
Im Rahmen der Erfassung von öffentlichen Straßen beim Projekt Street View, hat Google nebenbei WLAN-Netze gescannt und die Daten gespeichert. Das sorgt wieder für großen Ärger, der überwiegend von Datenschützern kommt. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar zeigte sich geschockt vom Geschäftsgebahren Googles. Der Konzern wiederrum entgegnet den Kritikern, dass es nichts neues sei WLAN-Zugangspunkte zu protokollieren und Google bisher solche Daten von externen Firmen gekauft habe.
In der Tat ist es nichts Neues, dass via WLAN eine sehr exakte Positionsbestimmung möglich ist und solche Datensätze exisiteren. Ich habe mit dem Titel “Sie wissen wo du bist” auf dieser Seite schon im Juni letzten Jahres darüber berichtet. Wieso kommt also erst jetzt die Krtik auf, dass Google so etwas macht, wenn andere Firmen dies seit Jahren tun? Die Antwort ist leicht: Es ist nicht irgendein Unternehmen, es ist die “Datenkrake” Google.
Als Google bekannt gab für das Projekt Street View öffentliche Straßen erfassen zu wollen, war die Aufregung groß. Der Konzern fuhr mit speziell ausgerüsteten Autos deutsche Straßen ab und erfasste dabei 360-Grad-Fotos. Die in Deutschland erfassten Straßen sind noch nicht verfügbar, aber über die Software Google Earth sind Städte wie Prag und viele Orte in den USA bereits abrufbar. Durch die große Anzahl an Bildern ist es möglich, virtuell durch Straßen zu fahren und sich quasi in den jeweiligen Bereichen umzuschauen. Datenschützer beklagten vor allem die Abbildung von Privatpersonen ohne deren Einwilligung auf diesem Bildmaterial. Google kam dem entgegen und lässt die Gesichter nun verfremden. Soweit so gut.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass sehr oft negativ über Google berichtet wird. Natürlich sollte man überwachen, welche Daten zu welchen Zwecken gesammelt und gespeichert werden. Die Kritik ist auch in vielen Punkten berechtigt. Aber wenn jemand gegen die Erfassung dieser Daten vorgehen will, hätte das früher passieren müssen. Nämlich dann, als andere Firmen die Straßen nach WLAN-Zugangspunkten abgesucht und protokolliert haben.



Ich kann das Geheule mittlerweile auch nicht mehr hören. Erstens kommt es zu spät und zweitens wird google aber sehr gerne benutzt, um selber Informationen einzuholen.
Leute, wenn ihr nicht wollt, dann nutzt den Dienst auch nicht. Dann sind die Daten sinnlos und Syteme wie Google hören sofort damit auf sie zu sameln.
… aber was rede ich. :)