Da sitzt er wieder an seinem Outlook Express und öffnet eine Mail nach der anderen. Auf der Suche nach Markenrechtsverstößen geht “Telemedial”-Chef Thomas G. Hornauer in seiner Livesendung am Mittwoch wieder aufs Ganze. Die Zuschauer sollen selbständig die Rechtsverletzungen auffinden und der Staatsanwaltschaft melden. Das ginge auch online, meint Hornauer. Immernoch stehen verschiedene Darstellungsformen seiner Logos und Wortmarken im Vordergrund. “Nicht überall wo Satire drauf steht, ist auch Satire drin”, erklärt der im weißen Hemd gekleidete Telemedial-Gründer. Erstmals seit langem erwähnt er auch die Nutzungsgebühren seiner Angebote. Hier wird detailliert aufgeführt, wieviel unter anderem die Aufzeichnung eines kompletten Live-Abends kostet, nämlich 9 Euro. Die Drohung, die er während der Sendung abgibt, spricht Bände: “Alle Gegner werd’ ich mit meinen ganzen Millionen plattmachen. Richtig plattmachen.”
Während ich diesen Eintrag schreibe, ist Thomas G. Hornauer auf meinen vorherigen Eintrag gestoßen und hat ihn in großen Zügen vorgelesen, ohne die Quelle zu nennen. So hält man es also mit dem Urheberrecht im Hause Telekontor. Gleichzeitig nennt er meine im Impressum veröffentliche Anschrift in seiner Sendung und fordert eine seiner Mitarbeiterinnen auf, bei mir vorbeizuschauen und mit mir zu reden. Ein Zuschauer mailt Hornauer meine angebliche Telefonummer. In Wahrheit handelt sich dabei um die Nummer meiner Eltern, bei denen zum Zeitpunkt des Anrufs besetzt war. Weshalb er dort überhaupt nach 22 Uhr versucht anzurufen ist mir ein Rätsel.
Genau aus dem Grund habe ich eine Rechtschutzversicherung. So eine Aktion sollte der Vogel bei mir mal versuchen, dem feinen Herrn Hornauer würde ich schon zeigen, wo der Hammer hängt.
Ein richtig sympathischer Typ, dieser Hornochse
Sowas muss man sich doch nicht gefallen lassen?! Dagegen kann man doch sicherlich strafrechtlich vorgehen. Er hat dir ja genügend Gründe geliefert (Urheberrechtsverstoß, Rufmord?, macht persönliche Daten öffentlich etc.).
Vielleicht bekommst du ja in der Tat noch Besuch von seiner Mitarbeiterin Sandra S.-L., die nach eigenem Bekunden in Nbg beim Strassenkreuzer journalistisch tätig sein will.
quid pro quo
Eigentlich erstaunlich das Hornauer
kritikunfähig ist. Fakt ist das
es bei uns in Österreich sowie
im Rest von Europa die Meinungs- und
Pressefreiheit gibt. Und da die
Menschenrechte Teil der Verfassung
(Österreich) sind nutze ich das jetzt.
Dieses veröffentlichen diverser
Adressen verstößt normal gegen
den Datenschutz, meiner Meinung nach.
Das Herr Thomas G. Hornauer eine
öffentliche Person ist scheint
Hornauer nicht zu verstehen und
mit der Wahrheit hat er es leider
auch nicht so, weil den VwgH
(Verwaltungsgerichtshof) als
“Bundesgerichtshof” bezeichnet
zeigt, daß Hornauer nicht unbedingt
wahrheitsliebend zu sein scheint.
Und eine erloschene Lizenz ist,
jedenfalls das selbe. Im Prinzip
wird das Urteil, wahrscheinlich bestätigt,
aber man wird ja sehen.