Der Frauenvorteil

Wenn ich eine Frau wäre und dieses Blog betreiben würde, hätte ich mehr Leser als jetzt. Sicher, das ist eine gewagte Behauptung, aber ich stehe hinter dieser Meinung. Das Internet wimmelt nur so von Männern, die es schön finden, Frauen zu beobachten. Wieso sollte das im Netz auch anders sein als in der Realität. Schließlich gibt es ja eine Chance diese Frauen kennenzulernen. Mit oder ohne deren Wissen.

Ob die männlichen User ein Blog lesen, per RSS-Feed abonnieren, bei Twitter “followen” oder sonstige Bemühungen anstellen ist egal – so ticken die meisten Männer nunmal. Dabei wasche ich meine Hände keineswegs in Unschuld. Erst neulich habe ich mich selbst dabei erwischt, wie ich einzig und allein wegen eines ansprechenden Fotos und einer netten Beschreibung jemanden bei Twitter in meine Follower-Liste aufgenommen habe. Instinktiv oder nicht sei dahingestellt. Erst später stellte sich raus, dass sich dieser Mausklick nicht gelohnt hatte.

Wenn man gut genug aussieht, spielt der Content keine Rolle. Ein nettes Avatarbild, hin und wieder eine Bemerkung fallen lassen, die doppeldeutig aufgefasst werden kann und schon wird angebissen. Wo bleibt die Gleichberechtigung, wenn man sie mal braucht?

3 Kommentare zu “Der Frauenvorteil

  1. Vielleicht liegt es daran, das Frauen nicht so einfach gestrickt sind, wie Männer… Stell doch auch mal es “ansprechendes” Foto online und warte auf die Frauenschar! *g*

  2. Ganz ehrlich? Als wären Frauen nicht genauso primitiv…
    Ich glaube da nehmen wir uns gegenseitig so ziemlich gar nichts. Frauen tun nur alles etwas subtiler – was nicht bedeutet, dass sie es überhaupt nicht tun – du merkst es nur vielleicht nicht ;)

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