Jahres-Archiv: 2010

Die letzten Atemzüge des Jahres

Es ist doch sehr schnell vorbei gegangen, dieses Jahr. Aber einige Tage stehen noch aus in 2010. Ich wünsche Euch einen guten Endspurt und schöne Feiertage mit Euren Freunden und Familien. Rutscht gut rüber und entschuldigt die Artikelflaute in den letzten Wochen. Ich hatte privat viel zu erledigen und da musste das Bloggen hinten anstehen. Im kommenden Jahr wird es ein neues Blogprojekt von mir und einigen Leuten geben. Mal sehen inwieweit ich konni.org dann weiterführe und was ich hier posten werde.

Gerne möchte ich noch auf meine Spendenaktion hinweisen. Es sind bisher extrem wenig Spenden eingegangen, daher würde es mich immer noch freuen, wenn ihr Euch daran beteiligen würdet.

Frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr!

Sorgt für sauberes Trinkwasser!

Jedes Jahr wird zu Weihnachten für unterschiedliche Projekte Geld gespendet. Oft landet die Kohle bei den immer gleichen Organisationen, was an und für sich natürlich nicht schlecht ist. Trotzdem möchte ich Euch gerne bitten, in diesem Jahr dem charity: water ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Es sammelt für verschiedene Wasserprojekte in Regionen, in denen sauberes Trinkwasser nicht selbstverständlich ist.

Wieso ausgerechnet Wasser?

Fast eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In anderen Worten: Jeder achte Mensch auf der Erde. Die daraus resultierenden Todesfälle übersteigen die Anzahl derer, die durch alle Formen von Gewalt passieren – inklusive der Todesopfer in Kriegsgebieten. Mit verschmutztem Wasser werden verschiedene Erreger übertragen, darunter auch das Hepatits-A-Virus und Cholera. Vor allem Kinder sind aufgrund ihres schwächeren Immunsystems gefährdet. Doch nicht nur gesundheitlich stellt die mangelhafte Trinkwasserversorgung ein Problem dar. Durch die fehlende Hygiene verzeichnen betroffene Länder wie Afrika auch drastische Einbußen in der Wirtschaft. Wer weitere Gründe erfahren möchte, studiert am besten die Website von charity: water oder nimmt sich fünf Minuten Zeit für dieses Video:

Mitmachen

Ich habe ein Projekt mit dem Namen Twitspenden eingerichtet, das dem charity: water zugute kommt. Den Namen hatte ich ausgewählt, weil ich primär die virale Verbreitung über Twitter als Vorteil angesehen habe. Natürlich sollen aber auch Leser dieses Blogs und meine Facebook-Kontakte mitmachen. Lasst Euch nicht vom Namen abschrecken. Ich freue mich über jede noch so kleine Spende und hoffe, dass wir gemeinsam das von mir angestrebte Ziel von 1000 Dollar erreichen werden. Oder gerne auch mehr. Danke.

Link zum Projekt

Die Facebook-Schuhe von Adidas

Adidas Facebook Superstar von Gerry Mckay

Meine Superstar-Schlappen von Adidas halten seit Jahren. Und sie gehören zu meinem Lieblingsschuhwerk. Doch wie würden diese Schuhe aussehen, wenn sie in Zusammenarbeit mit Facebook oder Twitter entstanden wären? Dieser Fragestellung ist Gerry Mckay nachgegangen und hat zwei fiktive Superstars entworfen. Die Facebook-Variante seht ihr bereits oben, den Twitter-Schuh findet ihr hier. Ich finde die beiden ziemlich schick! Doch leider bleiben sie vorerst nur Fiktion.

Amazons Cybermonday enttäuscht

Der Cybermonday wurde in den letzten Wochen von Amazon ordentlich beworben. Aus 100 Produkten wählten die Kunden 30 aus, die am heutigen Montag angeboten wurden. Doch die Freude hielt sich bei den meisten Nutzern in Grenzen. Die Produkte waren nämlich nur wenige Sekunden verfügbar. Und meine Laune ist immer noch getrübt.

Alle zwei Stunden wurden die Angebote aktiviert. Den Zeitplan gab es bereits ab Mitternacht auf amazon.de. Doch den genauen Preis erfuhr man erst mit der Freischaltung des Angebots. Ich wusste also, dass die Playstation 3 eigentlich 299 Euro kostet, aber um 14:00 Uhr deutlich günstiger sein wird. Erstaunt war ich dann, als ich um Punkt 14:00:00 Uhr die Playstation in meinen Einkaufswagen legen wollte und parallel dazu auf der Aktionsseite des Cybermondays sah, dass sie ausverkauft sei – zumindest zum reduzierten Preis von 177 Euro. Das war natürlich ein Riesenschnäppchen, doch genau so riesig war der Ärger. Wenige Sekunden vergingen nur, ehe der Deal vorrüber war. Das ging so schnell, dass einige Kunden nicht einmal der reduzierte Preis angezeigt wurde, sondern direkt das „Ausverkauft“-Symbol.

Mit dem Cybermonday hat Amazon einige wenige Benutzer glücklich gemacht, den Großteil aber verärgert. Denn dieser Tag ist nicht etwa ein Angebot für Kunden sondern eine reine Lotterie. Und in erster Linie natürlich eine große PR-Nummer für den Konzern.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz
In dieser Form ist eine Aktion, für die man wochenlang abstimmen konnte sinnlos. Mehr Transparenz beim Kontingent würde zumindest deutlich machen, was überhaupt über den virtuellen Ladentisch geht. Wenn ich weiß, es gibt nur – sagen wir einmal – 30 Playstation 3 zu diesem Preis, kann ich mich darauf einstellen.

Reduzierten Preis bekanntgeben
Kunden, die sich zunächst über den Rabatt informieren wollen, haben keinerlei Chance dazu. Denn bis sie das gemacht haben, ist die Ware längst ausverkauft. Amazon sollte also auch den reduzierten Preis im Vorfeld bekannt geben.

So gibt es für mich zumindest erst einmal keine Next-Gen-Konsole. Ich bleibe vorerst bei der Wii.

Ein paar Sekunden zum Entspannen

Schönes Wochenende mit diesem tollen Clip. Es bewirbt den Kurzfilm-Contest kurzundschön.

(via @dvg)

Diaspora: Das dezentrale Facebook ist da! [+Invites]

Innerhalb kürzester Zeit sammelten die vier Studenten Daniel Grippi, Maxwell Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy über 100.000 Dollar Spendengelder für ein neues Social Network. Das Projekt Diaspora ist vorgestern in seine Alpha-Phase gestartet. Es ist nicht wie Facebook, studiVZ, MySpace oder andere Social Networks. Diaspora ist Open Source und basiert auf einem dezentralen System.

Facebook steht wegen seinem Umgang mit dem Datenschutz immer wieder am Pranger. Teilweise auch zurecht, denn schon die Grundeinstellungen nach der Anmeldung sind grenzwertig. Hier setzt die Alternative Diaspora an und verspricht: “Teile was du willst, mit wem du willst”. Seit vorgestern werden hierzu Invites verschickt. Worin aber unterscheiden sich die beiden Plattformen Facebook und Diaspora? Weiterlesen »

Thanksgiving bringt Rabatte

Wie jedes Jahr winken zu Thanksgiving in vielen Onlineportalen Sonderangebote – auch in Deutschland. Hier sind meine drei persönlichen Favoriten:

  • Apple hat am Freitag den Geschenke-Tag ausgerufen, an dem es Rabatte auf iMacs, Macbooks und iPods geben wird. Dieser Tag ist in den USA als Black Friday bekannt. Genaue Rabatte werden erst am Aktionstag bekannt gegeben.
  • Eine schöne Aktion bietet auch die Onlinegaming-Plattform Steam: Jeden Tag bekommen 30 User die Top-5-Spiele ihres Wunschzettels geschenkt. Darüber hinaus wird täglich eine Auswahl an Spielen deutlich im Preis gesenkt. Heute ist unter anderem Counter-Strike:Source für 5 Euro erhältlich. Hier kann ich Euch empfehlen, jeden Tag auf das Portal zu gehen und die neuen Angebote zu checken.
  • Amazon führt erstmals in Deutschland den Cyber-Montag ein. Kunden können aus einer großen Palette die Angebote wählen, die sie gerne reduziert haben möchten. Die 30 Produkte mit den meisten Stimmen werden am kommenden Montag reduziert angeboten. Das Voting läuft derzeit noch und ich spekuliere auf eine günstige Playstation 3.

Steve Jobs: Radiosender-Apps sind wie Furz-Apps

iPhone-App des Fußball-Radios 90elf

Radiosender dürften es in Zukunft schwer haben, eigene Apps zu veröffentlichen. Laut einem Bericht des Radio Mag Online lässt Apple nämlich keine mehr zu. Der Konzern hat diese Meldung heute bestätigt.

Das klingt wie ein schlechter Witz: Apple vertritt den Standpunkt, dass die App eines einzelnen Radiosenders keinen Mehrwert für den User darstellt. Aus diesem Grund werden seit Mitte November keine neuen Apps mehr zugelassen. Nur Radio-Apps, die den Zugriff auf viele Stationen ermöglichen, seien sinnvoll. “Single station app are the same as a FART app and represent spam in the iTunes store”, wird Steve Jobs zitiert. Er vergleicht die Radio-Apps mit Furz-Apps, bezeichnet sie als Spam und stellt sich damit ins Abseits. Weiterlesen »