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	<title>Kommentare zu: Der digitale Wert</title>
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	<description>Netzwelt, Games und ich.</description>
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		<title>Von: Christopher</title>
		<link>http://www.konni.org/2009/04/der-digitale-wert/comment-page-1/#comment-44883</link>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 11:15:28 +0000</pubDate>
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		<description>Amazon Musik Store?

Wird da genauso heftig zensiert wie bei Printmedien (http://www.netzeitung.de/internet/internet/1327197.html)

Für mich könnte kein runtergeladenes Album eine CD oder gar LP ersetzen. Und schon garkein Buch. Ich persönlich (als großer Musikliebhaber und Musiker) finde diese neue Entwicklung furchtbar. Durch Bequemlichkeit wird Musik hier auf einige Klicks und FTP Protokolle reduziert. 

Erst gestern habe ich wieder LPs und CDs auf einem Konzert verkauft, in der D.I.Y. (Do it yourself) Szene besitzen Tonträger einen hohen ideellen Wert, Pressungen, Schwarz weiss Cover, Colour Vinyl. Es entstehen wunderbare Diskussionen am Plattenstand, man tauscht sich aus und erfährt erstaunliche Hintergründe über die Musik und Musiker. Und das ganze ohne jeglichen kommerziellen Hintergrund, die Platten werden getauscht oder zu so niedrigen Preisen wie möglich oder angemessen (bei Sonderpressungen) verkauft. Es geht also auch anders. Der Aufwand ist allerdings ungleich höher. Und wie so vieles schöne fällt hier einiges der Bequemlichkeit zum Opfer.

Ich für meinen Teil halte es so: Das Internet als Informations und &quot;Hörproben&quot;quelle (Myspace) nutze ich sehr gerne. Allerdings werde ich gute Tonträger nach wie vor kaufen. Und möglichst nicht bei Müller oder Saturn, sondern idealerweise beim Künstler selbst oder aber bei kleinen Plattenläden, die ja leider auch immer weiter aussterben. Dort bezahle ich auch gerne 2 Euro mehr.

Ein eBook werde ich wohl nie lesen. Allein der Gedanke kommt mir absurd vor. Allerdings verstehe ich, das die Technik sich eben auch in der Unterhaltungsbranche weiterentwickeln muss, und werde niemandem irgendwas &quot;krumm&quot; nehmen. Ich finde nur schade das jetzt sogar das Medium &quot;Buch&quot; durch binäre 1en und 0en ersetzt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Amazon Musik Store?</p>
<p>Wird da genauso heftig zensiert wie bei Printmedien (<a href="http://www.netzeitung.de/internet/internet/1327197.html" rel="nofollow">http://www.netzeitung.de/internet/internet/1327197.html</a>)</p>
<p>Für mich könnte kein runtergeladenes Album eine CD oder gar LP ersetzen. Und schon garkein Buch. Ich persönlich (als großer Musikliebhaber und Musiker) finde diese neue Entwicklung furchtbar. Durch Bequemlichkeit wird Musik hier auf einige Klicks und FTP Protokolle reduziert. </p>
<p>Erst gestern habe ich wieder LPs und CDs auf einem Konzert verkauft, in der D.I.Y. (Do it yourself) Szene besitzen Tonträger einen hohen ideellen Wert, Pressungen, Schwarz weiss Cover, Colour Vinyl. Es entstehen wunderbare Diskussionen am Plattenstand, man tauscht sich aus und erfährt erstaunliche Hintergründe über die Musik und Musiker. Und das ganze ohne jeglichen kommerziellen Hintergrund, die Platten werden getauscht oder zu so niedrigen Preisen wie möglich oder angemessen (bei Sonderpressungen) verkauft. Es geht also auch anders. Der Aufwand ist allerdings ungleich höher. Und wie so vieles schöne fällt hier einiges der Bequemlichkeit zum Opfer.</p>
<p>Ich für meinen Teil halte es so: Das Internet als Informations und &#8220;Hörproben&#8221;quelle (Myspace) nutze ich sehr gerne. Allerdings werde ich gute Tonträger nach wie vor kaufen. Und möglichst nicht bei Müller oder Saturn, sondern idealerweise beim Künstler selbst oder aber bei kleinen Plattenläden, die ja leider auch immer weiter aussterben. Dort bezahle ich auch gerne 2 Euro mehr.</p>
<p>Ein eBook werde ich wohl nie lesen. Allein der Gedanke kommt mir absurd vor. Allerdings verstehe ich, das die Technik sich eben auch in der Unterhaltungsbranche weiterentwickeln muss, und werde niemandem irgendwas &#8220;krumm&#8221; nehmen. Ich finde nur schade das jetzt sogar das Medium &#8220;Buch&#8221; durch binäre 1en und 0en ersetzt wird.</p>
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		<title>Von: Analyze</title>
		<link>http://www.konni.org/2009/04/der-digitale-wert/comment-page-1/#comment-44882</link>
		<dc:creator>Analyze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 10:25:26 +0000</pubDate>
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		<description>Digitale Musik und Bücher werden für mich immer nur ein komfortabler Zusatz sein, der das Original nicht ersetzen kann: 

Momentan schleppe ich für einen zweiwöchigen Leipzigaufenthalt 4-5 Bücher mit mir rum, als ich noch sowas wie Urlaub kannte waren es gerne 8-9. In solchen Situationen würde ich die digitale Form zugunsten meines Gepäckgewichts bevorzugen. Das Blättern durch die Seiten, riechen am Buchrücken, das Geräusch des Papiers... wird aber immer ein unersetzlicher Genuss für mich bleiben! Deswegen kann ich auch Bücher nie wegwerfen.

Musik, die ich nur für 3-4 Wochen ganz toll finde, weil sie gerade neu und so anders ist, kann ich digital ganz gut ertragen. Sobald ich aber weiß, dass ich dieses Album mehr als 10x hören will, wird die OriginalCD gekauft: Zum Anfassen, genießen, Cover angucken... 

Dahinter steht ein Prinzip: Meine Lieblingsbücher und meine LieblingsCDs sollen auch im Regal stehen! Immerhin renne ich beim 1. Besuch einer mir bisher unbekannten Wohnung auch zuerst zum Bücher- und CD-Regal, um zu gucken mit was für einer Person ich es zu tun habe ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Musik und Bücher werden für mich immer nur ein komfortabler Zusatz sein, der das Original nicht ersetzen kann: </p>
<p>Momentan schleppe ich für einen zweiwöchigen Leipzigaufenthalt 4-5 Bücher mit mir rum, als ich noch sowas wie Urlaub kannte waren es gerne 8-9. In solchen Situationen würde ich die digitale Form zugunsten meines Gepäckgewichts bevorzugen. Das Blättern durch die Seiten, riechen am Buchrücken, das Geräusch des Papiers&#8230; wird aber immer ein unersetzlicher Genuss für mich bleiben! Deswegen kann ich auch Bücher nie wegwerfen.</p>
<p>Musik, die ich nur für 3-4 Wochen ganz toll finde, weil sie gerade neu und so anders ist, kann ich digital ganz gut ertragen. Sobald ich aber weiß, dass ich dieses Album mehr als 10x hören will, wird die OriginalCD gekauft: Zum Anfassen, genießen, Cover angucken&#8230; </p>
<p>Dahinter steht ein Prinzip: Meine Lieblingsbücher und meine LieblingsCDs sollen auch im Regal stehen! Immerhin renne ich beim 1. Besuch einer mir bisher unbekannten Wohnung auch zuerst zum Bücher- und CD-Regal, um zu gucken mit was für einer Person ich es zu tun habe ;)</p>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.konni.org/2009/04/der-digitale-wert/comment-page-1/#comment-44879</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 23:20:10 +0000</pubDate>
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		<description>Zu den E-Book-Preisen habe ich letztens mal einen interessanten Beitrag gelesen. DRM hin oder her, jeder (einschließlich mir) wird ja erwarten, dass digitale Bücher erheblich günstiger sein müssten als gedruckte, da ja der physische Produktionsprozess wegfällt. Dass der Preis trotzdem &quot;hoch&quot; ist, liegt aber einfach daran, dass die Kosten für Druck, Bindung und Distribution des Buches eben nur einen ganz kleinen Anteil am Endpreis ausmachen. Der Autor, das Lektorat und der Verlag müssen ja schließlich auch finanziert werden.

Die DRM-Lösung fände ich ok, wenn es &quot;Flatrate&quot;-Angebote wie beispielsweise früher bei Napster geben würde. Für einen Festbetrag kann man soviele Bücher monatlich Lesen wie man möchte, kündigt man das Abo, werden aber alle heruntergeladenen Bücher &quot;unlesbar&quot;. Das wäre so ungefähr das digitale Pendant zu einer Leihbücherei.

Übrigens, habe mir den Sony TR-505 im März mal in einem Buchladen angeschaut und genau das gleiche gedacht wie du- ich dachte es wäre ein Dummy.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den E-Book-Preisen habe ich letztens mal einen interessanten Beitrag gelesen. DRM hin oder her, jeder (einschließlich mir) wird ja erwarten, dass digitale Bücher erheblich günstiger sein müssten als gedruckte, da ja der physische Produktionsprozess wegfällt. Dass der Preis trotzdem &#8220;hoch&#8221; ist, liegt aber einfach daran, dass die Kosten für Druck, Bindung und Distribution des Buches eben nur einen ganz kleinen Anteil am Endpreis ausmachen. Der Autor, das Lektorat und der Verlag müssen ja schließlich auch finanziert werden.</p>
<p>Die DRM-Lösung fände ich ok, wenn es &#8220;Flatrate&#8221;-Angebote wie beispielsweise früher bei Napster geben würde. Für einen Festbetrag kann man soviele Bücher monatlich Lesen wie man möchte, kündigt man das Abo, werden aber alle heruntergeladenen Bücher &#8220;unlesbar&#8221;. Das wäre so ungefähr das digitale Pendant zu einer Leihbücherei.</p>
<p>Übrigens, habe mir den Sony TR-505 im März mal in einem Buchladen angeschaut und genau das gleiche gedacht wie du- ich dachte es wäre ein Dummy.</p>
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