Barack Obama wird der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Selten hat ein Politiker für ein so großes Interesse gesorgt – auch in Deutschland. Während Politiker wie Merkel, Seehofer und Co. vor wenigen hundert Zuschauern ihre Reden halten, begeisterte Obama jüngst in Berlin tausende von Bundesbürgern. Ein Ereignis, das unsere Politiker nachdenklich stimmen dürfte. Aber wieso zieht ein amerikanischer Senator überhaupt soviele Menschen in seinen Bann?
Obwohl Obamas Politik in Deutschland höchstens in Punkto Außenpolitik relevant ist, scheint es, als würden die Deutschen diesen Mann anhimmeln. Würde man eine Umfrage auf der Straße starten und die Leute fragen für welche Politik Obama steht, würde sie nur einen Bruchteil benennen können. Auch ich kenne mich nur oberflächlich mit seinem Wahlprogramm aus.
Ich denke hier spielen ganz andere Kriterien eine Rolle: Persönlichkeit, Ausstrahlung und Authentizität. Dinge, die den deutschen Politikern fehlen. Obama ist glaubwürdig, man kauft ihm das, was er sagt, ab. Seine Bühnenpräsenz ist überdurchschnittlich, seine rhetorischen Fähigkeiten beneidenswert.
Die Amerikaner scheinen eingesehen zu haben, dass Bushs Politik weder ihr Land noch die Welt voran gebracht hat. Ob Obama auch wirklich alles umsetzen wird, was er im monatelangen Wahlkampf angekündigt hat, wird die Zeit zeigen. Eines steht aber jetzt schon fest: Barack Obama ist ein Mann mit Mut und vielen Ideen, die in die richtige Richtung zeigen.
Foto: wikipedia / Public Domain
2 Meinungen
Genauer gesagt basiert er nicht auf Ideen, sondern auf diesem Kommentar. Also eher eine Anregung als eine Idee. :)


#1 Spot
Dieser Artikel basiert auf Ideen, die Herrn Winkler freundlicherweise von mir zur Verfügung gestellt wurden.