
Jeder war sein eigener Grillmeister
Zum ersten Mal in der langen Geschichte des Twittergrillens gab es einen 50-Zoll-Flachbildschirm mitten im Rosentalpark, gesponsert von der LVZ. Ein etwas gewöhungsbedürftiger Anblick. Das fanden auch viele Passanten und Griller, die sich im Laufe des Samstagabends zu uns gesellten und wissen wollten, was wir denn dort veranstalteten. Der Monitor mit der Twitterwall war ein nettes Gimmick, aber kein Must-Have. Der ein oder andere tendiert dazu, Twitter zu nutzen anstatt mit den Leuten direkt ins Gespräch kommen. Eigentlich ist ein solches Treffen genau dafür da, Twitter Twitter sein zu lassen. Zumindest für einige Zeit. Doch hin und wieder verursachte der Monitor auch große Freude.
Laut der offiziellen Teilnehmerliste waren 56 Leute beim #twitgrillen am Start. Darauf kann man stolz sein, vor allem das Orga-Team bestehend aus Martin und Linda. Als ich zum Gruppenfoto aufrief, wurde ich schmunzelnd angeschaut. Anscheinend wurde meine Autorität nicht als solches wahrgenommen. Erst ein zweiter und dritter Aufruf brachte die anwesenden Twitterer dazu, sich zu einem Gruppenfoto aufzustellen. Etwas geknickt von der Missachtung meines Amtes als Gruppenfotoaufrufer trat ich zurück.

Mein Tweet auf der Twitterwall
Follower und Freunde, ich habe es mir anders überlegt. Gerne mache ich auch beim nächsten Mal wieder den Clown und rufe die Meute zusammen. Es ist mir eine Ehre, dieses hohe Amt weiter auszuführen. Danke für die Gespräche und das Wenden meiner vier Steaks, die ich an diesem Abend verputzt habe, nebst Nürnberger Bratwürsten. Es war ein sehr entspannter und lustiger Abend mit sehr netten und sympathischen Leuten.
Fotos: flickr-Gruppe
Homepage: http://twitgrillen.ritman.de/