaunt blicke ich zum Kollegen Günzel rüber, der 2010 noch fleissig Location Based Services genutzt hat. Er mache das jetzt aber nicht mehr mit, es bringe ihm nichts. Auch mein Programmchef, der mir gegenüber sitzt, scheint sich dieser Meinung anzuschließen. Die Frage nach dem Sinn dieser Plattform kommt auf, wie so oft in solchen Runden. Weiterlesen »
Steve Jobs: Radiosender-Apps sind wie Furz-Apps

iPhone-App des Fußball-Radios 90elf
Radiosender dürften es in Zukunft schwer haben, eigene Apps zu veröffentlichen. Laut einem Bericht des Radio Mag Online lässt Apple nämlich keine mehr zu. Der Konzern hat diese Meldung heute bestätigt.
Das klingt wie ein schlechter Witz: Apple vertritt den Standpunkt, dass die App eines einzelnen Radiosenders keinen Mehrwert für den User darstellt. Aus diesem Grund werden seit Mitte November keine neuen Apps mehr zugelassen. Nur Radio-Apps, die den Zugriff auf viele Stationen ermöglichen, seien sinnvoll. “Single station app are the same as a FART app and represent spam in the iTunes store”, wird Steve Jobs zitiert. Er vergleicht die Radio-Apps mit Furz-Apps, bezeichnet sie als Spam und stellt sich damit ins Abseits. Weiterlesen »


