Kategorien-Archiv: Kultur

R.E.M. lösen sich auf


Schade.

Mal im Ernst, wieso bin ich der Pinke? Fragt sich einer von Pac-Mans Feinden. Tja, manche Fragen sind absolut nachvollziehbar, obwohl man ja über die Hautfarbe keine Witze macht. Retro-Gaming-Fans kommen bei diesem Shirt jedenfalls auf ihre Kosten.

Krawatte: Space Invaders. Wenn ich Hemden tragen würde, hätte ich mir diese Krawatte längst zugelegt. Für umgerechnet etwa 13 Euro.

Rainald Grebe rockt die Waldbühne [mit Video]

Rainald Grebe auf der Waldbühne Berlin

Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass ich gestern eines der besten Konzerte der letzten Jahre erleben durfte. Es war mein erstes Mal in der traditionellen Waldbühne, die in der Vergangenheit Künstler wie Bob Dylan oder die Rolling Stones beheimatet hatte. Gestern stand Rainald Grebe auf der Bühne und er war sowas von gut. Die meisten kennen ihn durch den Song “Brandenburg” oder seinen anderen Hymnen über die neuen Bundesländer. Der Mann hat aber viel mehr Facetten und besitzt einen Humor, der genau auf meiner Wellenlänge liegt. Und nach vielen Alben und einigen Konzerten, die ich bereits von ihm sehen und hören konnte, war das gestern der absolute Höhepunkt.

Zu seinem 40. Geburtstag spielte er drei Stunden lang mit dem “Waldbühnen-Orchester”, das aus seinem “Orchester der Versöhnung” bestand, samt Streichern, Chor und Bläsern. Dazu gab es die gewohnt schrille Kostüme, ein extrem lustiges Kamel und einige Comedy-Einlagen. Grebe eben. Selbst in der eigentlichen Pause kam man mit dem Puppenspieler Rene Marik nicht zur Ruhe. Ganz im Gegenteil. Als der Maulwurfn die Bühne betrat lag ich schon fast halbtot unter meinem Sitzplatz.

Eine perfekt inszenierte Bühnenshow vor 20.000 Zuschauern in einer traumhaften Kulisse, ein Rainald Grebe, der zwar ab und zu Texthänger hatte, aber ansonsten fantastisch war. Hier das große Finale mit “Brandenburg”, das leider um 23 Uhr sein Ende fand.

Nur das Vorprogramm, das unter anderem aus zwei Amateur-Boxkämpfen bestand, passte so gar nicht in das ganze Ambiente. Doch dieser Abend war in jeder Minute packend und wunderschön. Danke, Rainald.

Diese Lena kann mir gestohlen bleiben

Foto: Vincent Hasselgård, Aktiv I Oslo.no (cc)

Lena Meyer-Landrut. Ich gebe es ja zu, ich fand sie noch im Casting zum Eurovision Song Contest im letzten Jahr toll. Eine eigene Persönlichkeit, eine eigene Art Lieder zu singen, eine tolle Ausstrahlung. Und was ist davon geblieben? Die Titelverteidigerin nervt inzwischen, zeigt sich arrogant und zickig und vor allem respektlos. So jemanden will ich untergehen sehen, so eine kann von mir aus den letzten Platz belegen und danach in der Versenkung verschwinden.

Schon beim Interview mit NRJ Sachsen klang sie demotiviert und lustlos, antwortete kurz angebunden und von oben herab. Im Gespräch mit Frank Elstner aber, hat sie ihre Überheblichkeit zum Höhepunkt gebracht:

Frank Elstner hätte hier Mut zeigen und das Interview abbrechen müssen. Das Standing dafür hätte er. Stattdessen lacht er künstlich mit und bietet Lenas schlechter Show eine Bühne. Hoffentlich fällt die feine Dame beim ESC 2011 ordentlich auf ihren hübschen Po und kommt wieder in der Realität an.

Die große, bunte re:publica-Show 2011

Leider habe ich kaum Zeit gehabt, zeitnah über die re:publica XI zu bloggen. Das hat nun zur Folge, dass ich mich nicht mehr an alles gut erinnern kann und da helfen auch die handvoll Notizen aus den Panels nicht weiter, die ich auf meinem iPad notiert hatte. Übrigens war das iPad 1 eine Investition, die sich wahrlich gelohnt hat. Alleine schon das Gewicht und die Akkulaufzeit haben mir das Leben in Berlin erleichtert. Da sind wir schon bei einem wichtigen Punkt: Die Internetverbindung während der Konferenz.
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Der zweite Tag auf der re:publica 11

Heute war alles besser. Die Panels haben mehr gerockt, ich habe mehr Leute kennengelernt und hatte einen wundervollen Abend beim Italiener mit den Teilnehmern des Fußball-Panels. Zugegeben, wenn man von vielen Clubfans umgeben ist, macht das Spaß. Danke also an Katharina Wildermuth (Ladies first!), Alexander Endl, Stefan Helmer, Oliver Fritsch, Max-Jacob Ost, Anatol Vetters (der aber nicht mehr beim Essen dabei war) und last but not least Thomas Schneider von der Deutschen Fußball Liga (DFL). Die Pizza hat geschmeckt, das Radler auch und die Gespräche waren interessant und unterhaltsam zugleich.

Überhaupt war das Fußballpanel zuvor schon aufschlussreich. Wenngleich es Alexander geschafft hat 52 (!) Minuten zu überziehen und mich somit nur in den Genuss der Schlussphase der Twitterlesung gebracht hat. Sei’s drum. War trotzdem schön. Und Sophie konnte ich dann trotzdem noch treffen. Ebenso Marcel, der mich ein wenig aufs Korn genommen hat. Ein wenig…

Die Whisteblowing-Panels waren auch anregend, ebenso der Vortrag von Peter Sunde (Flattr). Einzig Maxwell Salzberg enttäuschte mich, da er weniger auf das dezentrale Social Network Diaspora eingegangen ist als auf Motivationstipps zum Durchsetzen eigener Ideen.

Ich würde das alles gerne ausführen, aber mir fallen die Augen zu. Ich versuche nach der re:publica noch einmal zu (fast) allen von mir besuchten Panels die Senftube auszudrücken. Dann packe ich auch alle geschossenen Fotos in ein Flickr-Album

Leipziger Buchmesse 2011: Mein Fazit

Simon Beckett auf der Bühne von mephisto 97.6

Akuter Zeitmangel ist die Ursache für meinen späten Eintrag über die Buchmesse. Und mein Gott, was hab ich alles gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2011.

Da waren Cosplayer, die Kostüme an hatten, wie ich sie nicht einmal im Kölner Karneval vemutet hätte. Ich sah tolle Slam-Poeten auf Bühnen und hörte sie in der Textbox. Ich war neidisch auf die kreativen Texte, auf die Wortwahl, die Performance und die Stimmen, die sich in meinem Gehörgang verirrten. Ich traf Barack Obama, zumindest einen lebensgroßen Pappaufsteller von ihm. Weiterlesen »