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	<title>Kommentare zu: Bayern, deine Einschaltquoten</title>
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	<description>Netzwelt, Games und ich.</description>
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		<title>Von: Wolf</title>
		<link>http://www.konni.org/2009/07/bayern-deine-einschaltquoten/comment-page-1/#comment-45178</link>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:04:36 +0000</pubDate>
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		<description>Kein Radio-PROGRAMM-Verantwortlicher will die Uhr nach schweizer Modell. Hier wird schnell deutlich, dass eigentlich weniger das gehört wird, das den Sender finanziert, die Werbung...
Was spricht dagegen:
- Es wird auch gewertet, wenn ich einen Sender im Hintergrund nicht wahrnehme, aber irgendwie höre (im Restaurant, öffentliche Plätze, etc.). Habe ich dann WIRKLICH gehört? Eigentlich nicht...
- Die Möglichkeit der sekundengenauen Auswertung wird für viele Werbetreibende und Agenturen ein Schock! Sie werden weniger buchen - gerade bei kleineren Sendern! Und dass in der jetzigen Zeit? Das wäre das AUS für viele kleine, lokale Sender.
- Die geringe Fallzahl, die Claudio schon beschrieben hat ist die eigentliche Katastrophe. Wirklich repräsentativ lässt sich das Uhrenmodell nicht gestalten. Ich empfehle, die Kritik der Schweizer an den Uhren zu studieren. Erstaunliches wird dabei herauskommen.
- Wir suchen eine Währung, wie wir sie bei den TV-Einschaltquoten kennen. Das wird es beim Radio nie geben können. Mobil, viele Einzelgeräte zuhause, neue Quellen, wie Web-Streams (die übrigens von der Uhr nicht oder nur sehr ungenau erkannt werden!!), etc. bieten hier vielfältige Möglichkeiten.

Das ist jetzt kein Votum für die bestehende MA- oder FAB-Methodik! So ungenau und so seltsam undurchsichtig ausgewertet, kommen jedes Jahr viele Fragen auf.

Eines ist aber wichtig: Aufgrund der MA oder FAB sollten keine Programmeintscheidungen getroffen werden. Hier werden nur erste Indizien gegeben. Erst eine weitergehende Untersuchung bringt dann Klarheit bezüglich des Programms.

Die MA und FAB sind in erster Linie für den Verkauf gestaltet. Hier geht es in erster Linie um Quantität - nicht um Qualität (dies nur indirekt)

Das wird ein Spaß nächste Woche ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Radio-PROGRAMM-Verantwortlicher will die Uhr nach schweizer Modell. Hier wird schnell deutlich, dass eigentlich weniger das gehört wird, das den Sender finanziert, die Werbung&#8230;<br />
Was spricht dagegen:<br />
- Es wird auch gewertet, wenn ich einen Sender im Hintergrund nicht wahrnehme, aber irgendwie höre (im Restaurant, öffentliche Plätze, etc.). Habe ich dann WIRKLICH gehört? Eigentlich nicht&#8230;<br />
- Die Möglichkeit der sekundengenauen Auswertung wird für viele Werbetreibende und Agenturen ein Schock! Sie werden weniger buchen &#8211; gerade bei kleineren Sendern! Und dass in der jetzigen Zeit? Das wäre das AUS für viele kleine, lokale Sender.<br />
- Die geringe Fallzahl, die Claudio schon beschrieben hat ist die eigentliche Katastrophe. Wirklich repräsentativ lässt sich das Uhrenmodell nicht gestalten. Ich empfehle, die Kritik der Schweizer an den Uhren zu studieren. Erstaunliches wird dabei herauskommen.<br />
- Wir suchen eine Währung, wie wir sie bei den TV-Einschaltquoten kennen. Das wird es beim Radio nie geben können. Mobil, viele Einzelgeräte zuhause, neue Quellen, wie Web-Streams (die übrigens von der Uhr nicht oder nur sehr ungenau erkannt werden!!), etc. bieten hier vielfältige Möglichkeiten.</p>
<p>Das ist jetzt kein Votum für die bestehende MA- oder FAB-Methodik! So ungenau und so seltsam undurchsichtig ausgewertet, kommen jedes Jahr viele Fragen auf.</p>
<p>Eines ist aber wichtig: Aufgrund der MA oder FAB sollten keine Programmeintscheidungen getroffen werden. Hier werden nur erste Indizien gegeben. Erst eine weitergehende Untersuchung bringt dann Klarheit bezüglich des Programms.</p>
<p>Die MA und FAB sind in erster Linie für den Verkauf gestaltet. Hier geht es in erster Linie um Quantität &#8211; nicht um Qualität (dies nur indirekt)</p>
<p>Das wird ein Spaß nächste Woche ;-)</p>
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		<title>Von: Claudio</title>
		<link>http://www.konni.org/2009/07/bayern-deine-einschaltquoten/comment-page-1/#comment-45172</link>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 04:29:55 +0000</pubDate>
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		<description>Kann ich so fast ohne Einschränkung unterschreiben. Eine Sache sollte man aber nicht vergessen. Die Ermittlung der tatsächlich gehörten Sender durch das Schweizer Uhrenmodell ist zwar mit Sicherheit verlässlicher als das Kurzzeitgedächtnis der befragten Hörer in Deutschland. Wirklich sichere Erkenntnisse über Hörerzahlen bekommt man aber - unabhängig von der eigentlichen Erhebungsmethode - nur dann, wenn auch eine entsprechende MENGE potentieller Hörer befragt wird. Der bei uns angewandte und abgebildete Microzensus führt ja bekanntlich dazu, dass die Zahlen eines Senders schonmal ins bodenlose stürzen, wenn sich zwei oder drei Befragte nicht mehr erinnern können, dass sie gestern abend noch Radio Dudeldings gehört haben. Von repräsentativen Umfragen kann hier also sowieso nicht die Rede sein. Das System krankt an mehr als an einer Uhr. Solange sich aber jeder Sender den passenden Wert aussuchen kann, mit dem er sich beim Hörer als Gewinner präsentiert wird es von Seiten der Programmverantwortlichen in diese Richtung keine Bewegung geben. Selbstbetrug in seiner reinsten Form, denn dem normalen Hörer sind Zahlen herzlich egal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann ich so fast ohne Einschränkung unterschreiben. Eine Sache sollte man aber nicht vergessen. Die Ermittlung der tatsächlich gehörten Sender durch das Schweizer Uhrenmodell ist zwar mit Sicherheit verlässlicher als das Kurzzeitgedächtnis der befragten Hörer in Deutschland. Wirklich sichere Erkenntnisse über Hörerzahlen bekommt man aber &#8211; unabhängig von der eigentlichen Erhebungsmethode &#8211; nur dann, wenn auch eine entsprechende MENGE potentieller Hörer befragt wird. Der bei uns angewandte und abgebildete Microzensus führt ja bekanntlich dazu, dass die Zahlen eines Senders schonmal ins bodenlose stürzen, wenn sich zwei oder drei Befragte nicht mehr erinnern können, dass sie gestern abend noch Radio Dudeldings gehört haben. Von repräsentativen Umfragen kann hier also sowieso nicht die Rede sein. Das System krankt an mehr als an einer Uhr. Solange sich aber jeder Sender den passenden Wert aussuchen kann, mit dem er sich beim Hörer als Gewinner präsentiert wird es von Seiten der Programmverantwortlichen in diese Richtung keine Bewegung geben. Selbstbetrug in seiner reinsten Form, denn dem normalen Hörer sind Zahlen herzlich egal.</p>
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