Robert Enke ist tot

Alex Ibenhain und ich saßen im Studio. Wir wollten eigentlich über das erste Saisondrittel sprechen und das Blogprojekt 18mal18 vorstellen. Interviewgäste waren bereits terminiert, die Sendung nahm ihren Lauf. Um kurz vor halb neun bekamen wir dann die erste Meldung zum Tod von Robert Enke. Sofort stellten wir die Musik um, telefonierten mit den entsprechenden Stellen. Die Bestätigung kam kurze Zeit später, dann auch die Gewissheit, dass Enke Selbstmord begang.

Und dann steht man vor dieser irrealen Situation, einen Nachruf machen zu müssen, für einen Fußballer, der gerade einmal 32 Jahre alt geworden ist. Für einen Mann, der seine Frau und eine acht Monate alte Adoptivtochter hinterlässt. Ein Spieler, der vielleicht im nächsten Jahr die Nummer 1 im Kasten der DFB-Elf geworden wäre. Für den Fußball in Deutschland war das gestern ein schwarzer Tag.

Auf Enkes offiziellen Seite findet man ein Kondolenzbuch, in dem man sich eintragen kann.


 

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