Touchfähige Handys haben ein Problem: Wenn sie nicht gerade ein intelligentes Handling fürs Schreiben von Texten wie SMS oder Mails haben, ist es manchmal schon frustrierend, sie zu bedienen. Mir ergeht es mit meinem Nokia 5800 XM so. Ich vertippe mich oft, weil die eingeblendete Tastatur einfach zu klein ist, selbst im Querformat. Und auf den Stift in meinem Handy möchte ich nicht wirklich zurückgreifen.
Die Firma 3qubits hat sich Gedanken gemacht, wie eine moderne Tastatur für touchfähige Handys aussehen könnte. Denn: nicht überall funktioniert das Bedienen so gut wie mit dem iPhone. Doch selbst dort vertippt man sich häufig. Da sind auch die oft vorhandenen Autokorrekturen oder Textvorschläge keine optimale Lösung. Deswegen geht das Unternehmen mit dem Produkt 8pen einen komplett neuen Weg: Die Texteingabe erfolgt nicht über eine Tastatur, sondern über Gesten. Das in Worten zu erklären ist schwer, deswegen empfehle ich Euch folgendes Erklärvideo. Es dauert gut vier Minuten und macht schnell die Funktionsweise deutlich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das System besser funktioniert als das Tippen auf viel zu kleinen Tastaturen. 8pen soll in Kürze für Android erscheinen. Was denkt ihr, wird 8pen tatsächlich die Revolution sein, oder ist das Konzept zu umständlich?
Sieht umständlich aus – allerdings kann ich mir vorstellen, dass man das nach einer Gewöhnungsphase gut beherrschen kann.
Werde das Teil definitiv auf meinem Android-Tablet testen!
Die Tastaturbedienung ist generell nicht gut (selbst Erfahrungen mit mechanischer Tastatur am Nokia e61i und am Touch mit HTC Wildfire), aber ich denke es wird nicht darüber gehen, das (Tastatur-)Rad neu zu erfinden. Die Displays werden eher größer werden, die Sprachsteuerung, die man schon mit dem Nexus versuchte, verbessert und dazu sehe ich eher faltbare (als Folien) oder projezierte (http://www.golem.de/0203/18940.html) Zusatztastaturen.
Aber warum nicht mal neue Wege gehen? Den Versuch ist es wert.
ich finde es zu umständlich. es wird zwar mit “handwriting” verglichen, finde es jedoch nicht annähernd so analog dazu. die eingewöhnungsphase wird umständlich, da man nun eine neue buchstaben-anordnung verinnerlichen muss, um schnell zu schreiben. möglicherweise geht es auch nach einiger zeit, aber es wird anfangs deutlich langsamer sein, als einfach die übliche qwertz-tastatur zu nutzen.
wenn sie die möglichkeit haben, warum haben sie nicht die eigentlich handschrift umgesetzt? das fände ich viel sinnvoller.
Ich denke das ist eine gute Idee und sieht komplizierter aus als es wahrscheinlich ist. Ich glaube, dass man sich an die Bedienung schnell gewöhnen kann.
Mir wäre das zu umständlich, denke ich. Natürlich würde ich es testen wollen, um mir ein differenziertes Bild machen zu können, aber der erste Eindruck ist nicht wirklich berauschend. Testen würde ich es natürlich erst, wenn auch deutsche Notation verfügbar ist. Ansonsten hätte ich allein in diesem Kommentar neun Umlaute umschiffen müssen. Das heißt, elf.