Dein Auto gefällt uns nicht

Auf den Parkplätzen und in den Parkhäusern bei BMW wurden kürzlich Postkarten an die Windschutzscheiben der dort abgestellten Autos geheftet. Betroffen waren nur Fremdfabrikate. Die Botschaft: “Sie arbeiten gerne bei uns. Sie wissen Ihren Arbeitsplatz und Ihr Einkommen zu schätzen. Aber Sie fahren ein Fahrzeug der Konkurrenz.” Herrlich. Man hätte direkter schreiben können: “Fahren sie gefälligst BMW, haben wir uns verstanden?”

Ich überlege, wie sich diese Guerilla-Aktion auch in anderen Berufssparten umsetzen ließe. Beispielsweise bei dem von mir geliebten Hörfunk. Ich werde zukünftig bei Kollegen nach den eingestellten Stationen schauen und diese überprüfen. Sollte sich ein Konkurrenzsender in den Presets wiederfinden, werde ich ein Post-It-Zettelchen anbringen. Die Nachricht könnte lauten: “Sie arbeiten gerne bei uns. Sie wissen, wir spielen die besten Hits der 80er, 90er und das Beste von heute. Aber Sie hören fremd.”

Geschrieben von Konstantin Winkler

Kommt aus Nürnberg und lebt in Leipzig. Seit 1996 Journalist und Moderator, aktuell für das Fußballradio 90elf. Blogger, Gamer, Basketball-Schiedsrichter.

1 Kommentar zu Dein Auto gefällt uns nicht

  1. Dexter sagt:

    Gibt’s Belege für diese Aktion? Und hat vielleicht der eine oder andere Mitarbeiter reumütig erklärt, dass er sich leider keinen BMW leisten kann, aber einen sofortigen Mehrverdienst gern in einen BMW der gehobenen Mittelklasse investieren wird?! Das fänd ich sehr unterhaltsam… Frechheit. Und wo du gerade “Radio” angesprochen hast: Gern weise ich auf meinen Internet-Radiosender hin -> einfach auf meinen Namen klicken und der delikaten Musikauswahl lauschen! Alles andere wäre “Fremdhören”.

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