S, M, L, XL. Diese Buchstaben machen mich verrückt. Was bei H&M in Größe “S” passt, kann bei Springfield schon wieder viel zu eng sein. Mein Aufenthalt in Umkleidekabinen ist immer geprägt von Frust. Immer. Die Ausbeute dementsprechend mau. Wieso funktioniert das eigentlich nicht mit einer einheitlichen Größenzuordnung? Wir leben in einer Welt voller zertifizierten Normen, nur bei den Klamotten definiert jeder Hersteller und Laden nach Belieben. Eine einzige Angabe würde vermutlich auch nicht reichen, um eine exakte Passform zu beschreiben. Besser wäre eine Bezeichnung wie bei Hosen, die mit zwei Zahlen und der Art des Schnitts aufschlussreicher sind.
Deutlich besser gelöst haben es Onlineshops, wie der Anbieter Spreadshirt, die zu jedem Produkt und jeder Größe auch eine Zentimeterangabe machen. Zumindest fahre ich damit besser.



Viel schlimmer finde ich, dass das was bei H&M früher mal M war, jetzt L ist. Und dass man völlig entgeistert angeguckt wird, wenn man nach einem Hemd in XXL fragt, was ja früher mal XL war. “Nein, große Größen haben wir nicht.” – eine andere Formulierung für “Sie sind leider zu fett für unser Sortiment. Ekelhaft.”
Was soll ich denn sagen? Ich muss mir Umstandsmode kaufen und bin am verzweifeln. Es gibt Hosen und Hosen…..und ich dachte immer bei der Umstandsmode wär alles viel einfacher. Fakt ist das ich nur zwei Umstandshosen besitze und ganz viele Oberteile weil selbst bei den Hosen für schwangere nur Hüfthosen zu kaufen gibt. Fazit: auch als schwangere sollte man nicht dick sein :(
Ich hab mal ein Shirt da gekauft, dass hätte XL sein sollen, war aber dann eher S oder vieleicht Kinder XL. Naja…da fühlt man sich nicht gerade schlanker…