Piraten haben Hochkonjunktur

Fast täglich hören wir in den Medien von Piraten, die Schiffe kapern und dann gegen Lösegeld freipressen. Im jüngsten Fall ist es das Containerschiff “Maersk Alabama” vor der ostafrikanischen Küste, das inzwischen wieder von der Crew übernommen wurde. Die Piraten haben allerdings noch den Kapitän des Schiffes in ihrer Gewalt und befnden sich mit ihm auf einem Rettungsboot. Ein Austausch mit einem zuvor festgehaltenen Piraten missglückte. Unterdessen verhandelt das FBI mit den Piraten, weil der Kapitän US-Amerikaner ist. Die Eliteeinheit der Bundespolizei, GSG 9, ist inzwischen unterwegs zu dem Schiff.

Bisher sind bei allen Entführungsfällen auf hoher See Lösegelder geflossen. Der Job des Piraten ist also äußerst lukrativ, denn in Somalia gibt es keine Strafverfolgung. Ich frage mich allerdings, ob diese Fälle schon immer stattgefunden haben und erst jetzt in den Medien verstärkt breit getreten werden, oder ob sie sich tatsächlich erst jetzt häufen.

Geschrieben von Konstantin Winkler

Kommt aus Nürnberg und lebt in Leipzig. Seit 1996 Journalist und Moderator, aktuell für das Fußballradio 90elf. Blogger, Gamer, Basketball-Schiedsrichter.

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