Guck einer an, die Twitterwall zieht im Profifußball ein. Gut, Schalke sagt dazu Glückauf-Wand, aber Twitterwall bleibt Twitterwall. Fans der Schalker können am Samstag ihrer Mannschaft bis kurz vor Anpfiff der Partie gegen den FC Augsburg Tweets in die Kabine schicken. Die Tweets sind darüber hinaus auch zeitweise auf dem Videowürfel in der Arena zu sehen.
Fast schon niedlich ist, dass Schalke im letzten Absatz der Pressemitteilung die Funktionalität von Twitter kurz erklärt:
Twitter (übersetzt “Gezwitscher”) ist ein Kurznachrichtendienst im Web. Jeder Nutzer kann kurze Nachrichten (“Tweets”) mit maximal 140 Zeichen veröffentlichen, die von anderen Nutzern (“Follower”) gelesen werden können. Das soziale Netzwerk erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit und wird bereits von knapp fünf Millionen Menschen genutzt.
Die Frage ist nur, warum eine solche Aktion weder auf der Homepage, noch auf der Facebook-Seite und auch nicht bei Twitter kommuniziert wird. Vermutlich steht’s im Stadionheft.
Der Hashtag zur Aktion ist #s04wirlebendich.
Korrektur, 19:28 Uhr: Schalke hatte die Aktion bereits vor einigen Tagen angekündigt:
Noch 3 Tage – und alle sollen am Samstag ihren Teil dazu beitragen, dass die 3 Punkte im Pott bleiben. youtu.be/D4qacdQ6rG0 #s04wirlebendich
— FC Schalke 04 (@s04) August 29, 2012
Schalke 04 mit der ersten Twitterwall der Bundesliga im Kabinentrakt | Sport und Social Media