TV-Tipp: @Rundshow

Fernseh-Tipps gibt es hier selten. In diesem Fall mache ich aber gerne eine Ausnahme.

Generalprobe der Rundshow | Foto: Konstantin Winkler (cc-by-sa)

Richard Gutjahr startet heute Nacht ein interessantes TV-Projekt im Bayerischen Fernsehen: Die Rundshow. Eine Sendung, die den Zuschauer besser ins Programm integrieren soll als alle Versuche zuvor. Und dass so etwas ausgerechnet im etwas eingestaubten dritten Programm des BR geschieht, ist hervorzuheben.

Via Google Hangout könnt ihr euch mit Video und Ton einklinken, über eine eigene App (“Die Macht”, Android / iOS) können Stimmungen direkt ins Studio übertragen werden. Ein Abstimmungsmodul und eine Art Kontaktformular mit maximal 140 Zeichen stehen außerdem in der App zur Verfügung.

Die Themen werden – wie bei der klassischen Rundschau – tagesaktuell sein, die Aufbereitung dieser aber alles andere als konservativ. Ich habe die Vorbereitungen zum Projekt intensiv verfolgt. Auf der re:publica wurde die Rundshow genauer vorgestellt, die anschließende Generalprobe in der letzten Woche verfolgte ich via Hangout, konnte aber aufgrund meines Mittagessens nur wenig mitmischen. Die Sendung macht einen soliden Eindruck und erinnerte mich phasenweise an GIGA von einst. Und das kann durchaus als Kompliment gewertet werden.

Die Rundshow wird ab heute vier Wochen lang im BR zu sehen sein. Sendebeginn ist jeweils 23:15 Uhr. Zum Glück ist bis dahin auch die Relegations-Sendung bei 90elf vorbei. Es sei denn natürlich, das Ding geht in die Verlängerung.

In dieser Woche steht Daniel Fiene als Co-Moderator an Gutjahrs Seite. Auch Sascha Lobo gehört wohl zu den Kandidaten, die in den kommenden Wochen co-moderieren werden.

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