Erinnert ihr euch noch an den Tag, an dem unter anderem die Wikipedia aus Protest zu SOPA ihre Seite runtergenommen hatte? Mit solchen Aktionen kann eine große Aufmerksamkeit erzielt werden, vor allem wenn die Big Player dabei sind. Kleinvieh macht aber auch Mist, und deshalb soll in Zukunft bei ähnlichen Themen die vereinte Netzpower greifen. Jede Website kann Mitglied der Internet Defense League werden.
Quentin Lichtblau beschreibt die Vorgehensweise auf jetzt.de so:
Registrierte Mitglieder erhalten nach der Anmeldung einen Code, den sie in ihre Seite einbauen können. Ist die Freiheit im Netz nun mal wieder vermeintlich bedroht, werden die Mitglieder zunächst über den Code gewarnt. Sie können dann selbst entscheiden, ob sie für einen bestimmten Zeitraum ihre Website komplett der Internet Defense League überlassen, Banner schalten oder Aufklärungsvideos verlinken wollen. So sollen auf koordinierte Art und Weise binnen kürzester Zeit Millionen von Nutzern für das Thema sensibilisiert werden. Die wiederum können sich im Anschluss per Petition oder Brief an ihre jeweiligen Regierungsvertreter wenden.
Das klingt nach einem sinnvollen Ansatz, solange man als Seitenbetreiber immer noch das Rückspracherecht hat. konni.org habe ich jetzt dort angemeldet.