Buchtipp: Der kleine Hypochonder

Der kleine Hypochonder / GOLDMANN

Ich war schon immer jemand, der sich schnell Krankheiten eingeredet hat. Hatte ich Kopfschmerzen in Verbindung mit Schwindel, so gingen schon die Horrorszenarien in meinem Kopf herum. Inzwischen bin ich immer noch ein kleiner Hypochonder, aber bei weitem nicht mehr so schlimm wie früher. Im Buchhandel meines Vertrauens wurden neulich Mangelware-Exemplare günstig verkauft. Darunter viele Taschenbücher. Eines davon hieß Der kleine Hypochonder von Dennis DiClaudio. Ich fühlte mich sofort angesprochen und erwarb das gute Stück.

Das Buch beschreibt verschiedenste Krankheiten, die man nun wirklich niemals haben möchte. Gegliedert in Symptome, Diagnose, Prognose, Prävention und Behandlung. Sehr unterhaltsam geschrieben. Im Hinterkopf hatte der Autor auch immer seine Kernzielgruppe: Hypochonder. Ist eine Krankheit also extrem selten, merkt der Autor immer wieder an, dass es aber eben doch Menschen gibt, die daran erkranken.

Als Beispielerkrankung sei die chronische idiopathische Diarrhoe genannt. Wer darunter leidet, hat bis zu fünfundzwanzig Mal heftigen Durchfall am Tag, so DiClaudio. Aber glaubt mir, in dem Buch gibt es Krankheiten, die diesen harmlosen Durchfall in den Schatten stellen. Besonders schön sind die Parasitenerkrankungen.

Link: Der kleine Hypochonder: Lexikon der eingebildeten Krankheiten

Thema: Allgemein

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Kommentare

  1. André sagt:

    Und nochmal: “Meine liebsten Körperfunktionen” von Jochen Schmidt gefällt dir dann sicher auch.

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